Offen gesagt und mal ohne Nettigkeit: Hä??? Da hat ein Hund sehr kurz nach der OP, sehr wahrscheinlich unter fiesen Schmerzen, mal mit Abwehr reagiert als sie rabiat behandelt wurde. Eine Woche nach der OP wird wieder an ihr rumgemacht. Das hat nix mit "bei der Erziehung durch die Lappen gegangen" zu tun. Das ist Schmerz und Angst, die die Abwehr verursachen. Woher soll denn das Vertrauen jetzt schon wieder kommen?
Sie zeigt ein ganz normales Verhalten = Angst und dadurch Abschnappen. Und wird dafür des Zimmers verwiesen. Weil sie dir in diesem Moment nicht vertraut hat. Das ist keine Erziehungsgeschichte! Dein Hund hat gerade mehrfach traumatische Erlebnisse hinter sich und du hast sie nicht ihren Bedürfnissen entsprechend geschützt - wolltest sie dafür aber schon wieder testen. Da fehlt eindeutig Vertrauen und aus Perspektive deines Hundes ganz berechtigt.
Vielleicht hast du auch selbst Angst vor deinem Hund und testest deswegen schon wieder, anstatt mit Verständnis zu reagieren?
Bei allem "mit positiver Verstärkung arbeiten" klingt dein letzter Post für mich sehr danach, als habe der Hund zu funktionieren und überhaupt nicht nach "zu sehr Hund sein lassen".