Beiträge von straalster

    Meine Hausnachbarn gehen da noch bzw. sind mittlerweile ziemlich toll.
    Meiner Oma wirft ein Nachbar von oben immer wieder vergammelte und verschimmelte Lebensmittel - also Müll - auf die Terrasse.(macht er auch bei allen anderen Mietern unter ihm) Für die Hunde.... und er meint es doch nur gut. :schweig:

    Der lässt sich auch nicht belehren. Weder von seinen Nachbarn noch vom Hausmeister oder Vermieter.

    Liegt wohl auch daran, dass es mich nervt, wenn man mich als "KLEIN" bezeichnet.
    Mittlerweile sage ich da nur salopp: wir haben eben die "geistige Größe". ...

    Gute Dinge kommen immer in kleinen Verpackungen :D ;)


    Ich find das jetzt nicht furchtbar schlimm aber eben nervig und seltsam. Das hat was von Machtspielchen, wenn andere meine Hunde als Allgemeingut, Streichelzoo und "die haben gefälligst zu machen was die fremden Menschen wollen, ansonsten sind sie verzogen" betrachten. Dass ein Nichthundehalter nicht versteht, wie viel Arbeit und Training darin steckt, dass sie draußen nichts aufnehmen, was nicht aus meiner Hand kommt - okay. Woher sollten sie auch?
    Aber wenn dann so über meinen Kopf weg und nach einer Erklärung (Giftköder, Krankheiten) mit Essbarem geworfen wird... grrrr.

    Ich glaube, das nächste Mal werfe ich Süßigkeiten vor ihre Kinder. Mal schauen, wie sie das so finden ;)

    Weniger eine Frage als eine komische Verhaltensweise, die ich gestern erst wieder nervig fand: Erst anlocken, dann keine Grenzen / Ansagen respektieren und meckern.

    War mit den Hunden im Garten, nebenan die neuen Gartennachbarn mit Besuch und mehreren Kindern. Sie waren gerade am Grillen.
    Hunde haben das zur Kenntnis genommen aber erstmal den Parcour abgelegt und dann miteinander gespielt. Die Kinder bemerkten die Hunde, fanden sie niedlich, ließen sich von mir kurz die Namen nennen und erklären, warum die Hunde Sport machen - dann spielten sie weiter.

    Dann fiel den Erwachsenen nach mehr als einer Stunde auf "oh, da sind ja Hunde nebenan". Und dann ging's los. Es wurde verbal und mit Bratwurst gelockt, was das Zeug hielt. Aber die Hund dürfen ja nicht an den Gartenzaun, sondern müssen ihre "magische" Grenze einhalten. Darüber echauffierten sich die Leute, sie wollten die schließlich streicheln.

    Ich hab erklärt, warum ich das verbiete und generell nicht möchte. Da wurden Wurststücke über den Zaun geworfen. War extrem stolz auf die Hunde, weil es keiner aufnahm. Aber die Leute.... :barbar:
    Hab die Wurst dann zurückgeworfen (hatte ja schon ruhig und freundlich erklärt, warum ich das nicht möchte). Daraufhin waren die Erwachsenen natürlich beleidigt und konnten meine Unverschämtheit mit Wurst zu werfen nicht fassen. Die Hunde sind außerdem verzogen, wenn sie das nicht sofort wegschlingen und überhaupt. Dann aßen sie weiter und beschwerten sich bei mir noch darüber, dass sie die Hunde dabei als störend empfinden - die gucken so bettelnd (während die Hunde schon wieder spielten, wohlgemerkt). :headbash:

    Eine ähnliche Situation hatte ich letztens erst wieder mit einem Nachbarn. Er wollte ihnen Katzenleckerlie geben, ich erklärte, warum ich das nicht will und sie das nicht nehmen werden - egal, die Leckerlie wurden vor die Hunde geworfen. Hunde natürlich als total verwöhnt abgestempelt, weil sie sich nicht darauf stürzten.

    Ein anderer grüßt mich nicht mal aber lockt die Hunde jedes Mal bei Sichtung an. Als meine Hündin noch auf Welpenbeinen unterwegs war, war das einfach nur nervig. Ich will, dass sie Menschen ignoriert, solange sie nicht mein Okay zum Begrüßen bekommt, erkläre ihm das auch, aber der führt sich auf wie ein Cheerleader - fehlen nur die Pompoms. Und dann meckert er, wenn ich einfach weitergehe.

    Nachdem ich hier jetzt alles gelesen habe (hui) - hab ich noch ein paar Vorschläge für dich, deinen Hund und die Tochter des Bekannten @Fruehlingskuss:

    Sofern möglich, würde ich das Gartentor abschließen. Auf diese Weise muss jemand zum Aufschließen an das Tor und hat zuvor ausreichend Zeit, um den Hund entsprechend zu sichern - bevor der Besuch auf dem Grundstück steht. Das sollte zudem für alle in der Familie zur Regel werden, damit ihn niemand aus Versehen rauslassen kann, wenn jemand zu Besuch kommt. Ich würde es auch zur Regel machen, dass der Hund am Besuch nichts verloren hat, solange du nicht das Okay dafür gibst.

    Zusätzlich würde ich den Hund gesichert und langsam an die "Nähe" von fremden Kindern gewöhnen (also erstmal Sichtweite). Das ist dann natürlich immer noch eine andere Situation als auf dem eigenen Grundstück und in Angriffsnähe aber so wird er mit dem "merkwürdigen" Verhalten vertrauter und kann damit hoffentlich ruhiger umgehen.

    Für die ängstliche Tochter war die Situation jetzt natürlich kurz vorm Supergau. Ich könnte mir vorstellen, dass der Vater da eine Art Therapie im weitesten Sinne versucht hat: Sie mit einem Hund konfrontieren, den er selbst mag, damit sie ihre Angst abbauen kann. Vielleicht könntest du mit ihm darüber sprechen, dass sie die Konfrontation mit Hunden:

    1. Selbst bestimmen darf / muss. Sie in eine Situation zu zwingen macht es nicht besser.
    2. Sie möglichst auch einen Anreiz dafür bekommt, ihre Angst in kleinen Schritten zu überwinden. Beispielsweise einen Ausflug zum Strand / See, in den Park, auf einen besonderen Spielplatz (da kann man ja auch auf Hunde treffen)
    3. Vielleicht von einem Therapeuten begleitet wird.

    Und zu guter Letzt: Vielleicht können sich Eltern und Kind einfach gemeinsam über Hunde schlau machen. Lesen, warum sie machen, was sie machen. Wie mensch sich ihnen gegenüber verhalten sollte. Damit wird dem Mädchen gezeigt, dass die Eltern sich kümmern und sie mit ihrer Angst anders umgehen kann. Sie muss ja nie selbst Hundehalterin werden aber hat dann zumindest genug Wissen und Werkzeug an der Hand, um sich nicht so macht- und hilflos zu fühlen.

    Auch die Befürworter für eine sofortige Einschläferung hier sind Hundeliebhaber. Sie haben einfach nur einen anderen Blickwinkel.

    Den ich verstehe, denn es geht um den Schutz und die Vermeidung weiterer Angriffe, Verletzungen, sogar möglicher weiterer Todesfälle.

    Dieser Schutz und eine Ursachenforschung schließen sich jedoch nicht gegenseitig aus.

    Wie das hier so eskalieren kann, ich als menschenverachtend dargestellt werde - das verstehe ich nach wie vor nicht. Denn ich habe mit keiner Silbe gesagt: Lasst den Hund auf jeden Fall am Leben und auf die Allgemeinheit los, steckt ihn am besten noch in eine Familie, der braucht nur Liebe. Ausdrücklich nein.

    Es kann natürlich sein, dass sich die Ursache dieser Tragödie selbst mit einer Untersuchung nicht herausfinden lässt. Das ist für mich kein Grund, von vornherein keine durchzuführen. Auch für die Angehörigen wäre das vielleicht wichtig, um Klarheit zu haben. Kann so sein, kann nicht so sein. Ich möchte nicht für sie sprechen. Jeder hat eine andere Art und Weise, so etwas zu verarbeiten. Und für jeden sind andere Schritte und Maßnahmen dazu wichtig.
    Ich habe lediglich gesagt, was für mich wichtig wäre. Warum das so einen Nerv bei manchen trifft, dass sie dann verbal um sich schlagen - das können nur die Betreffenden für sich selbst rausfinden.

    Warum diese Aufregung und zig Leute, die immer nur rausgerupfte Teile meiner Beiträge zitieren?
    Ist das für euch so schlimm, wenn jemand eine andere Meinung hat?

    Mir ging es darum, erst einmal Ursachenforschung zu betreiben und dann eine Entscheidung zu treffen. Ist meine Meinung, wäre in jedem Fall mein Vorgehen. Ich habe die Entscheidung über Chico aber nicht zu treffen. Von daher ist das einfach nur eine Meinung. Genauso wie eure.

    Dann wurde erst über die Kommentare und Facebook geschimpft. Aber wenn ich anbringe, dass eine Ursachenforschung eventuell (denn erst dann ist vielleicht etwas klarer, was passiert ist) Beruhigung in die Medien bringen und die Halter vielleicht entlasten könnte, tut das plötzlich nichts mehr zur Sache. Die beruhigen sich schon. Vorher war das noch richtig schlimm, was da abläuft.

    Wegen meiner Einstellung erstmal alles soweit möglich abzuklären bevor ich über den Tod eines Lebewesens entscheide, bin ich angeblich menschenverachtend. Dabei befürworte ich einfach Leben an sich.
    Davor war ich ein Nazi, weil ich ALLE Lebewesen (also Menschen und Tiere), die ich nicht kenne, als „Fremde“ bezeichnet und mir nichts dabei gedacht habe. Denn ich unterscheide so einfach zwischen Familie und „hab ich noch nie gesehen“ und habe keinerlei rechte Tendenzen. Aber bei meiner Familie liegen mein Herz und meine Verantwortung. Aber auch das musste ich mehrfach klarstellen, damit ich mal als menschlich gelesen werde. „Meine Familie kommt für mich zuerst“ hat da genauso wenig gereicht, wie jetzt hier „ich kann weder pro noch contra sein, denn dafür fehlen mir gerade noch die Beweise“.

    Und das ist kein Stochern. Das ist Nachdenken und der Versuch, mich darüber auszutauschen. Scheint hier aber vergebene Liebesmüh.

    Dann habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Das Argument: Untersuchung ist zu gefährlich - Einschläfern geht aber - das verstehe ich nicht. Für beides sind Sicherungen der Menschen von Nöten.
    Hat nichts mit Lerneffekt beim Hund zu tun. Ging mir um die Sicherheit der Menschen.

    Dazu könnte nach einer Untersuchung vielleicht einfach mal Klarheit geschaffen werden und Ruhe eintreten. Nach dem Einschläfern - was glaubt ihr denn, wenn da tatsächlich ein Tumor bei rauskommt? Dann wird es aber ne ordentliche Welle geben in den sozialen Medien.

    Aber für andere vielleicht schon. Für die Zukunft vielleicht schon.

    Und ich verstehe auch das Argument nicht: Untersuchung ist nicht drin, weil das wäre ja gefährlich. Aber zum Einschläfern müssen auch Menschen an den Hund ran. Wo ist da jetzt der Unterschied?

    Wenn überhaupt ist da die Ursache zu suchen.

    Genau darum geht es mir doch auch. Nicht, den Hund am Leben lassen, egal wie, egal um welchen Preis.
    Sondern erstmal schauen, was ist da passiert, was müsste/sollte/könnte da in Zukunft besser laufen. Was ist möglich.

    Dazu gehört für mich auch eine Untersuchung des Hundes. Und wenn dabei rauskommt - Hirntumor, konnte keiner wissen - und dann vielleicht die Halter entlastet werden - was wäre denn daran verkehrt? Es geht einfach um Klarheit. Für alle. Vielleicht noch was daraus lernen und es besser machen.

    Es gab doch hier auch einen Beitrag, wo der eigene Hund wieder abgegeben werden musste, weil er unberechenbar war und sogar das Kind bedrohte. Wann war die Klarheit und Erleichterung da? Als festgestellt wurde, der hatte einen Tumor.

    Und für derartige Untersuchungen muss sich keiner in Gefahr begeben. Geht ja auch bei bei Wildtieren oder Zootieren auf eine sichere Art und Weise.