Also @Atrevido deine Einstellung ist doch wohl klar. Du liebst den einen einfach mehr als den anderen. Nämlich!
Ich kann mir schon vorstellen, dass es etwas über die Einstellung zum Hund verraten kann. KANN!
Meine Oma hätte die Hunde gerne im Bett aber sie erlaubt es nicht, weil sie Fälle im Hinterkopf hat wie: Hund ist mal krank, Hund darf nicht springen usw. Und sie möchte nicht, dass sie die dann aus dem Bett verbannen und sozusagen strafen muss in diesen Situationen.
Dennoch vermenschlicht sie die Hunde recht stark und manchmal hapert es dadurch auch mit dem Verständnis.
Hier sagt die Entscheidung gegen Hunde im Bett also nicht das aus, womit zu rechnen wäre.
Aber viele haben eben noch die Einstellung:
Hund hat im Bett nix zu suchen, dann bekommt der einen Höhenflug, zu viel Macht, kennt seinen Platz nicht....
Find ich immer wieder lustig. Der Hund versteht nämlich ganz genau, dass Bett und Couch eine Art machtgebender Thron sind. Die sind ganz wichtig, wenn man die Weltherrschaft oder zumindest die Herrschaft über den Dosenöffner an sich reißen will.
Was das Bett jetzt mit artgerecht zu tun hat.... Hm. Das ist neu.
Meine Einstellung dazu: Solange hier jeder in Ruhe schlafen kann, murren kann, wenn die eigenen Grenzen verletzt werden, sich respektiert fühlt und sich jeder damit wohlfühlt - mir doch egal. Ich mach aus der Platzwahl keinen Machtkampf. Es gibt hier keine First-Class-Plätze, die nur bestimmten Wesen vorbehalten sind, damit ich meine Vormachtstellung behalten kann. Ich fände es auch heftig, wenn der gegenseitige Respekt von derlei Verboten und Regeln abhinge und ich davon ausgehen müsste, dass meine Fellnasen nur dann ihren Platz kennen und artgerecht leben, wenn ich ihre Bewegungsfreiheit einschränke und Verbote austeile.