Beiträge von straalster

    Ein paar Tipps noch @Enterprise:

    Die Muscheln/Sandkästen sind zwar billig aber leider meist rund oder oval und verjüngen sich nach unten. Dadurch kippen sie leichter und nehmen mehr Platz weg - während die eigentliche Liegefläche nicht sonderlich groß ist. Es sei denn, du bastelst Blumentöpfe drumherum, um die Lücken zu nutzen und stabilisiert das Becken rundum mit Steinen, sodass es nicht kippen kann.

    Mögliche Alternativen sind: Ein Hundepool mit einzelnen Randsegmenten. Es gibt Modelle, die sich rund oder eckig beziehungsweise angepasst an die vorhandene Flächenform stellen lassen. Sowas z.B.:

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    Meist billiger aber mit mehr Aufwand verbunden sind Maurertuppen. Die sind auch eckig und standfest aber wahrscheinlich zu hoch, zum einfachen Einsteigen. Du könntest den Rand auf die gewünschte Höhe schneiden und dann die Außenseite ein bisschen verkleiden, damit sie hübscher wird. Bastmatten, Strohmatten, Bambus-Sichtschutz zuschneiden und rundum anbringen oder so.

    ich finde es eine Unsitte einen Hund der eh schon vor dem Gegenüber ängstlicher ist auch noch aus der Hand zu füttern, damit er auch noch Streß beim Fressen hat.
    Bitte laß den Hund in Ruhe und zuhause fressen

    Aber dabei ging es doch jetzt um Leckerli und nicht um die Mahlzeit, oder?

    @Jens1986: Ich würde an deiner Stelle einen Trainer einschalten, der zu dir nach Hause kommt und sich das anschaut. Im besten Falle filmst du auch mal, wenn du mit deinem Hund alleine bist. Sollte das ängstliche Verhalten nicht auftreten, wenn der Trainer da ist, kannst du es so dennoch zeigen.

    Wenn draußen alles okay ist, würde ich die Zeit draußen etwas verlängern. Aber nicht zum Spielen, sondern um einfach mal zusammen rum zu sitzen. Eine Hundeangel kann auch ne Idee sein, weil du damit die Richtung ändern kannst, bevor er die Bremse einlegt. Geh nicht mehr auf ihn zu, lass ihn zu dir kommen. Wenn er so auf Leckerli anspringt, hast du damit doch ein wunderbares Lockmittel.

    Ging das plötzlich los - von einem Tag auf den anderen? Oder hat sich das eingeschlichen?

    Wie könnte ich denn am besten den Teppich säubern? Das ist ja quasi unmöglich.. Kann da ja nicht Sagrotan drüber sprühen, da brauch ich zig Flaschen :|

    Hast du einen Rossmann in der Nähe? Die verleihen Polsterreiniger kostenlos - musst nur das Reinigungsmittel für 20 Euro dazu kaufen. Damit lässt sich zum Beispiel auf die Couch wunderbar reinigen.Und dann würde ich tatsächlich nochmal mit Desinfektionsmittel drüber. Es muss ja nicht das Teure von Sagrotan sein.

    Nachtrag (weil ich gerade die anderen, neuen Beiträge gelesen habe): Dass du dir Gedanken darüber machst, was ist, wenn du mal keine Lust hast - super. Machen sich viele zu wenig bis gar nicht. Die haben auch ganz spontan zwei bis drei Stunden pro Tag Freizeit,die sie unbedingt mit Spaziergängen, Fütterung, Bürsten und Erziehung verbringen wollen. Da sind die sich gaaaaaaanz sicher.
    Also, in der Theorie - bis der Hund dann da ist. Dann sieht das mit Zeit und Lust plötzlich wieder vollkommen anders aus und es konnte ja keiner ahnen, dass Hunde so aufwendig sind. Da bist du schon eine ganze Ecke weiter.

    Wenn du Fragen und Zweifel hast, klär die einfach Stück für Stück. Diese Freiheit hast du gerade noch. Genieße und nutze sie - der Traum läuft nicht weg.

    @Lijah: Entschuldige, wenn ich dich jetzt mit noch mehr Fragen zuballere.

    Wie sieht es mit der Erfahrung und der Grundeinstellung aus? Nicht nur bei dir, sondern auch bei deinen Eltern?
    Sind sie mit Hunden aufgewachsen, waren sie mal mit welchen aus dem Tierheim spazieren, habt ihr vielleicht mal die Urlaubsbetreuung von einem übernommen? Also wirkliche, praktische, direkte Erfahrung mit Fellhaaren, spazieren, füttern, bellen, betteln, in der Leine hängen usw.

    Deine Eltern scheinen reserviert zu sein. Ecke im Garten - am Anfang werden die Geschäfte definitiv öfter ins Haus oder sonstwohin gehen, als in diese Ecke. Wie würden sie damit zurechtkommen? Manche Hunde (ob Welpe oder Tierschutz) brauchen mehrere Monate bis zur verlässlichen Stubenreinheit. Vom Alleinbleiben ganz zu schweigen. Gibt natürlich auch pflegeleichte Exemplare - weißt du nur vorher nicht. Meine verstorbene Hündin brauchte um die 6 Monate. Mein Rüde zwei Tage. Nahezu gleiche Rasse(Hündin vom Züchter, Rüde ist ein Mix). Hündin hatte schon Training. Rüde gar keins.

    Ob du das in den Ferien gewuppt bekommst, steht also in den Sternen. Helfen deine Eltern dann auch?

    Urlaub - deine Mutter meint, Hund und Zubehör passen nicht ins Auto. Aus eigener Erfahrung: Verlass dich nicht darauf, dass der Hund während dieser Zeit problemlos bei Freunden, in einer Pension oder beim Züchter unterkommt oder, dass deine Mutter ihre Meinung ändert.


    An deiner Stelle würde ich jetzt einfach mal alle Bedenken und Fragen zu einer Liste zusammenstellen und dabei auch die Extreme abdecken. Zum Beispiel:

    Dein Hund wird krank - kann deswegen nicht abgegeben werden. Wird der Urlaub abgesagt? Lassen dich deine Eltern zur Pflege des Hundes allein zuhause?

    Dein Hund ist krank und benötigt eine OP mit anschließendem Klinikaufenthalt für 3.000 Euro - ansonsten muss er eingeschläfert werden. Tragen deine Eltern auch dann die Kosten?

    Was wird mit dem Hund, wenn du ihn nicht mit zum Studium nehmen kannst?

    Usw. Also einfach alles, was dir durch den Kopf geht und was hier an Fragen zusammenkommt - aufschreiben und gemeinsam mit deinen Eltern durchgehen.

    P.S.: Ich finde es toll, wie viele Gedanken du dir um die Verantwortung machst!

    Das weiß nur sie, oder das Universum. :ugly:

    Ja das, genau das, hab ich schon öfter gedacht. Aber scheinbar haben einige dann das Gefühl man will ihnen etwas vorschreiben oder so.. :ka:

    Aber ist das nicht eigentlich normal? Es kommen ja auch die wenigsten auf die Idee, die Handtaschen oder Autos von Fremden anzutatschen. Nur bei Schwangeren, Kindern und Hunden scheint das völligst normal zu sein und jedwede Form der Grenzsetzung durch die Verantwortlichen ist direkt ein Affront.

    Hallo @Lijah,

    wie sieht denn deine Vorbereitung bisher aus?

    Was passiert mit dem Hund, wenn du mal krank bist? Dir ein Bein oder einen Arm brichst? Wer übernimmt die finanzielle Verantwortung? Würden sich deine Eltern im Notfall kümmern oder allgemein an der Pflege und Verantwortung beteiligt sein oder trägst du all das ganz allein?

    Ich kann deine Ängste verstehen und die sind auch wirklich, wirklich gut. Das zeigt, dass du dir der Verantwortung bewusster wirst. Und diese solltest du nicht unterschätzen.

    Mach dir zudem noch bewusst, dass ein Hund richtig schnell, richtig teuer werden kann. Nicht nur in der Anschaffung. Futter, Versicherung, Impfungen, Entwurmungen, Mittel gegen Flöhe und Kontrolluntersuchungen sind gar nichts gegen - was, wenn er sich mal was bricht, gebissen wird oder beißt, eine Krankheit hat... da bist du mal eben ganz fix im Bereich von hunderten bis tausenden Euro.

    Was ist mit Hundeschule oder einem Trainer, wenn es Probleme gibt?

    Du wirst weder direkt nach der Schule in einer Ausbildung noch bei einem Studium direkt so viel verdienen, dass du das absichern kannst. Und wenn du zig Nebenjobs annehmen musst, um deinen Hund zu finanzieren, hast du keine Zeit mehr für den Hund (oder Freunde, Familie, Ausbildung). Sofern deine Eltern nicht mithelfen und alles bezahlen, würde ich dir davon ganz klar abraten.


    Wie ich das bei meinen Hunden wusste: Ich hatte bereits sehr viel gespart, hatte Absicherung in der Familie, wusste aus Erfahrung und durch Recherche, was dieses und jenes kostet - war trotzdem oft genug sehr knapp finanziell. Und ich hab sehr oft andere Dinge zurückgestellt, weil meine Tiere krank waren oder dergleichen.