Beiträge von straalster

    Ja Rahmenbedingungen und mein Mann... das beisst sich immer etwas.

    Erziehung der Hunde liegt bei mir, kein Ding, aber er will ab und zu doch auch mal ein paar Tricks machen, oder will dass die Hunde auf ihn hören. Bei Shezza klappt das alles, der macht das weil es ihm Spass macht (und schon kennt).

    Yuna muss aber alles noch lernen. Und das klappt bei ihr so wunderbar einfach mit ihrem TroFu. Will Männe nicht. O-Ton: "Immer diese Bestechung... sie soll das aus Liebe für mich machen" :klugscheisser:

    Ja, aber sicher doch :headbash:

    PS. Mittlerweile bekommt sie aber auch von ihm Leckerli :pfeif:

    Ist "aus Liebe machen" nicht auch sowas wie emotionale Erpressung / Manipulation. Vielleicht kannst du ihm das noch einreden ;)

    Und macht er seinen Job eigentlich auch aus Liebe zum Chef? :roll:

    Das sind immer meine Argumente, wenn jemand mit dem Kommentar kommt.

    Ich handhabe das genauso wie beim Rüden oder anderen Tieren. Wenn die Tiere unter den Hormonen leiden (Vorhautkatarrh, Stress, Essensverweigerung, Scheinträchtigkeit, daraus sogar Mastitis, erhöhte Anfälligkeit für Mammatumoren usw.) schnippschnapp oder wenn möglich andere Maßnahmen, die das Leiden lindern.

    Wenn möglich nicht direkt im Welpenalter. Wenn möglich keine unnötige OP.
    Aber ich schau keinem Tier beim Leiden zu, wenn es andere Lösungen gibt.


    Meine Schwester hat gerade den Fall: Rüde kann nicht mehr kastriert werden (Alter) hat aber ordentlich hormonellen Stress und Vorhautkatarrh. Draußen ein Spießrutenlauf um läufige Hündinnen herum. Drinnen ist er drüber ohne Ende und allgemein weniger ansprechbar.

    Nerven liegen ab und an auf beiden Seiten blank. Muss man meiner Meinung nach weder sich noch dem Hund antun. Ging in dem Fall nicht anders - sie hat ihn schon als Senioren übernommen.


    Es sollte immer eine individuelle Entscheidung sein und für mich ist das auch nicht mit "Erziehung" abgetan. Züchtung und Veranlagung sowie Hundedichte spielen da ganz große Rollen.

    @Paulaxx: An deiner Stelle würde ich mal verschiedene Tierärzte fragen, wenn du noch keinen deinen Vertrauens hast.

    Wenn ein TA sagt, optimal wäre in der Mitte des Zyklus, weißt du schon mal, dass er Wert auf möglichst wenig Stress für das Tier legt.

    Ich möchte dich allerdings noch warnen: Kastration heißt zwar Schutz vor Nachwuchs aber nicht gleich Schutz vor "willigen" Rüden. Haben wir so in der Familie. Die Hündin kam schon kastriert an und ist das ganze Jahr über ein Rüdenmagnet.

    Ich hab gleich zwei Fragen! |)

    1. Haben eure Hunde jetzt bei den kälteren Temperaturen auch plötzlich deutlich mehr Hunger?! Henry war mit dem neuen Futter eigentlich gut gesättigt aber seit zwei Tagen ist der wieder ein Staubsauger draußen und steht zuhause dauernd in der Küche, sobald ich was esse... :muede:

    2. Weiß einer, ob und wo es Adventskalender für Hunde mit Unverträglichkeiten gibt? Ich hatte bisher immer einen tollen, aber auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass es keine Version ohne Rind, Pute und Huhn gibt. Da ich selbst auch immer noch jedes Jahr einen bekomme und diese Tradition toll finde, würde ich ungern drauf verzichten :|

    1. Ja! Auch die Indoorkatzen. Ist hier jedes Jahr so. Umso schlimmer der Winter, desto hungriger.

    2. Mach doch einfach selbst einen :ka:

    @Seitek01: Erstmal mit der Ruhe finde ich gut. Ich hoffe, du hast meinen Post nicht böse aufgefasst.

    Hier noch ein paar weitere praktische Tipps:

    - seid desinteressiert und berechenbar: klingt komisch, gibt dem Welpen aber Raum und Ruhe, um auf euch zu zu kommen und Vertrauen zu fassen.
    - spielt für euch / seid unauffällig verlockend: rollt mal einen Ball zwischen euch her, werft euch was zu. Wenn der Welpe dazu kommt oder Interesse zeigt, lasst ihn links liegen. Ihr müsst ihn nicht aktiv aus dem Spiel ausschließen, solltet aber auch nicht bei der ersten Bewegung auf euch zu sofort streicheln oder sonstiges.
    - belegt den Namen positiv: Namen sagen, Leckerli fallen lassen, weitergehen.

    Das fällt alles schwer aber versucht einfach mal einen Perspektivwechsel. Wer weiß, wie oft der Kleine schon rumgereicht wurde, wer weiß, wo genau er herkommt, was er kennt, wie lange die Reise dauerte. Er versteht eure Sprache nicht. Obwohl er bereits 20 Wochen ist, wird das einfach alles dauern und viele kleine Schritte erfordern.

    Ein Hund der Angst hat, nässt sich ein, schreit, wehrt sich massiv oder flieht...zumindest ist das mein Verständnis von Angst.

    Ein Hund, der Angst hat, kann:

    bellen und knurren
    nach vorne gehen, schnappen, drohen
    "dicht machen"
    dauerhaft zittern
    teilnahmslos wirken
    sich verstecken
    regelrecht erstarren

    Genau wie bei Menschen hat die Angst sehr viele Gesichter. Manche geben auf oder sind zu starr, um sich zu wehren oder auch nur einen Laut von sich zu geben. Manche machen sich ein. Andere geben auf.

    Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, @Seitek01 - aber hier mal ungeschönter Klartext, der konstruktiv gemeint ist:

    - Welpenstation: Netter Name für übriggebliebene Welpen, die an wenig informierte Menschen weiterverkauft werden. Mit Gewinn, versteht sich. Die privaten Vermehrer - ups, Privatfamilien sollte das natürlich heißen - haben eventuell einen ungewollten Wurf und die Welpen, die sie selbst nicht loswerden, wandern in diese "Stationen". Vermehrer und Menschen, die Profit daraus schlagen wollen, agieren durchaus nicht nur aus Hinterhöfen und dem Kofferraum.
    Einige Hinweise finden sich auch direkt auf der Seite "ungarische Welpen", "aus Privatfamilien" usw. Schau dir mal die Fotos der "glücklichen Kunden" an - sehr oft derselbe Hintergrund. Da wurden Fotos an Ort und Stelle gemacht. Nix da mit "glücklich vermittelte Welpen". Das sind Verkaufsfotos als Werbemittel. Wie es den Hunden danach geht :ka:

    Depriviert ist sehr wahrscheinlich. Eventuell auch traumatisiert.


    - Auswahlkriterien: Rasse und Geschlecht, lese ich da heraus. Das war's. Hattet ihr die Rasse schon mal? Ist der Hund auch nur einmal auf euch zugekommen?

    - Den Hund aus dem Versteck holen - das geht gar nicht! Ihr macht damit jedes bisschen Vertrauen kaputt und ängstigt ihn noch mehr.

    Holt euch bitte, bitte einen erfahrenen Trainier und lasst den Hund bis dahin auf euch zukommen. Kein Hochnehmen, kein Streicheln, kein Herausholen aus dem Versteck. Der Hund hat vermutlich gerade Todesangst und so gut gemeint das von euch ist, das Zwingen und Holen macht es langfristig nur schlimmer.

    @Seitek01 - wie bekommt ihr den Hund eigentlich auf den Arm, wenn er sich immer versteckt? Greift ihr nach ihm, wenn ihr ihn gerade erwischen könnt? Wie geht ihr mit ihm raus? Wie kommt er zum Futter?

    Um da Tipps geben zu können, müssten mehr Infos gegeben werden. Aufgrund der Herkunft (und weil Ferndiagnosen generell eingeschränkt sind) wird es aber generell schwierig, euch gezielt zu helfen.

    Wie hat er sich in der Welpenstation verhalten? Nach welchen Kriterien habt ihr ihn ausgewählt?
    Klingt komisch, aber auch das können Hinweise sein, warum er sich gerade so verhält.