Am Wochenende war die Hund-Katze-Messe in Leipzig. Gefühlt kleiner als sonst, was Aussteller, Händler und Züchter anging (lag vielleicht auch daran, dass ich zuletzt bei der World Dog Show war).
Mir kam da ein Gedanke. Kann es sein, dass die Einstellung zum Hund immer weiter auseinanderklafft? Immer mehr in die Extreme geht? Oder war das schon immer so und ich sehe es jetzt einfach anders?
Was ich begrüßenswert fand, waren die häufig anzutreffenden Buggys mit älteren Hunden, Kleinsthunden und Welpen. Das teils extrem dichte Gewusel find ich persönlich schon anstrengend. Wie sich ein zwei Kilo Hund fühlt, wenn er permanent Füßen ausweichen muss, will ich mir gar nicht so genau vorstellen.
Aber dann gab es eben auch die, die ihre Hunde halb durch die Gegend schleudern, permanent an der Leine rucken wie blöd und nicht realisieren, wenn der eigene Vierbeiner überhaupt nicht mehr weiß, wo er hin soll. Sie von allen antatschen lassen und auch dabei nicht merken, dass der Hund überhaupt nicht mehr verarbeiten kann, was da gerade auf ihn einprasselt.
Und, für mich die Krönung: Die ständigen Durchsagen, dass Hunde weder von Ausstellern noch von Besuchern im Auto gelassen werden sollen. 
Welchen Eindruck habt ihr? War das schon immer so oder werden die Einstellungen zum Hund extremer?