Beiträge von straalster

    Sitz (von anderen Hunden abgeschaut)
    Katze und Mietz
    Nein als Verbot für andere Tiere (z.B. dürfen Katzen nicht an der Couch kratzen und nicht ohne "okay" aus der Wohnung rennen)
    Kuss
    Willst du essen?
    Willst du raus?
    Mir die Schuhe bringen, wenn eine der Nasen raus will
    Postbote und Lieferautos bringen tolle Sachen, hund sollte denen folgen
    Sämtliche Autos der Familie und von Freunden erkennen, an Geräusch und Aussehen
    "Wir fahren!" dann laufen sie zum Auto auch ohne Autoschlüssel gesehen zu haben oder sonstiges

    Das mit dem "wer hat den mit dem Kuscheln angefangen" finde ich seltsam.
    Wenn der Hund anfängt, dann "fordert er was ein"? Ernsthaft? Das finde ich so verallgemeinert schon knapp vor Weltherrschaft an sich reißen.

    Wenn mein Hund mir zeigt, dass er gerade gerne mit mir kuscheln würde, dann zeigt er mir, dass er gerade gerne kuscheln würde. Nicht mehr, nicht weniger. Er äußert ein Bedürfnis. Das Angebot kann ich annehmen oder ablehnen.
    Genauso funktioniert das bei mir andersrum. Wenn ich will, aber Hund oder Katze nicht, dann zwinge ich denen keine Kuscheleinheiten auf.

    Ich finde das tatsächlich sehr traurig und anstrengend für beide Seiten, wenn Menschen sogar noch Zuwendung in Form von Kuscheln und Streicheleinheiten kalkuliert austeilen und ihr tierisches Gegenüber bloß ja nicht damit anfangen darf, weil es dann ja die Oberhand hat.

    Puuuh, das klingt sehr anstrengend @MESZ83 für deinen Hund und dich.

    Deiner Beschreibung nach würde ich wie folgt handeln:

    1. Hund erstmal schonen ohne Ende. Es ist heiß, er hat offensichtlich Stress (ob durch Schmerzen oder Hormone) - schwimmen gehen würde ich bei den aktuellen Temperaturen und in seinem Zustand bleiben lassen. Besser ein Plantschbecken zuhause, Kühlmatten, Kühlweste aber nicht zum See laufen / fahren. Außerdem kein Toben, wenn ihr von draußen reinkommt. Einfach nur Ruhe und kühlende Optionen anbieten.

    2. Ab zum Tierarzt. Jetzt! Stell dir vor dein Hund hat Schmerzen und du lässt ihn gerade wochenlang leiden, weil du nicht zu einem anderen Tierarzt bzw. in eine Tierklinik willst. Könntest du dir das verzeihen?

    3. Es klingt in dieser krassen Ausprägung für mich erstmal nicht, als läge das komplett nur an den Hormonen. Das kann natürlich sein. Aber dazu kommen auch gerade noch deine Forderungshaltung (aufs Bett oder die Couch springen), die krasse Hitze, Fremdbetreuung, läufige Hündinnen. Wie setzt er denn Urin ab? Kot noch normal? Frisst und trinkt er wie vorher? Leckt er sich auffällig? Prostata vergrößert? Wie verhält er sich draußen?

    Beobachte und notiere alles, das sind wichtige Anhaltspunkte für den TA.

    Dein Hund quiekt, hatte eine plötzliche Verhaltensänderung gepaart mit vielen stressenden Einflüssen - da kannst du nicht mehr warten bis deine Wunschtierärztin das abklärt. Da ist sofortiges Handeln gefragt.

    Wie meinst du das mit der Voruntersuchung?
    Er wird erst ‚normal‘ neurologisch (ich weiß nicht, ob das richtig ausgedrückt ist von mir) untersucht und das Ergebnis ist für oder gegen eine Diagnose mittels CT?

    Warum zieht sich das alles so lange hin? Wegen dem Herzegeräusch?

    Ich bin neugierig, aber im Prinzip eher verwundert, sorry.

    Über die langen Wartezeiten ärgere ich mich ja auch so. Bei meiner Hündin hatte ich ja ewig Tierarzt-Marathon, weil keiner wusste, was los ist. Aber da hatte ich schlussendlich innerhalb von ein oder zwei Wochen einen CT-Termin in Berlin mit Option auf sofort angeschlossene OP. (So kam es dann bei ihr auch)

    Aber hier erstmal die Erklärungen, die ich bekommen habe:

    Frühester Termin in der einen Klinik (Uni) für die Voruntersuchung (Neurologie und Untersuchung auf OP-Tauglichkeit) war der 31.07. Wenn nötig wären CT und gegebenenfalls OP am 01.08. gewesen. Für diesen Fall werden in der Klinik am Folgetag auch direkt Zeiten reserviert.

    In der anderen Klinik (Panitzsch) ähnlich aber erster Termin ist am 08.08. In Absprache mit meinem TA und der Physiotherapeutin habe ich beide Termine erstmal stehen lassen. Die Klinik in Panitzsch wurde mir von beiden empfohlen. Wäre es aber dringender gewesen, wäre ich eben in die Uni Klinik gegangen.
    Da die konservative Therapie bzw. die Kombi-Therapie eine deutliche Verbesserung gebracht (bestehend aus Boxenruhe, mit drei Tagen Injektionen plus orale Schmerzmittel und zehn Tagen Phen-Pred oral) hat, ist das CT erstmal nicht mehr dringend. Daher bin ich jetzt den Empfehlungen gefolgt und deswegen auch erst der Termin am 08.08.
    Theoretisch wäre es wohl auch da so gewesen, dass Voruntersuchung an einem und CT+OP gegebenenfalls am Folgetag gewesen wären. Damit ihm nur eine Narkose zugemutet werden muss.

    Jetzt aber das Herzgeräusch...

    Der allererste Termin bei der Spezialistin ist am Morgen des 13.08. - da er ja ein Geräusch aber keinerlei andere Symptome hat. Sprich: Auch das ist nicht wirklich dringend.

    Also zieht sich gerade alles noch mehr. Wobei ich jetzt einfach hoffe, dass zumindest die OP gar nicht mehr nötig ist.

    Voruntersuchung für das CT ist jetzt doch erst am 08.08. Dabei wird entschieden, ob notwendig oder nicht.
    Herzschall durch eine Spezialistin am 13.08., um das Herzgeräusch gleich richtig abzuklären.


    Er hat 9-10 Prozent seines Körpergewichts in zweieinhalb Wochen verloren. Das ist schon heftig.
    Aber wir bauen das wieder auf.

    Danke euch allen!

    Vielleicht neigen einige Hunde ja zu schnellerem Muskelabbau als andere, eine Typfrage also

    Scheint so. TA wusste auch keine andere Erklärung. Hat aber was zum Muskelaufbau gegeben.

    Allerdings geht meine Waage falsch. Er hat mehr als 600 Gramm abgenommen. Das finde ich für nicht einmal drei Wochen schon heftig. Wie gesagt, bei meiner Hündin war es nach 6 Wochen Boxenruhe noch nicht so schlimm. Die Muskeln waren logischer Weise weniger aber nicht in diesem Ausmaß.

    Dazu kommt jetzt noch, dass heute ein Herzgeräusch festgestellt wurde. Ich könnte heulen...

    Ich weiß ja net, wie Du Deine Hunde hälst, aber wenn meine mir zeigen, daß sie "mal müssen/möchten", geh ich schon raus mit denen..... *gg

    Bist du immer da?

    Bei Terrorfussel hab ich das so verstanden(berichtige mich bitte, wenn es nicht stimmt @Terrorfussel):

    Katzen können aufs Katzenklo
    Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen in ihren Käfig / Kloecke
    Fische machen sowieso ins Wasser


    Nur die Hunde, die müssen eben warten, bis jemand mit ihnen rausgeht. Das kann dadurch verzögert werden, dass der Dosenöffner gerade das Futter verdienen muss, selbst dringend auf der Toilette sitzt oder oder oder. Aber sie müssen eben draußen und werden in der Regel darauf erzogen.


    Ich bin aber trotzdem nicht gegen räumliche Begrenzungen. Sie sind Hilfsmittel, wie eine Leine, und wie eine Leine kann man sie sinnvoll nutzen oder missbrauchen.


    Das finde ich sehr schön auf den Punkt gebracht. Und dennoch bin ich selbst immer noch hin- und hergerissen.

    Vielleicht, weil Kennel und Co. viele dazu verleiten, auf die Erziehung zu pfeifen und die Hund eher zu verwahren?!

    Dabei sind die Begrenzungen an sich ja durchaus nach OPs, auf Reisen usw. wirklich nötig und praktisch, wenn die Tiere das schon kennen.

    Auf jeden Fall hab ich jetzt dank euch schon viele neue Perspektiven und hoffe es kommen noch einige mehr.