Beiträge von straalster

    Ebenso wie @Pinky4: Wäschetrockner!!! Meine Hunde haaren zwar nicht aber dafür ihre Katzen umso mehr.

    Was hab ich noch für die /wegen der Hunde... Ach ja: die Katzen ;)

    Für mich wirklich praktische/ schöne und (immer) genutzte Sachen:


    - Agility Parcours im Garten
    - Plantschbecken für den Balkon und Pool für den Garten
    - spannbare Schutzdecke fürs Auto
    - Karlie Flamingo "Dotti"
    - Trinkbrunnen
    - Ultraschall-Zahnbürste
    - Druckkochtopf und Slow Cooker für das Futter
    - Intelligenzspielzeuge
    - Eiswürfelbeutel für den Sommer
    - Klimaanlage
    - Kühlwesten
    - ein riesiges Spektrum an Leckerlie und Kauzeug (Schinkenknochen, Trockenfleisch, Lachshaut, Gemüsechips, Ziegen-, Rinder- und Kaninchenohren, Kaninchenpfoten, Soft-Trainingsleckerlie, Pasten, Wadenbeine, Hundesalami, gepuffte Schweinenasen...)
    - Schaffelle
    - Staubsauger speziell für Tierhaare
    - extra saugfähige Mikrofaser-Handtücher, in denen keine Haare hängenbleiben
    - Kongs
    - reflektierende Leinen und Geschirre, weil wir oft im Dunkeln unterwegs sind
    - Gladiator

    Bzgl. des Hundesitters werden wir uns aber auf jeden Fall mal informieren.

    Noch ein paar Tipps: Rechne eine Stunde pro Tag. Lösen lassen, Versorgung mit Wasser und Futter sicherstellen, kurz mal durchwuscheln und gut. Bei einem älteren Hund wird der Hundesitter/Gassigeher ansonsten wahrscheinlich nur rumsitzen.
    Da ihr ja einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten zusichern könnt, könnt ihr da vielleicht auch noch den Preis etwas reduzieren. Also nicht, dass es zur Sklaverei für denjenigen wird aber es ist ja absehbar eine feste Sache.


    Legt euch direkt noch Plan B, C und D zu. Nicht nur einen einzigen Hundesitter! Wenn der krankheitsbedingt ausfällt (Erkältung/Grippe), habt ihr dann nämlich ein akutes Problem. Also weitere Aufpasser auf Abruf, für Notfälle mit einer Hundepension vertraut machen und mal schauen, ob es vielleicht Hundetagesstätten in der Umgebung gibt. Ein Nachbar von mir gibt seinen Hund an Werktagen immer ab und bezahlt somit insgesamt weniger als bei einem Sitter oder Gassigeher. Freunde haben eine im Voraus bezahlte Zehnerkarte, weil der Hund sonst an manchen Tagen in der Luft hängen würde - sie das aber immer erst kurz zuvor wissen.


    Schau einfach mal im Internet unter

    Wohnort+
    Beutreut.de
    Hundebetreuung
    Leinentausch.de

    Hallo @Elmix50115!

    Gassigeher, Hundesitter und Hundekindergarten fallen mir da ein. Wäre es denn möglich, im neuen Heim eine Hundetür einzubauen? Oder, dass die Großeltern stundenweise bei euch sind? Könntet ihr in den Mittagspausen nach Hause, Home Office oder ähnliches stundenweise in Anspruch nehmen?

    Und erstmal ruhig Blut - ihr habt ja noch ein wenig Zeit. Beispielsweise, um ihn langsam an den stundenweisen Aufenthalt in einer Hundepension zu gewöhnen. Oder notfalls ans Alleinsein und ein Hundeklo. Und die Zeit, in der er so lange allein sein wird, ist ja nun wirklich überschaubar.

    Mit Außenhaltung würde ich da gar nicht erst anfangen. Vor allem nicht im Winter und in dem Alter.

    Mein Felix ist ja im März letztlich an Epilepsie verstorben.

    Es kommt darauf an, was die Anfälle auslöst.
    Das können auch Erkrankungen der Organe sein = veränderte Leberwerte.

    Meist ist es aber so, dass die Leberwerte aufgrund der Hammer-Medikamente verschlechtert sind.
    Da kommt man rein mit Ernährung nicht weiter.

    Felix hat hochdosiert und hochwertig Mariendistel bekommen.

    Aber am besten mit dem Arzt absprechen - einem Spezialisten! für Epilepsie.
    Die Medikamente "fressen" auch andere Vitalstoffe z.B. Biotin.


    Auch wenn es schon ein Jahr her ist, mein herzliches Beileid.

    Termin bei einem Spezialisten hat sie schon, sie wollte sich nur schon mal zusätzlich schlau machen.

    Einige ehemalige Mitarbeiterinnen der großen Uni-Kliniken haben sich aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Beratung selbstständig gemacht.
    Dazu gehören:
    Dr. Susan Kröger ( ehem. Zentek-Institut Berlin)
    Startseite - Tierärztliche Ernährungsberatung Dr. Susan Kröger

    und Dr. Julia Fritz von Napfcheck ( ehemals Uni-Klinik München)

    Tierärztliche Ernährungsberatung für Hunde und Katzen


    Beide beraten sehr ausführlich

    Ich danke dir!

    @Das Rosilein: Mir geht es ganz generell um die gedankliche Einstellung.

    Wenn mensch davon ausgeht, dass ihm unterlegene und von ihm abhängige Wesen Kontrolle ausüben wollen, ihm was Böses wollen, gegen ihn arbeiten - dann erzeugt das Frust, Stress und eine zumindest anteilig ablehnende Haltung.

    Es muss begrenzt und beschränkt werden. Es muss jedes Detail kontrolliert werden. Es wird potentiell gegeneinander gearbeitet. Das kostet unheimlich viel Kraft auf beiden Seiten.


    Wenn mensch davon ausgeht, dass dieses komplexe Wesen gerade etwas für sich macht, einfach unsicher ist, Anleitung braucht, zur Orientierung klare Grenzen benötigt - sieht die Welt gleich ganz anders aus. Dann findet man nämlich ganz individuelle Lösungen miteinander. Wenn mal etwas nicht klappt, ist das kein "Das hat der absichtlich gemacht um mich zu ärgern /zu kontrollieren / zu dominieren / mir auf der Nase rumzutanzen!!!- Affront" mehr. Dann ist das "Okay, da müssen wir miteinander vielleicht ne neue Lösung finden, die für uns beide funktioniert." Es gibt keine verletzten Gefühle, kein Ressentiment.

    Das klingt alles so hippie-dippie-esoterisch oder als würde ich auf der Wortwahl rumreiten. Aber mir geht es um eine zugleich rationale und entspannende Grundeinstellung. Um Lösungsorientierung ohne Groll und "Kontrolle" (im Sinne von Machtkampf).

    Ein von mir abhängiges Wesen wird mich mit Sicherheit nicht ärgern wollen und sich damit die Versorgung versauen. Aber genau das ist die Grundeinstellung vieler. Deswegen sind viele auch so gefrustet. Sie machen doch ALLES und meinen es nur gut und trotzdem "rebelliert" das abhängige Wesen scheinbar so ganz undankbar gegen sie.

    Das ist für mich absurd. Anstatt zu verstehen und zu lösen wird unterstellt was das Zeug hält. Genauso gut könnte ich einem Menschen im Rollstuhl andichten, der läuft doch bloß nicht, damit ich ihn schieben muss und damit ich mehr Arbeit habe. Helf ich dem mit dieser Einstellung wirklich noch gerne und hab Spaß? Vermutlich eher nicht. Vermutlich kostet es mich sehr viel Kraft, ich bin frustriert, schlecht gelaunt und fühle mich nicht gewürdigt.

    Es gab für mich schon den Fall bei einem anderen Halter, dass "ein Hund auf der Nase rumtanzte" weil er ein schlechter Esser war. Der wurde gebrochen und ausgehungert. Der Frust des Halters ist Jahre später noch offensichtlich. Das Hochgefühl, dass die Machtausübung mit sich brachte - der kontrollierende Hund wurde erfolgreich gebrochen - ist immer noch mehr als deutlich

    Ich hatte auch einen schlechten Esser. Wirklich schlecht. Wirklich bedenklich. Ich ging aber nie davon aus, dass sie das aus Boshaftigkeit oder Kontrollwillen mir gegenüber macht. Ich hab dadurch sehr viel ausprobiert, sehr viel gelernt, mich mit den Themen Kochen für Hunde und Barfen beschäftigt, habe langanhaltende, wertvolle Kontakte geknüpft und war zwar besorgt um meinen Hungerhaken aber ansonsten entspannt. Und ich habe dadurch viele, viele positive Erfahrungen gemacht. Hätte ich das, wenn ich von einem Machtkampf ausgegangen wäre? Nope. Da wäre ich frustriert und verletzt gewesen - weil das Tier, für das ich all das mache, ja gegen mich arbeitet (angeblich).


    Fazit: Die Einstellung bestimmt sehr, sehr viel. Vor allem die Bindung und Beziehung zueinander. Deswegen reagiere ich mittlerweile auf dieses ganze Macht-/Kontroll-/Dominanzgehabe wirklich allergisch. Weil das von Menschen zu oft falsch verstanden und missbraucht wird.

    Bei Ikea gibt es dekorative Zimmergewächshäuser und Vitrinen, die tiersicher sind aber dennoch gut belüftet werden können.

    Es gibt autarke Ökosysteme.

    Ampeln an der Decke.

    Selbstgebaute Absicherung durch Plexiglas ( das geht ja auch sehr dekorativ)

    Kunstpflanzen

    Mein pflanzenliebender Kater hat nix in Ruhe gelassen, bis ich die Wohnung mit Katzengras zugebombt habe. Den Rest habe ich rausgestellt oder abgedeckt /Terrarium mit selbstgebauter Abdeckung / Zimmergewächshäuser. Außerdem hab ich viele Kräuter und kaum Zierpflanzen. Bei giftigen Exemplaren hab ich Acryl-Deko-Vasen verwendet, Löcher reingebohrt und sie dann über die Pflanze gestülpt - wie eine Käseglocke.

    Ansonsten möchte ich, dass meine Hunde "nebenher" laufen (siehe oben, tun sie natürlich im Endeffekt nicht), sich zurückhalten, freundlich zu unseren häufigen Gästen sind und sich auch besonders da nicht aufdrängen, sondern abwarten, bis die Aufforderung vom Menschen kommt. Das ist für mich Erziehung.


    Genau das finde ich so seltsam. Warum wird das denn durch Vorenthalten und Rationieren angesteuert?
    Meine Hunde und Katzen drängen sich auch nicht auf. Und die können sich melden, wenn sie mal müssen, außer der Reihe Hunger haben, kuscheln wollen, spielen wollen - aber genau dieses "ich muss das zuteilen, das muss von mir ausgehen" kreiert doch erst Stress und mehr Obacht bei Tier und Halter.

    Tier hat immer noch offenes Bedürfnis, denn Bedürfnisse verschwinden nicht, weil mir jemand die Erfüllung verbietet. Halter denkt sich vielleicht "oh, jetzt müsste ich aber mal streicheln, damit ich nicht unfair bin". Also Stress auf beiden Seiten.

    Ein Lebewesen, das nicht ständig Bedürfnisse unbefriedigt hängen lassen muss, ist ausgeglichener. Und drängt sich genau deswegen nicht ständig auf. Das ist nicht einfach "erzogen" und deswegen scheinbar "höflich". Es hat es ganz einfach aus sich selbst heraus nicht nötig.


    Ob wir Menschen so was manchmal einfach brauchen, weil es uns verständlicher erscheint? Oder hilft, wirklich genau zu sein?

    Ich glaube, das hat mit Genauigkeit und Verständlichkeit nichts zu tun. Es ist einfach erlerntes Dominanzverhalten und vermeintlich notwendiges Klarstellen der Machtverteilung. Aus Unsicherheit wird Kontrolle und oft genug Kontrollmissbrauch.

    Ist doch auch bei Säuglingen und Kleinkindern so. Da sind Eltern ernsthaft der Meinung, sie müssten Aufmerksamkeit rationieren um die Macht zu behalten und ihr Kind nicht zu verziehen. Weint das Kind - bloß nicht beachten! Das wäre schließlich Aufmerksamkeit für unerwünschtes Verhalten.

    Dass der Säugling einfach keine andere Möglichkeit hat, sich zu äußern - findet bei dieser "Erziehungsmethode" selten Beachtung.
    Das Kind kann sich zwar die Windeln nicht selbst wechseln und liegt dadurch in den eigenen Fäkalien. Es kann nicht selbst zum Kühlschrank gehen oder sich selbst eine Pizza bestellen. Bei Alpträumen oder Angst im Dunkeln isses auch doof, wenn man selbst nicht zum Lichtschalter kommt - aber durch all das müssen Tiere und Kinder durch. Die müssen das lernen.

    Und das können sie auch. Einmal durch Vertrauen darauf, dass sich um sie gekümmert wird und die Ansagen der Eltern/Halter selten kommen aber dann und gerade durch die Seltenheit ernst zunehmen sind.
    Einmal dadurch, dass sie aufgeben. Kommt ja eh keiner. Bleiben sie eben hungrig, verängstigt, alleine - bis sie selbst eine Lösung dafür finden.


    Die Eigenständigkeit kommt bei den meisten sowieso und ganz natürlich. Finden derartig kontrollierende Halter und Eltern dann wieder doof, wenn die Kinder / Tiere selbstständig werden und ihre Optionen erkunden. Wenn die Tiere/Kinder nicht mehr so recht hören. Obwohl sie doch genau darauf getrimmt wurden.
    Sie sollten doch lernen, ihre Bedürfnisse selbst zu befriedigen - aber wenn sie das dann tun (schnüffeln, jagen, Staubsauger spielen) das passt den intelligenten Menschen dann auch wieder nicht. Klar, sie können sich ja auch nicht auf eine gewachsene Bindung verlassen, sondern sehen gerade die Kontrolle ins Schwanken geraten.

    Und der Rest, der so richtig verdammt gut hört, immer, richtig schön unterwürfig ist - ohne, das jemals liebevolle Bindungsarbeit geleistet wurde - nennt man gebrochen, erlernt hilflos, bindungsgestört.


    Sorry, musste mal raus.

    Hallo @mel_stu.

    Meine Tipps:

    Du nimmst dir jetzt erstmal drei Mützen Schlaf und einen Tee und versetzt dich so komplett in deinen Hund wie möglich.

    Das ist jetzt dein Ziel, um "perfekt zu werden" und damit es ihm überhaupt gut gehen kann.

    Der Hund kennt die Geräusche und Gerüche bei euch nicht, er kennt den Tagesablauf nicht, er kennt euch nicht (?), er kennt Kommandos von euch nicht, er kennt es eventuell noch nicht einmal, in einem echten Haus zu wohnen. Und die Sprache spricht er auch nicht.

    Versetzt dich da mal rein. Da kommen Leute, die dich nicht verstehen, die du nicht verstehst und die nehmen dich mit. Ab sofort Leben nach ihren Regeln. Die Regeln kennst du aber nicht. Du verstehst ja nicht, was sie sagen. Und ein Handbuch hast du auch nicht bekommen. Die binden dir eine Schnur um den Hals, verfrachten dich in ein lärmendes Ding, setzen dir Essen vor, wenn ihnen gerade danach ist, regen sich absolut unvorhergesehen darüber auf, wenn du einen Raum betreten oder eine Treppe erklimmen willst. Du kennst die Umgebung draußen nicht und bist wortwörtlich durch eine Leine an sie gebunden.

    Was würde dir helfen?

    Jemand, der dich permanent "wegschickt" / "abwehrt"? (Du weißt ja nicht, dass er es eigentlich gut meint und gerade versucht, dir die Hausregeln klarzumachen) Jemand, der ganz viele Regeln einfordert, die du nicht kennst?

    Oder jemand, der dich erstmal neben sich laufen lässt, dir so alles zeigt? Von dem eine ruhige Ausstrahlung ausgeht. Jemand, der offensichtlich versucht, deine Sprache zu sprechen und dich abzuholen?

    Antwort klar?

    Dann nimm deine Verantwortung noch weiter ernst (das hast du ja schon durch die Meldung hier und den Wunsch, zur Hundeschule zu gehen) und informier dich. Lies Bücher zur Hundesprache. Währenddessen kann Stuart erstmal neben dir liegen und schlafen. Geh erstmal nicht zur Hundeschule. Lade dir stattdessen einen Trainer nach Hause ein. In allererster Linie für dich. Ganz in Ruhe darüber unterhalten, wo deine Unsicherheit liegt, was du dagegen machen kannst, welche BABYSCHRITTE! du anfangs gehen kannst und solltest.


    Durch deine Ungeduld sorgst du gerade dafür, dass es dem Hund bei euch nicht wirklich entspannt gut gehen kann. Und dir auch nicht.
    Behalte also lieber dein Ziel im Auge, dass es ihm gut gehen kann. Und dafür ist es nötig, dass er draußen und drinnen Zeit hat. Für jeden Minischritt. Viel schlafen, ruhige Runden draußen, im Prinzip nix von ihm erwarten. Gewöhnung dauert. Bei dir und bei ihm. Lass euch beiden die nötige Zeit. Das ist ein Prozess. Und je mehr du drängelst, je ungeduldiger du bist, umso schwieriger wird es. Und desto länger wird es dauern.

    Wenn bei dir mal wieder die Ungeduld hochkommt: Denk an seine Situation. Du erwartest gerade von einem Hund, dass er besser mit einer Situation klarkommt, für die er sich nicht entschieden hat, über die er keine Kontrolle hat und die er komplett gar nicht versteht - als du von dir selbst erwartest. Und du hättest Bücher lesen, dich mit anderen unterhalten, mit anderen Hunden üben, ihn vor der Adoption zig Mal ausführen können. Du kannst jetzt Trainer anrufen, euch zur Hundeschule anmelden, ihn wieder loswerden, wenn es gar nicht klappt. Du kannst dich mit anderen unterhalten, hier schreiben.

    Stuart kann all das nicht. Verantwortung, Macht, Kontrolle - liegt alles komplett bei dir. Und genau deswegen musst du die Ruhe bewahren. Du musst nur deine Ungeduld beherrschen. Er muss sich in einer komplett neuen Welt einfinden.


    Und zu guter Letzt: Der Hund läuft euch drinnen nach? Freut euch! Er könnte auch erstmal ne Weile unter Tischen und Couch kauern. Aus Angst den Schwanz bis zum Kinn ziehen oder unter sich machen. Solche Probleme habt ihr erst gar nicht und damit einen viel besseren Start als einige andere.

    Jetzt bin ich verwirrt. Wo siehst du bei uns ein Missverständnis? :???:

    Deinen Gedanken @Das Rosilein finde ich super. Einteilen der Kontrolle wegen macht es eventuell zur knappen Ressource. Da mag ich das Bedürfnisorientierte, Partnerschaftliche viel lieber. Entspannt beide Seiten. (Also anbieten, ja oder nein sagen, eigene Grenzen wahren können)

    Ich finde das ja schon beim Fressen manchmal so unnötig verkompliziert. Klar ist der Hund verfressen und ein Staubsauger, wenn ihm jeder Krümel vorgezählt wird. Deswegen gibt es hier ja auch All you can eat. Da kann es natürlich wie immer und überall Ausnahmen geben aber gefühlt ist das ein weit verbreitetes Phänomen, dass Hundehalter sich das Leben schwerer machen als nötig - weil unbedingt Kontrolle gegeben sein muss. Nicht beim Hund, sondern weil der Halter tatsächlich so unsicher ist, dass er hinter allem und jedem vom Hund ausgehende Kontrollversuche vermutet.

    Und auch wenn das jetzt noch mehr OT ist: Ist ja nicht nur gegenüber Hunden so.

    "Ich lass mir nicht auf der Nase rumtanzen" "Der will mich doch verarschen" - das sind Sätze, die höre und lese ich oft in Bezug auf Hunde, Kinder und Partner.

    Da wird ganz automatisch davon ausgegangen, dass die eigentlich engsten Vertrauten einem was Böses wollen. Find ich bei jedweder Beziehung eine wirklich bescheidende Grundlage.

    Ich glaube, du hast mich mißverstanden, aber das macht nichts... das kann ja jeder so machen, wie er es vom Gefühl her richtig findet... :smile:

    Nö.:)
    Das war nicht auf dich bezogen, sondern generell denn das "der Hund darf nicht anfangen" wird ja gerne angeführt. Du sagst ja auch, dass es darauf ankommt, wie es gerade passt, ob du eingeschränkt wirst und wie das komplette Zusammenspiel abläuft. Also genau die Richtung, die ich meine. Wenn jeder seine Grenzen wahren darf und problemlos kann, stellt sich die Frage nach dem "hat der Hund angefangen" ja gar nicht.