Beiträge von straalster

    Ist eigentlich immer das gleiche: 5 Globuli einwerfen, maximal 30 Minuten vor der Fahrt - schauen, ob es dir hilft.

    Außerdem: Geh mal zum HNO und lass deine Gehörgänge auf kristallisierte Bestandteile untersuchen. Die können nämlich Vertigo auslösen. Wenn da so ein "Steinchen" rumschwirrt, gibt es bestimmte Bewegungsmanöver und in ein paar Handgriffen kann das ganze Unwohlsein erledigt sein.

    "Übermut tut selten gut"...

    Oh ja. Und wieder bin ich dankbar für seinen Schlaftabletten-Charakter.

    Schwierigkeit war und ist: Sein Chip läuft/lief aus. Also gerade auch noch "lustige" Hormone....
    Aber bei ihm reicht ein maximal dreimaliges "Ab! Jetzt!" dann geht er in seine Box/Welepenauslauf und bleibt da bis ich Ausgang erlaube. Bei geöffneter Tür. Aber er ist gestresst.

    Und mir bricht trotzdem ein wenig das Herz, weil er von drei Stunden spazieren, angepasstes Agility und immer dabei auf - raus zum Lösen - und sonst gar nix beschränkt werden muss. Ab morgen haben wir dann einen Hundewagen, indem er bequem liegend dabei sein kann.

    Das finde ich hier übrigens so schön bei einigen - ihr macht das ganz automatisch und selbstverständlich! Bei Hund A muss ich so und so, da läuft das und das nicht. Bei Hund B geht es halt besser auf die und die Art.

    Ich hab es anfangs einfach nicht mitbekommen, dass ich sowieso angepasst gehandelt habe und konnte es dementsprechend auch nicht ausdrücken (von meinem "Ich muss dominant sein"-Blödsinn ganz zu schweigen). Da haben mir hier einige weitergeholfen, das zu formulieren.

    So wenig wie möglich, so viel wie nötig, gilt für Kinder und Hunde gleichermaßen, oder? :dafuer:

    Und in der Homöpathie, der Medizin - eigentlich immer und überall. Und es ist immer individuell - das macht es glaube ich u.a. erstmal so schwierig, es umzusetzen. Da stehen ja zig allgemeine Regeln und "das macht man so"s im Weg. Aber wenn es dann läuft, läuft es entspannter.

    Update: Der Herr muss jetzt ausgebremst werden. Hätte nicht gedacht, dass es sich so schnell bessert.

    Gangbild weiterhin unsicher aber kein Vergleich zu letzter Woche.
    Seine 50 Meter schafft er jetzt sicher.
    Tragen ist auch auf dem Arm wieder angenehmer.

    Nach wie vor sind (begrenzte) Schmerzen und Einschränkungen sehr deutlich aber es gibt kein ständiges Schwanken und Torkeln auf der Hinterhand mehr.

    Wobei ich ja mehrmals gelesen habe, dass Hunde eigentlich Grenzen gesetzt haben wollen?

    Ich glaube, dass ist ein ganz allgemeines Verständnisproblem.

    Kinder wollen laut diverser Quellen auch "Grenzen gesetzt bekommen". Bis du dann mal ein paar Kinder fragst und die Grenzen eigentlich gar nicht witzig finden. Null. Nada. Überhaupt gar nicht. Die werden diese Grenzen testen. Die werden rebellieren, hinterfragen, in Frage stellen und den Grenzsetzern gewaltig auf die Nerven gehen. Es sei denn, ihr Wille wurde rechtzeitig gebrochen.

    Kein Lebewesen will einfach so Grenzen, weil es Grenzen an sich toll findet. Ist wie mit Geld. Wer will Geld einfach nur, weil bedruckte Papierschnippsel und geprägte Metallstücke so hübsch sind? Kaum einer. Aber alle wollen Geld, weil das Sicherheit, Freiheiten und Möglichkeiten kaufen kann. Genauso wenig haben wir Schlösser an den Türen, weil wir Schlösser wollen. Wir wollen Sicherheit, Eindringlinge abhalten, uns schützen.

    Und Grenzen /Regeln wollen wir auch nur, weil die einen verlässlichen Rahmen schaffen können. Regeln und Grenzen sind genau wie Geld nur Mittel zum Zweck beziehungsweise Schritte zum Ziel. Das Ziel zählt.
    Also konzentriert euch vielleicht weniger auf die Regeln drumherum und mehr auf das Ziel. Das entspannt ungemein und man kann in der Regel viel wegfallen lassen, was vorher fürchterbar wichtig erschien.

    Warum soll der Hund nicht in die Küche? Ist euch das echt wichtig, dass der keine Pfote über die Schwelle setzt? Oder geht es nur um den Müll? So ein Eimerchen lässt sich deutlich einfacher sichern, als ein kompletter Raum verboten werden kann. (Vor allem, wenn es ein Raum ist, durch den er hin und wieder durch muss).

    Er soll/muss abnehmen. Das ist das Ziel. Das könnt ihr jetzt richtig schwierig und anstrengend a la nervenraubender Diät durchziehen, wo ihr tausend Regeln und Grenzen setzen müsst, Futter abwiegt, Krümel zählt. Und das vermutlich lebenslang. Oder ihr macht eine Ernährungsumstellung, wo das Futter vorher eingeweicht wird, rohe Karotte reingeraspelt wird usw.


    Ich hab dadurch gemerkt, wie sehr mir viele Kleinigkeiten (vorher fürchterlich wichtig) am Ar*** vorbeigehen. Tier liegt im Weg, weil ausgerechnet der Durchgang der Lieblingsplatz ist. Tja, muss es halt aufstehen, wenn ich da lang will. Stört das Tier nicht, stört mich nicht. Keine Zeit auf sinnloses Training verschwendet, weil es doch "auf seinem Platz liegen soll". Aber Tiere auf der Küchenarbeitsplatte will ich nicht. Punkt. Haare im Essen mag ich einfach nicht. Wenn einer zum Sprung ansetzt gibt es eine klar Ansage - fertig.

    Insgesamt weniger Regeln aber ein ganz klarer, verlässlicher Rahmen.

    Bei der ganzen Regulierung bin ich ein Anhänger von: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Aber so einfach einfach das klingt, man muss sich erstmal reinfitzen.

    Hier wird ebenfalls gerne selbstgemachtes Trockenfleisch verwendet. Aber auch Käse, Leberwurst, fertige Mini-Trainingsleckerli, Hundesalami in Fitzelchen geschnitten... Und ich ziehe es nie vom eigentlichen Essen ab.

    Dafür ist das Futter aber auch meist wasser- und ballaststoffreich - also schnellsättigend und kalorienarm. Wobei ich mit Dosenfutter und Trockenfutter abwechsle. Essen ist (nach Eingewöhnung) für alle All you can eat. Bisher haben noch alle (solange keine gesundheitliche Einschränkung besteht) ihr Sättigungsgefühl wiedergefunden. Gegen Winter nehmen die meisten hier ein bisschen zu. Dafür im Sommer wieder ab. Die regulieren sich also alle schön von selbst.

    War gerade Urlaubsbetreuung für einige Tiere meiner Mutter. Die kennen fast nur Trofu - weil sie anderes nur schlecht vertragen, sind dadurch aber auch extrem verfressen. Außerdem zwei kranke Senioren (Schilddrüse, Unverträglichkeit, geschädigte Darmflora). Das Konzept lief auch da mit ein paar Anpassungen wirklich gut.

    Bei Madame Schilddrüse hab ich Darmaufbau-Mittel gegeben, Ballaststoffe langsam erhöht und aufgeweichtes Futter auf zig Mahlzeiten verteilt. Es stand im Prinzip immer was da. Quengeln und Dauerverhungern (wie es meine Mutter erlebt) war nach wenigen Tagen weg.

    Bei den anderen: Darmaufbau, Trockenfutter-Anteil allmählich reduziert, dafür Anteil an frischem Fleisch und Gemüse (teils gekocht) erhöht. Und so komisch es klingt - sehr große Mengen hingestellt. Also so viel, dass sie das nicht auf einmal futtern können, ohne zu kotzen.

    Der "die sind immer so verfressen und draußen Staubsauger"-Teil hatte sich damit erledigt.

    genau das würde ich nicht machen nur Beständigkeit gibt Sicherheit.

    Ich meinte auch nicht jeden Tag was anderes aber falls eine Variante so rein gar nicht funktioniert, gibt es eben noch weitere Möglichkeiten.

    Ich kann zum Beispiel einfach nicht rückwärts fahren oder beim Fahren (von Bus, Auto) lesen. Geht nicht. Ging noch nie. Wird vermutlich nie gehen. Mir wird dabei einfach speiübel.