Beiträge von straalster

    Worauf ich hinaus wollte ist, dass nach meinem Eindruck in dieser Gesellschaft die Liebe zum Mitmenschen und der ach so hohe Stellenwert selten viel mehr als ein Lippenbekenntnis ist.

    Seh ich auch so. Tag für Tag. Menschen als Krone der Schöpfung, immer am wichtigsten, schon allein der Vergleich mit einem Hund ist dem Menschen gegenüber abwertend, wie kann man nur, Menschenleben geht immer vor etc. pp. Und dann schauen wir uns mal im Alltag um, wo die meisten kaltschnäuzig an Obdachlosen vorbeilaufen, ignorieren, dass die Kinder von nebenan auffällig grün und blau rumlaufen, wenn die Eltern am Vorabend laut geworden sind, zig Gaffer um einen Unfall stehen - ohne irgendwas zu unternehmen - man lieber nicht Hilfe! schreit, sondern FEUER! damit jemand kommt... Natürlich jeder sofort ALLES machen würde, um einen Menschen zu retten, aber schon regelmäßig Blut spenden zu viel verlangt ist...

    Jaja, Menschen, diese edlen Wesen. In der Theorie zumindest.

    Sehe ich bei Tieren aber nicht anders. Wie viele machen den wirklich etwas, um zu helfen? Anruf beim Tierheim, Vet-Amt, Ordnungsamt, Polizei - wenn es richtig hochkommt. Aber ansonsten...Wird da ganz genauso vorbeigetrabt. Es sei denn, es nervt. Das ist dann was anderes. Dann kann man sich in Bewegung setzen.

    Ich hab mich hier ja auch schon unbeliebt gemacht, weil meine Tiere für mich über vielen anderen stehen. Da ist mir die Spezies herzlich egal. Weiß ich aus praktischer Erfahrung. Daher weiß ich auch, dass ich in Notsituationen funktioniere, reagiere, aber nicht erst drüber nachdenke, wessen Leben ich denn jetzt für wertvoller erachte. Mein Körper schmeißt sich vor die, für die ich Verantwortung übernommen habe und die ich liebe. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass mir andere komplett am Allerwertesten vorbeigehen, wie es so gerne unterstellt wird, wenn einem die eigene Familie mehr wert ist, als andere.

    Man merkt übrigens, dass man nicht die einzige Hundegestörte ist, wenn man sagt "Könntest du mal bitte rücken, ich will mich auch setzen" und zwei Menschen sofort wegrücken, während der eigentlich gemeinte Hund dich anschaut wie "Nö".

    Menschen, ey, als würde ich zu denen so höflich sein und Sätze mit "Könntest du bitte..." beginnen :roll:

    Dranbleiben, Blanca hat vor kurzer Zeit das erste Mal nach über zwei Jahren ein Karottenstück nicht nur angenommen, sondern begeistert gefressen. Seitdem werden ganze Karotten gekaut, vorher gingen die nur gekocht.

    Ich bin gespannt.

    Dakota zerkaut sie nur. Dann liegt hier ein Schlachtfeld an Karottenstücken. :hushed_face:

    Alana ignoriert sie komplett :rolling_on_the_floor_laughing:

    Soll ich dir mal meine schicken? :smile: Du wirst nie wieder eine Karotte nach dem Einkauf sehen... Oder Zucchini, Gurke, Brokkoli...

    Oder die Paarung war nicht zulässig :ka:

    War auf jeden Fall extrem suspekt und offensichtlich dachte die Frau, sie kann mich verarschen.

    Bei den Fotos dachte ich aufgrund der Anzahl, dass es nur zwei oder gar drei Würfe sein können. Da wollte sie mir auch noch verkaufen, das wäre einer... Also geh ich mal von einer präsentablen Hündin aus, die sie mir hätte zeigen können und mir als Mutter verkaufen wollte. Papiere hätte ich übrigens für Aufpreis haben können. Extra für mich ausgedruckt. :hust:

    Du sagtest, du hast die Frau beim VDH bzw vermutlich beim zuständigen VDH-Zuchtverein gemeldet? Weißt du, was daraus wurde?

    Dagmar & Cara

    Ich hatte damals nach ein paar Monaten nochmal geschaut, da war der Name nicht mehr zu finden, Website weg und Nummer nicht mehr erreichbar.

    Insgesamt klang das alles nach "Wir treffen uns auf dem Parkplatz und da darf ich einen aus dem Kofferraum aussuchen." - was jetzt aber dahintersteckte und ob sie vielleicht schon Probleme im VDH hatte und einfach noch mal schnell Geld machen wollte, hab ich nicht erfahren.

    Mein Sohn meinte eben im Gespräch um dieses Thema, dass es auch dahingehört, wenn der Hund ( jedes Tier) nicht als Lebewesen mit Bedürfnissen etc gesehen wird, sondern als Spielzeug behandelt wird und darüber eben die Bedürfnisse ignoriert werden.

    Deswegen finde ich "Vermenschlichung" den falschen Begriff. Es ist Objektivierung. Und da ist es egal, ob es sich um Anziehen und als Deko verwenden handelt oder als Statussymbol oder der SoKa, der aussieht wie auf Steroiden, oder das Sportgerät Hund.

    Für mich sind lackierte Krallen, gefärbtes Fell, Handtaschenhunde und sonstiger Firlefanz in keinster Weise vermenschlichend. Da wird der Hund zum Accessoire gemacht oder zur Puppe, aber nicht zum Menschen.

    Ich für mich fänd es jedenfalls wenig respektvoll und menschlich, wenn ich nicht ohne passendes Outfit mitdürfte.

    Meine Hunde sind in den Augen mancher durchaus "vermenschlicht". Im Sinne von: Ich respektiere ihre Grenzen, ihre Kommunikation und ihre Persönlichkeit und von ihnen erwarte ich das ganz genauso, wie von anderen Menschen mir gegenüber eben auch. Ich plapper sie nicht den ganzen Tag zu - mache ich bei Menschen auch nicht. Ich zwinge ihnen nichts auf, was nicht medizinisch oder aus anderen gewichtigen Gründen notwendig ist. Erwarte keinen Kadavergehorsam aber das Einhalten gesteckter Grenzen und Regeln. Aber letzteres nicht, weil sie Hunde sind, sondern weil das die Voraussetzung für ein möglichst harmonisches Miteinander ist oder der Sicherheit dient - genau wie mit Menschen.

    Und ebenso wie bei Menschen gehe ich individuell auf sie ein. Ob es sich jetzt um Hund, Kind oder Partner handelt - die Grundlagen sind bei mir immer dieselben. :ka:

    So gesehen ist vermenschlicht für mich nichts, was ich grundlegend als negativ werte. Nur wird der Begriff gerne falsch ausgelegt. Ebenso wie "übertriebene Liebe". Liebe kann man nicht übertreiben. Wenn es dem anderen schadet, ist es keine Liebe. Dann ist das das Ausleben von etwas, das man dringend reflektieren sollte, aber keine Liebe.

    Oder die Paarung war nicht zulässig :ka:

    War auf jeden Fall extrem suspekt und offensichtlich dachte die Frau, sie kann mich verarschen.

    Bei den Fotos dachte ich aufgrund der Anzahl, dass es nur zwei oder gar drei Würfe sein können. Da wollte sie mir auch noch verkaufen, das wäre einer... Also geh ich mal von einer präsentablen Hündin aus, die sie mir hätte zeigen können und mir als Mutter verkaufen wollte. Papiere hätte ich übrigens für Aufpreis haben können. Extra für mich ausgedruckt. :hust:

    VDH-Züchterin mit einem ungewöhnlich großen Wurf für die Rasse. Hab sie angerufen und nachgefragt, wie viele Rüden und Hündinnen gefallen sind. Wusste sie nicht. Hab gefragt, ob sie denn draußen schon kennen. Nein, die sind noch zu jung.

    Geimpft? Nein, das kann ich ja dann machen. Und überhaupt, sie würde lieber gleich zwei Wurfgeschwister abgeben, dafür bekomme ich 100 Euro Rabatt.

    Das wundert mich.

    Ein Zuchtwart muss den Wurf kurz vor Abgabe beurteilen.

    Zu dem Zeitpunkt müssen die Welpen geimpft und gechipt sein, sonst gibt es keine Wurfabnahme, ergo keine Papiere.

    Ich weiß, und ging davon aus, dass das der Fall ist, bei VDH-Zucht. Aber weil ich damals unbedingt eine Hündin wollte und daher zuerst die Frage nach der Anzahl von Männlein und Weiblein stellte - die ja schon nicht beantwortet werden konnte... Da wurde ich halt hellhörig und hab weiter gebohrt.

    Von anderen Züchtern kenne ich das so, dass die Hunde sofort nach der Geburt zur Unterscheidung markiert werden, Gewicht bekannt ist, Namen festgelegt werden - dazu sollte man ja zumindest wissen, wie viele n Penis haben, ne.