Beiträge von straalster

    @Debeia: Das war als Erklärung gedacht - anfangs klang halt einiges ein bisschen anders, als das jetzt der Fall nach deinen Erklärungen ist.

    Zudem hast du ja auch sofort äußerst kritisch bei anderen nachgehakt. Nach dem Motto: Geht ihr etwa mittags mit den Hunden raus, verbrannte Pfoten usw. - Alle, die keinen Garten vor der Haustür haben, müssen das logischer Weise irgendwie anders lösen. Und zwar ohne den Hund in Gefahr zu bringen (sei das durch Hitze, extrem aufgeheizte Wege o.ä.). Ich seh auch keinen Bedarf dafür, einen Spaziergang einzulegen oder sogar noch woanders hinzufahren. Das ist bei diesen Temperaturen raus - lösen - rein. Ohne jedwede unnötige Bewegung. Und ohne Hunde ins eventuell heiße Auto zu packen.

    Meine Nasen sind auch sehr temperaturempfindlich. "Langer" Spaziergang findet daher bei heißem Wetter zwischen 3 und 6 Uhr morgens statt, denn da ist es am kühlsten. Ansonsten gibt es nur sehr sehr kurze Pinkelrunden. Längere Runde abends kann ich mir auch sparen, denn da sind Boden, Häuser und so ziemlich alles einfach immer noch aufgeheizt und die Temperaturen noch nicht genug gesunken.

    Von der Physiotherapeutin:

    Die sind ja so muskulös wie kleine Pitbulls.
    Ach? Die können ja Kommandos! Das sieht man bei den Kleinen echt selten.


    Von Tierärzten:

    Sie hätten sie fast nicht wiederbekommen, so beliebt ist sie bei Ärzten und TA-Helfern.
    Der ist wirklich außergewöhnlich ruhig und geduldig.
    Ich weiß, sie wollen keine Welpen aber falls sie doch trächtig sein sollte - also, wir hätten in der Praxis schon ein paar Abnehmer...


    Nachbarn:

    Sie haben Hunde??? Seitwann denn das? Die hört man ja gar nicht! (Wir wohnten schon ein Jahr dort und es waren die direkten Flurnachbarn, die ich täglich sehe)

    Da ist ja mein Dicker, wir haben uns schon viel zu lange nicht gesehen. (Japp, es war schon fast ein Tag seit dem letzten Treffen vergangen)

    Also, wenn Sie mal in den Urlaub fahren - wir nehmen die sofort. Ob Sie sie wiederbekommen, besprechen wir dann.

    Die pflegen sich immer so schön - dabei machen Sie die doch immer so schmutzig! (Genau, ich zwinge die Hunde bei jedem Wetter raus, mache die sogar auf dem Feld schmutzig und die Armen müssen sich dann auch noch selbst pflegen ;) )


    Von Freunden und Familie:

    Ich mag ja keine Hunde - aber die sind schon okay. (Lässt sich derweil eine Hundezunge in die Nase stecken und wirft mit "Ja meine Süße, magst du noch gestreichelt werden oder eine Leckerlie? Dann müssen wir deinem Mann aber was abgeben" - um sich)

    Ich mag ja keine kleinen Hunde aber... also, wenn es bei denen mal Nachwuchs gibt...

    Deine Hunde sind die einzigen in der Familie / die einzigen, die ich kenne, die erzogen sind. (klingt wie ein Kompliment an mich aber eigentlich sind die Fellnasen einfach verdammt toll)

    @Debeia: An deiner Stelle würde ich das auch vom TA abchecken lassen.

    Sollte sich gesundheitlich (hoffentlich) nichts finden lassen, wären immer noch die bereits erwähnte abschreckende Verbindung aus "Lösen im eigenen Garten" oder "eigenes Territorium nicht beschmutzen" möglich. Meine Hunde (Rüde und zwei Hündinnen) sind täglich im Garten und haben sich da noch nie gelöst. Die anderen Hunde aus der Familie sind deutlich seltener da und haben damit keinerlei Probleme, sich dort zu lösen. Rüde meiner Oma macht nicht einmal auf ihre Terrasse (kleiner Vorgarten mit Rasen) - obwohl er das von Welpenbeinen an so kannte. Hunde meiner Mutter machen alle auf die eigene Terrasse. Eine ihrer Hündinnen hat sich neulich sogar überlegt, dass sie ihren Darm nicht mehr auf Spaziergängen, sondern ausschließlich auf der Terrasse leert.
    So unterschiedlich kann das sein und abrupte Änderungen sind im Laufe des (Hunde-)Lebens durchaus möglich.


    Zum Thema heißer Asphalt und Mittagshitze: Wer keinen Garten oder direkt einen Grünstreifen vorm Haus hat, muss da auch auf Lösungen kommen. Wie zum Beispiel Schatten nutzen. Wirklich nur zum Lösen raus. Pfotenschutzschuhe anziehen. Da muss kein wirklich Gassigehen erfolgen - lösen lassen und wieder rein. Fertig. Zeiten abpassen, in denen die Wege im Schatten liegen. Vorher mit der eigenen Hand oder dem nackten Fuß testen, ob der Untergrund zu heiß ist. Wenn möglich, den Hund zum nächsten Schattenplatz tragen usw.


    P.S.: Was hier einigen (mich eingeschlossen) bestimmt ein wenig in die Nase stieg/steigt: Dein Hund nutzt den Garten nicht mehr - und du bietest keine Alternative. Eventuelle gesundheitliche Probleme gingen aus dem ersten Post von dir nicht wirklich hervor. Da stand lediglich, dass er nicht mehr in den eigenen Garten macht, morgens und abends auf den Runden und in den Garten von Freunden aber sehr wohl pinkelt. :ka:

    Tja, @Bonadea, wenn du dich auch nicht höflicher Weise in Luft auflöst....

    Aber vielleicht mussten sie sich ja ein Hirn teilen - immerhin scheinen sie das Wort "Hund/e" nicht zu kennen. Da kann man nicht so viel erwarten.

    Solche Begegnungen kenne ich leider auch zur Genüge. Nehme schon extra Rücksicht und werde angepampt - aber hier fallen dann so Wörter wie "Scheißköter" und dergleichen.

    Ich krieg auch oft erzählt, was für liebe Hunde ich hätte und find es immer witzig, wie die Leute das beurteilen können, von den 5 m mit angeleinten Hunden die Straße lang gehen, die sie so sehen. :headbash:

    Na wenn sie währenddessen keinen fressen, ist das doch wohl offensichtlich :ka: xD

    mit meinem ALDI Stirnband in der Hand

    Elektro-Stirnband??? Das ist ja noch schlimmer :lol:

    @straalster, tja, Pech gehabt.

    Mein Kampfsportlehrer sagte damals immer dass diejenigen die am unwichtigsten sind früher nahe zur Tür gesessen haben, weil die sich dann im Falle des Überfalls geopfert haben.

    Das ist okay.... schnief. Die werden schon sehen, wo sie bleiben, wenn sie mich opfern und dann keiner mehr für sie kocht. ;)



    Ich finde das auch nicht verkehrt. Es gibt Situationen in denen ich die Hunde vor mir haben will (Aufzug einsteigen ist so eine) und Situationen wo ich sie hinter mir haben möchte (gewisse Gebäude verlassen). Aber da geht es mir auch nicht um den "Ich bin Chef" Aspekt.

    Genau. Gerade das vorne laufen lassen finde ich draußen wichtig, von vorne kommende "Gefahren" sehe ich. Wenn eine von hinten kommt, bin ich der Puffer. Dafür wurde ich auch schon kritisiert - Chefs laufen vorne an der Spitze und das Gefolge hinterher! :D


    Nein.

    Wozu sagst du gerade nein?

    Hunde sind sehr individuell und deswegen können so Pauschalvorschläge schon mal schnell in die Hose gehen.

    Jupp. Wollen manche nur eben noch immer nicht wahr haben aber es ändert sich ja anscheinend zumindest ein wenig.

    Noch etwas, das vielleicht (nicht nur) für dich @Nevado interessant sein könnte:

    So wie @PocoLoco auf das Futter wegnehmen als Übung allergisch reagiert, ist es bei mir mit dem Knurren verbieten.
    Es fallen ja auch hier im Forum Sätze wie "mein Hund hat mich gefälligst nicht anzuknurren". Als mich der Dicke anknurrte, dachte ich mir "Ach du, Sch***e - da hab ich ja jetzt richtig was verbockt." Nicht, weil ich das als respektlos von ihm empfand oder weil ich eine Machtverschiebung befürchtete. Sondern weil ich seine Grenzen so sehr übergangen habe, dass er knurren musste, um sie zu verteidigen. Das hat mich dann von dem Chef-Blabla geheilt. Hätte ich das verboten, hätte er halt zum Beißen übergehen müssen.


    Als erstes durchgehen tun sowieso nur die auf die man am leichtesten verzichten kann weil die die ersten sind die erwischt werden in der Gefahr


    Meine Hunde opfern mich also??? :D

    Bei vielen Tieren gehen zuerst die Mütter / stärkere Tiere, z.B. aus einem Bau raus und die Kleinen kommen hinterher - aus Sicherheitsgründen und eben nicht, weil sie das Vorrecht haben und Chef sind. Ich finde es ja auch nicht blödsinnig, zuerst durch Tür oder Tor zu gehen - aus Sicherheitsgründen aber nicht (mehr), weil ich meine das so machen zu müssen um als Chef respektiert zu werden.