P.S.: Im Keller wachsen jetzt weiße und braune Champignons. Erwarteter Ertrag sind insgesamt 20 kg. Investionskosten insgesamt 20 Euro.
Beiträge von straalster
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Ich nutze gerade das fiese Sauna-Wetter und hab bei Pflanzen-Sonderangeboten zugeschlagen. (Also die Pflanzen, die aussehen als würden sie eingehen und eigentlich nur mal gegossen werden müssen und neue Erde brauchen.)
Auf dem Balkon und im Garten wachsen jetzt:
- Artischocken
- Auberginen
- Zucchini
- Freiland-Gurken
- Spinat
- Salat
- Paprika klein und groß
- Tomaten
- Kresse
- Salbei
- Basilikum
- Schnittlauch
- Petersilie
- Thymian
- Oregano
- Minze
- Rosmarin
- Physalis
- Mini-Kiwis
- Kumquats
- Johannis-, Him- und Stachelbeeren
- Zitrone
- Zwiebeln
- KnoblauchBei den Tomaten hat es schon für einen Nudelsalat und für eine Cremesuppe für drei Personen und zwei Tage gereicht - samt Kräuter zum Würzen.
Die Snackpaprika gibt es jeden Tag als Beilage oder auf dem Brot. Die Kumquats gab es jetzt schon dreimal als frischen Nachtisch. Und in ein paar Tagen versuch ich mich mal an gefüllten Zucchiniblüten. Wenn man nur die männlichen Blüten verwendet nachdem sie die Weiblichen befruchtet haben, gibt es keinen Ertragsausfall.Gesamtausgaben für eine Saison voller frischer Erträge und wahrscheinlich genug, um noch jede Menge in Einmachgläser und den Gefrierschrank zu verfrachten:
- 90 Euro für welk aussehende Pflanzen aus dem Sonderangebot, teils bereits mit Früchten (allein 4 verschiedene Sorten Auberginen und Zucchini, 3 Physalis, 4 mal Petersilie, Kumquat, Zitrone usw.)
- 3 Euro für Samen (plus Samen, die ich selbst bei Gemüse gewonnen habe, das besonders gut schmeckte)
- 50 Euro neue / Spezialerde
- null Euro für Regenwasser
- 10 Euro für Pflanzstäbe
- 1 Euro für zwei Bund Frühlingszwiebeln, die ich fertig im Supermarkt gekauft und dann einfach die Zwiebeln wieder eingepflanzt habe= 154 Euro für mehre Monate frisches Obst, Gemüse und Kräuter
Dafür beginnt der Balkon auszusehen wie ein Dschungel...
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Hallo @vegetable! Schön, dass du dich so ausführlich informieren möchtest. Du hast zwar schon viele Hinweise und Antworten erhalten aber hier mal noch meine Perspektive:
- Ihr als Hundelaien mit Welpen und drei noch sehr junge Kinder - Hui, puuuh, wollt ihr euch das wirklich antun?
Das widerspricht euren Vorstellungen von "ruhiger Rasse, läuft mit" zumindest in den ersten Jahren sehr stark. Welpenzeit mit Stubenreinheit und Alleinsein lernen, Zahnen, dann Pubertät mit Geschlechtstrieb... Auch wenn du da durch die Kids schon Erfahrung hast - der Hund hat keine Windeln. Du gehst entweder jetzt sofort oder Urin und Kot gehen direkt auf den Boden. Und nicht alle Welpen zeigen das vorher an. Mal als Verdeutlichungsszenario: Welpe macht unter sich, Dreijähriger läuft oder robbt beim Spielen durch und verschmiert das über den Boden - Hund müsste jetzt auch noch direkt das zweite Geschäft erledigen - du kannst dein Kind aber nicht alleine lassen. Was tust du?
Dazu kommen dann die spitzen Welpenzähne und wilde Kinder, die bisher nicht mit Tieren aufgewachsen sind. Das erfordert extremes Managen und jederzeit absolut aufmerksam sein.
Von daher würde ich euch empfehlen ins Tierheim zu gehen und da erstmal als Gassigeher Erfahrungen zu sammeln. Du kennst bisher nur ältere Hunde. Mann und Kinder gar keine. Ich glaube der direkte Kontakt würde euch gut tun und schon ein paar Fragezeichen bei euch aufklären.
- Es soll ein Welpe sein, weil ein erwachsener Hund deinem Mann zu gefährlich für die Kinder ist aber bitte eine Rasse um die 30 kg (Labbi-Größe).
Da passt realistisch einiges nicht. Ein Hund um die 30 kg braucht nicht einmal Anlauf zu nehmen, damit er deine drei Kinder auf einmal umhaut. Er wird entsprechende Beißkraft haben und die ist auch bei einem Welpen schnell da. Bei einem Welpen reichen ein paar ungünstige Erfahrungen (Kinder ziehen mal eben am Schwanz oder den Ohren, treten auf eine Pfote, nehmen ihm Ressourcen wie z.B. Spielzeug weg, rempeln ihn um, werfen einen Ball auf ihn und erschrecken ihn damit - da muss überhaupt keine Absicht dahinter stecken) und dann findet der Vierbeiner Kinder gar nicht mehr witzig. Ein ruhiger, erwachsener Hund, der Kinder bereits kennt, sie einschätzen kann und in sich mehr gefestigt ist, kann damit deutlich souveräner umgehen. Eine Garantie gibt es aber nie.
Das kann mit einem Welpen zwar auch funktionieren aber mit eurer geringen Erfahrung finde ich das problematisch, da ich genug Fälle kenne, bei denen "Laien, plus Welpe, plus Kinder" ordentlich nach hinten losging. Da ist auch "wir haben schon drei Kinder und immer alles gestemmt" kein Argument. Andere Spezies. Andere Erziehung. Andere Sprache. Das wird gerne unterschätzt. Leidtragende sind Hunde und Kinder. Die Kinder haben dann Angst vor Hunden. Die Hunde werden abgegeben und gelten als unverträglich mit Kindern - nur weil sie die Erfahrung gemacht haben "Kinder = unberechenbar = Schmerzen = ich habe Schmerzen und meide die oder verteidige mich und bekomme von den Erwachsenen auch gleich noch eine drauf".
- Kosten: Hier gibt es keine Pauschalantwort. Wenn du Billigfutter gibst, kannst du im Monat mit 15 bis 30 Euro dabei sein. Selbstkochen (nachdem du dich informiert hast) kann Geld sparen. Kommt aber auch darauf an, was der Hund verträgt. Dazu kommen definitiv bis eventuell noch:
Impfungen
Vorbeugen und Behandlungen von Parasiten
Versicherungen (Haftpflicht, OP, Krankenversicherung)
Steuern
Hundeschule
Hundesport
Transportsicherung
Halsbänder und Leinen
Spielzeug
Leckerlies
unvorhergesehene Tierarzt- und Reinigungskosten (Hund hat sich verletzt, extremer Flohbefall, chronische Krankheit)-Rüde oder Hündin?: Wenn euch das mehr oder minder egal ist und die Tante unbedingt ne Hündin will - rate ich zu einer Hündin für euch. Gewöhnt sie ordentlich aneinander (das wäre auch bei einem Rüden vonnöten), bedenkt, dass Hündinnen läufig werden aber verlasst euch auf keinen Fall darauf, dass Rüde und Hündin besser miteinander auskommen als Hündin und Hündin. Das ist genauso ein lustiger und leider hartnäckiger Mythos wie "Vögel dürfen keinen Reis fressen" (obwohl sie das direkt vom Feld in einer Tour tun)
Bei Rüde und Hündin (sofern sie nicht kastriert sind) müsst ihr ordentlich managen. Mein Rüde hat bei einer läufigen Hündin im Haus täglich mehrfach gekotzt, Durchfall bekommen, nicht mehr gefressen, Tag und Nacht geweint ohne Ende. Stell dir das mal zusätzlich zu drei Kindern vor.
- Pflegeleichtes Fell: Ja, kurzhaarig wirkt so viel pflegeleichter. Aber versuch dann mal, die Haare aus Decken von Polstermöbeln und aus der Kleidung zu bekommen. Der Hund muss nicht mal im Raum gewesen sein und dennoch ist alles voller Tierhaare. Die Haare verteilen sich über die Luft, durch die Waschmaschine, Hände, Klamotten... und haken sich wunderbar fest. Das scheinbar pflegeleichte Fell erzeugt ganz schnell einen extremen Putzaufwand. Vielleicht wären ja Rassen was für euch, die nichthaarend sind.
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Spritzt weniger...
Was hat er denn für einen Stuhlgang???

Mein Dicker richtet sich meistens nach Norden aus (was mir aber auch nur in Gebieten auffällt, wo ich weiß wo Norden ist). Die Chefin gibt keinerlei Vorwarnung, sondern hockt sich spontan aus dem Laufen raus. Kackplatzsuche findet sie völlig überbewertet. Das hat auch noch nie dazu geführt, dass ich ihr schon diverse Male (fast) in den Hintern getreten habe/gelaufen bin, weil sie sich plötzlich im Laufen genau vor meine Füße hockte....

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@Babi222 - Mir ist noch ein Tipp eingefallen, der langfristig sinnvoll für euch sein könnte, falls ihr Laminat habt.
Es gibt spezielle Versiegelungen dafür, die verhindern, dass Laminatfugen/-ränder aufquellen und sich heben. Für das Auftragen braucht man zwar ein bisschen aber es lohnt sich doppelt und dreifach beim Putzen, sieht gut aus und schützt den Boden für mehrere Jahre.
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Aber wenn der ektopische Ureter beim Entlebucher Sennenhund gehäuft auftritt, hätte sie als Züchterin da doch erst recht hellhörig werden müssen, @Babi222

Und ob sie mit der Diagnose gerechnet hat oder nicht, Tröpfeln ist ja nun nicht normal. Darauf muss hingewiesen werden.
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Leider gibt es ja genug Tierärzte, die dann mal noch eben was erfinden - äh, finden, das eine Einschläferung "rechtfertigt". Und ob sich eine Züchterin diese Belastung ans Bein bindet, die bereits vergaß überhaupt darüber zu informieren... das wage ich zu bezweifeln. Gibt es denn da nichts Juristisches, was unternommen werden kann? Kostenübernahme für die OP und das Angebot, sie zurückzunehmen ist ja gut und schön aber eigentlich war die Abgabe doch arglistige Täuschung, oder?
Besser, als einen Hund zurückzugeben, den man mal eben verschwinden lassen kann (ob Jadgunfall oder huch, Giftköder gefressen), fände ich eine entsprechende Anzeige. Denn dann wird sie sich vielleicht eher überlegen, ihre Zucht und Verkaufsstrategie so weiterzuführen.
Emotional würde ich die Rückgabe auch nicht unterschätzen. Sobald der Hund beim Züchter ist, gibt es ja keinen Einfluss mehr und ihr habt euch ja offensichtlich schon an die kleine Maus gebunden, @Babi222. Da würde ich vorziehen, ihr einen Platz zu suchen, wo sie mit anderen draußen sein kann und ihr über ihr Wohlbefinden weiterhin unterrichtet werdet. Vielleicht auch erstmal mit einem Pflegevertrag. Die gibt es allerdings nicht gerade wie Sand am Meer.
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Ich weiß nicht, ob du mich meinst @Diana M. aber mich stört, dass der Züchter wissentlich einen Welpen mit bestehendem gesundheitlichen Problem vermittelt hat, ohne darauf hinzuweisen.
Da gibt es für mich einen Unterschied zu "Welpe tröpfelt übrigens". Da kann ich mich bewusst drauf einlassen BEVOR ich eine Bindung zum Hund aufgebaut habe. Oder eben nicht.
Übernahme der OP-Kosten und eventuelle Rücknahme meinte ich damit nicht.
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Es ist aber für viele (inklusive mir) einfach ein Unterschied, wie es zu dieser Situation kommt. Wenn ich heute einen Hund kaufe und dann treten irgendwann unvorhergesehene Erkrankungen auf die Einschränkungen bedeuten, dann ist das so und man muss damit klar kommen. Davor bin ich auch bei einem gut ausgewählten Züchterhund nicht gefeit.In meinem speziellen Fall zum Beispiel - ein Welpe kann mit 8 Wochen ein perfektes Gebiss haben und im Zahnwechsel wachsen die Kiefer auf ein Mal nicht mehr gleichmäßig und der Hund hat dann eine Fehlstellung. Das ist halt das Risiko mit einem Lebewesen/Welpen.
Wenn sich dann aber herausstellt, dass dem Verkäufer/Züchter bekannt war das hier etwas nicht so ist wie es sein soll und einem das "Problem" dann wissentlich aufs Auge gedrückt wird (wie das ja hier auch der Fall war), ist das einfach eine andere Nummer. Ich hätte keine Lust die nächsten 10-15 Jahre auszubaden, dass mich jemand übers Ohr gehauen hat und hätte das höchstwahrscheinlich immer im Hinterkopf.Deswegen meinte ich ja unter anderem auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Denn es muss ja dann auch ein jeder mit dieser Entscheidung selbst leben. Das ist kein Vorwurf, nur eben meine persönliche Einstellung.
Ich könnte es emotional nicht - auch wenn mir das Verhalten dieses Züchters extrem aufstößt. Deswegen würde ich auch schauen, dass es da Konsequenzen für diese absichtliche Täuschung gibt.
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@Babi222: Ihr müsst die Entscheidung natürlich selbst treffen aber als jemand, der damit eine Weile gelebt hat, möchte ich dir noch ein paar Tipps und Tricks geben, die euch vielleicht helfen:
- Anstelle von Hundewindeln kannst du extra lange Inkontinenz-Einlagen mit Flügeln oder Binden für starke Menstruation in Kombination mit einer Schutzhose für Hunde verwenden. Die sind günstiger.
- Gummierte Laken im bzw. über das Hundebett gezogen schützen umfassender und lassen sich bei hohen Temperaturen waschen.
- Inkontinenz oder Hygieneunterlagen für erwachsene Menschen sind in größeren Abpackungen erhältlich und günstiger als Wegwerf-Wickelunterlagen für Säuglinge.
- Es gibt - wie erwähnt - Medikamente zur Verbesserung von Harninkontinenz.
- Es ist wichtig, die Maus an das schnelle Abduschen zu gewöhnen, um eventuelle Urinreste zu beseitigen.
Und mein persönlicher Senf: Ich könnte sie nicht zurückgeben. Natürlich ist es besonders furchtbar, wenn es schon so zeitig auftritt aber gesundheitliche Probleme können jederzeit auftreten. Ob das mit 3, 5, 7 oder 13 Jahren passiert - die Verantwortung für ein Lebewesen habe ich bewusst übernommen. Komme was da wolle. Und wer weiß, wie viele Jahre ich damit leben muss, ich das managen muss. Deswegen hatte ich auch bei jeder Neuaufnahme erstmal Bedenken. Weil sowas eben auf mich zukommen kann.
Nichtsdestotrotz müsst ihr ehrlich zu euch selbst sein. Könnt und wollt ihr die nötige Versorgung leisten?
Emotional, finanziell, zeittechnisch? Wollt ihr euren Hund gewissermaßen windeln und täglich Einlagen im Hundebett tauschen? Denn das könnte dazu gehören.Wie könnt ihr mit einer Abgabe leben? Wisst ihr, was danach mit ihr passiert?