Beiträge von straalster

    Also die ganz normalen Giftköder/Rattengift/Mäusegift-Dinger? Hätte jetzt erstmal gedacht, dass es da für Geschäfte noch ne andere Lösung gibt als für den Hausgebrauch.

    Minihunde hab ich ja nun mal - zwar nicht unter fünf Kilo aber knapp drüber. Und einer ist nun mal als Rattenfänger aufgewachsen. Von denen könnte keiner unbemerkt ne Maus oder Ratte runterwürgen - weder im Geschäft noch sonstwo. Mir ist bei dem Gedanken an Gift neben Essbarem einfach trotzdem unwohl.... Und an Ratten oder Mäuse, die sich noch ne Runde quälen, langsam vor sich hinsterben und dann irgendwo rumliegen auch.

    Ich fänd Lebendfallen tatsächlich besser, weil Tiergift im Futtergeschäft - da spukt mir gleich im Kopf rum, dass es vielleicht doch mal über einige Produkte verschleppt wird. Oder dann vielleicht doch mal eine vergiftete Maus oder Ratte irgendwo rumliegt.
    Ein Laden hier um die Ecke hat zum Zweck der Schädlingsbegrenzung "Ladenkatzen". Ist für Allergiker wiederum nicht die beste Variante.

    Dennoch finde ich Gift so direkt neben Lebens-/Futtermitteln fehl am Platz...

    Kinder sind oftmals sehr viel respektvoller - so erlebe ich das auch.


    Erwachsene hingegen... Zugrabschen, auch auf mein "Nein, ich möchte das nicht" noch versuchen ihren Willen durchzudrücken oder mich anpatzen, dass ich mir wohl zu gut bin - da gab es schon so einiges. In der Wohngegend meiner Oma und Mutter ist das noch ne Ecke schlimmer.

    Und du glaubst mit deinem Ruf nach Hunde FS/SKN, dass just solche von dir beschriebene Hundehalter mit einem bezahlten Papier/Kurs ihre Einstellung ändern?

    1. Ich rufe nicht nach FS / SKN. Ich fände einen Kurs schön, fänd ich wie erwähnt auch für Eltern schön, wo verschiedene Sachen angesprochen werden und Hilfestellung geboten wird.

    2. Nein, ich glaube nicht, dass dann alle ganz lieb und rücksichtsvoll sind. Hab ich auch schon erwähnt. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich damit eine Basis schaffen lassen könnte.


    Umsetzung? argh... Wer entscheidet, welche Punkte behandelt werden? - argh.... Da sehe ich auch Herausforderungen.

    ich finde nur die Idee eben gut, dass vielleicht mal mit dem Mythos "Welpenschutz" aufgeräumt wird. Dass bekannt wird, dass Stubenreinheit echt lange dauern kann. Dass verbreitet wird, dass Hund anleinen und auf die andere Seite nehmen grundlegende Hundehalteretikette sein sollte etc. pp. Dass einfach ein größeres Verantwortungsbewusstsein entsteht und mehr Verständnis geschaffen wird. Auch in einem Kurs sehe ich nicht DIE Lösung dafür. Aber einen Anfang.

    Ich fände einen Kurs vor der Hundehaltung oder vielleicht auch immer mal zur Auffrischung nicht negativ - gerade weil ich darin eine Möglichkeit sehe, noch mehr Regeln und Leinenpflichgebiete zu vermeiden.

    Die Regeln und umfassende Leinenpflicht kamen ja nicht dadurch zustande, dass alle so rücksichtsvoll, verantwortungsbewusst und vorausschauend gehandelt haben.


    Hatte das Beispiel schon mal erwähnt: See, rundum komplett Freilauf möglich. Dann kamen die Halter der "Tut-nix-hört-aber-auch-auf-nix"-Hunde und dann war das mit dem Freilauf vorbei.

    Für mich gilt nur eines: von mir und meinen Hunden hat für Mensch & Tier keine Gefahr auszugehen!

    Sieht glaube ich jeder Tut-Nix-Halter so oder ähnlich - die Tut-Nixe tun ja schließlich nichts.
    Kleine Hunde machen generell auch nichts.
    Wenn Hunde über die Straße oder einen Radweg schnippsen passiert auch nichts.
    Wenn große in kleine Hunde reinbrettern macht das nix. Wenn kleine Hunde große Hunde provozieren ist das auch hinzunehmen und ungefährlich.

    Die Einstellung klingt so gut und viele sind der Meinung, sie zu haben. Aber oftmals steckt dahinter leider nicht viel. Davon geh ich jetzt bei dir nicht aus - aber so in der Allgemeinheit schon.

    Das ist ja öfter mal Thema, mit dem Streicheln. Mit kleinem Hund auf dem Arm ist es besonders witzig - manche haben mir dabei dann auch schon versehentlich an die Brust gegrabscht, weil sie im Vorbeigehen mal eben streicheln wollten.
    Mein Mittel der Wahl ist mittlerweile zurückstreicheln. So über den Kopf oder ins Gesicht des Fremden. Die Blicke sind dann immer herrlich.