Beiträge von straalster

    Gute Frage? Vielleicht ekeln sie dich dann raus? Ich will ja auch grundsätzlich keinen Streit, aber mit der aktuellen Lage hab ich für mich beschlossen, keine Kompromisse mehr einzugehen. Dazu gehört halt, mit der Hundehaltung nicht zu warten, bis die Katzen nicht mehr leben, denn wer weiß, was bis dahin noch alles passiert. Ich werde am Wochenende die anderen Eigentümer anrufen und das erstmal abklopfen. Wenn alle Zeter und Mordio schreien, muss ich mir halt was anderes ausdenken. Aber sprechenden Menschen sollte ja eigentlich geholfen werden können (Nachbarn im anderen Teil der Anlage haben einen 14Monate alten wirklich kläffigen Zwergspitz), von daher hab ich Hoffnung. Vor allem ist das Argument, dass der unbeaufsichtigt irgendwohin kackt, wo er nicht soll, halt nichtig im Gegensatz zu meinen Katzen. Das ist bei den Katzen das einzige Problem (von dem ich weiß und das kann ich nachvollziehen und tue mein Möglichstes, das abzustellen bzw wegzuräumen).

    Es gibt hier eine Userin ( RafiLe1985 ), die wird auch in ihrer Eigentumswohnung wegen der Hunde ordentlich gemobbt, samt Anrufe bei der Polizei, Beschwerden, Ordnungsamt etc. Ist dann auch kein angenehmes Klima mehr.

    Ich würde da einfach mal rumfragen, was denn die Voraussetzungen für die Zustimmung für einen Hund wären. Schaden kann es nicht.

    Mal eine die dich zu schätzen weiß. 😊

    Der Patient im Nebenzimmer hat direkt nochmal alles ins Lot gerückt indem er mir ziemlich harsch meine Kompetenzgrenzen aufgezeigt hat (es ging darum, ob es ratsamer ist vor oder nach dem Frühstück Stuhlgang zu haben. Das kann einem nur ein Arzt beantworten hab ich gelernt). Nachher würde ich wegen akuter Freundlichkeit der Patienten noch richtig gerne zum Arbeiten kommen. Wo kämen wir denn dahin.

    Neenee. Muss alles seine Ordnung haben :nicken:.

    Wäre es nicht irgendwie sinnvoll, auf Toilette zu gehen, wenn man muss?

    Ich geh mal einen Arzt fragen...

    Kennt sich hier jemand mit Wohnungsrecht aus?

    Ich wohne in meiner Eigentumswohnung in einer Anlage mit insgesamt 11 Wohneinheiten, aufgeteilt auf 2 Gebäude. In einem Protokoll einer Eigentümerversammlung von 1994 steht, dass keine Haustiere gehalten werden dürfen.

    Im Netz find ich widersprüchliche Angaben, dass das rechtswidrig ist oder eben zulässig. Einen Artikel von 2013 hab ich gefunden, der ist aber aus dem Saarland, ist das übertragbar auf Ba-Wü? Weiß da jemand, wo ich suchen kann? Ich bin ein wenig überfordert....

    Vielleicht hilft dir das:

    https://www.haufe.de/recht/deutsche…4_HI637225.html

    Ich denke, um das anzufechten, müsste eine Eigentümerversammlung erfolgen und eine neue Abstimmung vorgenommen werden. "keine Haustiere" ist anfechtbar - da hierunter ja auch Zierfische fallen. Bei "keine Hunde" könnte es schon anders aussehen.

    Ja, bis zur Arbeit ( blieb mir ja nichts anderes übrig), aber dort konnte ich mich umziehen.

    Hast du nicht verkauft als "Das ist jetzt der letzte Schrei, das muss so!"? :smiling_face_with_sunglasses:

    Mich hat das mal während des Studiums erwischt. Morgens hat der Hund ewig getrödelt, ich hatte eh schon Zeitdruck, hab nicht mal Frühstück geschafft, renne nach Dusche und anziehen los, werfe mir die Tasche um- reiße die Tür auf. Steht mein Nachbar gerade im Hausflur und wird mit einem Schlag knallrot, starrte mir seeeehr angestrengt in die Augen. Seeehr angestrengt.

    Hab erstmal überhaupt nicht verstanden warum und wollte schon weiter und er "Ääh, ich glaube, du willst nochmal reingehen."

    Schau an mir runter... hm. Haare gekämmt. Schuhe passen zusammen. Hosenstall ist auch zu. BH sitzt. :???: Was hat er denn?

    :???:

    Moment. Warum kann ich meinen BH sehen? Ah ja, weil ich vergessen habe mir ein Oberteil anzuziehen... |) |) |) :hust:

    Ich war im heissen Sommer hochschwanger, war damals in Ausbildung und musste dazu die erste Straßenbahn erwischen. Ich hatte fast verschlafen, also blitzschnell unter die Dusche, mein leichtestes Umstandskleid anziehen, an die Haltestelle flitzen und rein in die Straßenbahn.

    Ich hab mich schon gewundert, warum mich alle so seltsam anschauen ( ich war schließlich nicht die erste Schwangere der Welt). Na ja, beim Aussteigen wurde es mir klar - kein leichtes Umstandskleid, in der Hektik hab ich mein Nachthemd wieder angezogen. :pouting_face:

    Bist du dann so auf Arbeit gegangen? ;)

    Mein Kind ist mir aber ausgeliefert. Und Die Bedürfnisse des Kindes mal hinter denen des Erwachsenen hinten anstellen, gleicht einem Machtmissbrauch".
    Laissez Faire bedeutet mehr "Mir ist jetzt auch alles egal. Macht doch was ihr wollt".

    Ok, so wird es klarer. Wie macht man das dann mit mehreren Kindern? Die haben ja durchaus unterschiedliche Bedürfnisse (ich hab 4 leibliche Geschwister und bin dazu mit diversen Pflegekindern aufgewachsen, die Vorstellung, das Bedürfnis jeden einzelnen (!) hätte da ... ja was? "Priorität" kann man es ja dann eh nicht mehr nennen). Mit 4 Hunden und 2 Katzen finde ich die Vorstellung nun ähnlich absurd. Ohne Kompromisse und individuelle Grenzen geht es schlicht nicht

    Indem die Priorität zeitlich und situativ ist.

    Beispiel: Du kochst gerade Nudeln, weil Kind 1 hat Hunger. Derweil meldet sich Hund 3, weil er dringend raus muss. Katze 2 will Aufmerksamkeit.

    Was machst du zuerst?

    Richtig, den Herd aus, den Topf von der Kochplatte nehmen - damit dir nichts abfackelt oder überkocht. Danach gehst du mit dem Hund raus, und erst dann bekommen Kind Essen und Katze Aufmerksamkeit. Alle Bedürfnisse erkannt und erfüllt. (Aber eben nicht sofort, sondern in sinnvoller Reihenfolge)

    Alternative: Angebrannte Nudeln oder verkleisterter Herd, immer noch hungriges Kind, das du aber gerade nicht füttern kannst, weil der Hund in die Wohnung gemacht hat und die Katze frei dreht. Bedürfnisse befriedigt? Null. Nerven verloren? Ne Menge. Laune? Im Keller.

    Ob man das jetzt Kompromiss nennt oder Priorisierung - eigentlich egal.

    Und Bedürfnisorientierung ist ganz explizit nicht ohne individuelle Grenzen angedacht. Eigene Grenzen sind auch ein Bedürfnis. Genau das sollte auch vorgelebt werden, weswegen man sich selbst in der Gleichung nicht vergessen darf und Bedürfnisbefriedigung in der Realität einfach mit Verzögerungen einhergehen muss. Solange diese Bedürfnisse aber grundlegend wahr- und ernstgenommen werden, schafft das eine bessere Basis.

    Erstmal zu der Bedürfnisorientierung - die ist für mich vor allem lösungsorientiert, zielt auf Verständnis ab und ist damit entspannend. (und nicht auf IMMER SOFORT ALLE Bedürfnisse befriedigen - heißt ja auch BedürfnisORIENTIERUNG, nicht -ERFÜLLUNG)

    Beispiel: Mein Hund ist heute unkonzentriert, zieht, ist grummelig, reagiert widerwillig auf Ansagen.

    Gedankengang mancher Menschen: Der weiß ganz genau, dass ich das nicht mag! Das macht der, um mich zu ärgern!

    Automatisch ein Scheißgefühl, der Hund will ärgern, obwohl ich so nett zu dem bin. Der Arsch.

    Gedankengang bei der bedürfnisorientierten Einstellung: Warum macht er das heute? Hunger, Schmerz, Müdigkeit, Hormone?

    Bei Variante 1 neigen manche dazu, dass Training oder den langen Spaziergang dann trotzdem oder erst recht!!! durchzuziehen. Schließlich muss der Hund merken, dass der Mensch der Chef ist und sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt und überhaupt. Hund genervt, Mensch genervt, beide Parteien arbeiten gegeneinander und fühlen sich absichtlich geärgert.

    Bei Gedankengang 2: Das funktioniert gerade nicht. Okay. Woran könnte es liegen? Versuchen wir mal potenzielle Lösungen.

    Ich unterstelle meinem Hund nicht, dass er mich nur ärgern oder mir auf den Sack gehen will. Warum sollte er das auch tun?

    Das finde ich deutlich entspannender in Hinblick auf den Umgang mit der Situation. Ich fühl mich nämlich nicht geärgert und bestenfalls arbeiten wir miteinander.

    Wenn mein Rüde der Spur einer läufigen Hündin folgt und dabei für einen Moment vergisst, dass das verboten ist und Rückruf Rückruf bedeutet - dann macht er das nicht, um mich zu ärgern. Sondern, weil dieser Reiz gerade stärker war als mein Kommando (Bedürfnis Fortpflanzung stärker als WTP). Geht Menschen wie Hunden manchmal so.

    Gleiche Situation, unterschiedliche Denkart. Über das eine ärgere ich mich eventuell noch ne ganze Weile, beim anderen war ich entspannt, weil ich den Grund dahinter verstehe.

    Hab ich an der Stelle schon irgendein Bedürfnis von ihm erfüllt? Nö. Aber ich war bedürfnisorientiert und hab damit eine entspanntere Haltung.

    Denn was ja sehr gerne falsch verstanden wird: Nee, bedürfnisorientiert bedeutet nicht: "Mach, was du willst - ich les dir jeden Wunsch von den Augen ab und löse alles immer sofort für dich". Grundlegend ist es erst einmal Verständnis. Und erst, wenn dieses Verständnis da ist, kann es weitergehen.

    Heute war Oma dran mit Kochen. Hat dabei gleich mal ihre Prioritäten klar gemacht.

    Wir kochen abwechselnd und liefern kontaktlos (anrufen, Essen vor der Tür abstellen, gehen)

    Bekomme meinen Anruf: Ich hab's vergessen! Ich muss nochmal zurück!

    Was hast du vergessen?

    Das Essen!

    Wieso hast du mein Essen vergessen?

    Na nicht deins!!! Das für die Hunde!

    Statt jetzt mal mein Essen schon abzustellen, damit ich essen kann, nee, Hunde gehen vor. Bevor die nicht ihr Mittag haben, bekomme ich auch nichts. Für die Hunde gibt es Huhn mit Reis und Karotten. Was ich bekomme, weiß ich noch nicht. :ka: