Ich verstehe alle, die sich aufregen - würde es mir passieren (egal ob mir, Kindern oder Tieren) wäre ich angesichts der bereits vorhandenen Auflagen stinkwütend. In meiner Nachbarschaft gab es ja bereits drei ähnlich gelagerte Fälle. Zwei in der gleichen Familie. Einer, der seinen 70 kg Hund in keinster Weise kontrollieren konnte. Auflagen vorhanden. Daran gehalten wurde sich allerdings schon aus Prinzip nicht.
Die Hunde sind alle drei ganz plötzlich an mysteriösen Krankheiten gestorben, als die Post vom Amt zunahm... 
So leid es mir um die Hunde tut, ich bin froh, wieder aus dem Haus zu können, ohne ständige Angst im Nacken.
Ich verstehe aber auch das "Schönreden", das zu der Situation geführt hat.
Der Hund der TE hat im ersten Fall keinen Menschen angefallen, sondern während eines Kampfes einen Menschen "erwischt". Das wirkt deutlich weniger bedrohlich und führt dazu, Situationen zu unterschätzen bzw. Gefahren falsch einzuschätzen.
Der Hund sollte Gras fressen können und dann kam eins zum anderen. Mit falschen Entscheidungen.
Hätte auch passieren können, wenn sich der Hund erbrechen muss, der Maulkorb deswegen abgenommen wird und die Leine nicht mehr sicher in der Hand ist - so zum Beispiel.
Für die Zukunft gibt es eigentlich ganz einfache Lösungen:
Gras gibt es drinnen. Ist sowieso sicherer - auch für den Hund.
In beengten Bereichen, wenn ein Ausweichen nicht möglich ist --> Rückzug antreten oder gegebenenfalls den anderen Hundehalter bitte, nochmal zurückzugehen, damit man passieren kann, ohne Begrüßung an oder ohne Leine.
Maulkorb immer drauf lassen. Auch nicht "nur mal kurz" abnehmen.
Ich heiße es nicht gut, was da passiert ist. Aber von außen und im Nachhinein ist man immer schlauer. Und diese Erkentnisse sollte man nutzen, um es nicht wieder passieren zu lassen.