Beiträge von straalster

    Zumindest für mich kommt‘s so rüber „Alles, was mich nicht stört, ist Pillepalle und hat auch niemand anderen zu stören. Schlimm ist das, was ICH schlimm finde.“

    Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht da wohn.
    (Und ich glaube, ihr hättet da an mir als Nachbarin auch keine rechte Freude.)

    Du hast doch nur Angst, dass dir jemand deine Knuffelmonster klaut ;) :pfeif:

    @straalster ist total okay wenn du das so handhabst und erwartest. Ich feiere auch nicht aus Trotz um 3 Uhr morgens ne Duschparty. Ich wollte nur keine juristischen Halbwahrheiten so stehen lassen.

    Deswegen hatte ich ja auch angemerkt, dass ich das normal finde - aber keine Ahnung habe, ob das juristisch so ist. In meinen Mietverträgen und Hausordnungen steht das eben so drin. Duschen und Baden ist nachts auch nicht verboten, aber eben auf eine gewisse Dauer begrenzt.

    Und wenn es dann darauf hinausläuft, dass ich sagen kann: "Ich darf laut Vertrag 20 Minuten aber hab nur 18 Minuten gebraucht" - auch das nimmt den Dauergenervten ja die Handhabe. Wenn ich aber an allen Ecken und Enden dagegen verstoße und Gemeinschaftsräume zweckentfremde - dann würde ich mich nicht mehr wundern, wenn es andere Bewohner ankotzt.

    Ob meine Kinder Handabdrücke an Scheiben hinterlassen und Schlamm reintreten oder meine Hunde Nasen- und Pfotenabdrücke hinzaubern - dann mach ich das halt weg. Wenn im Gemeinschaftsgarten permanent Haufen liegen bleiben, würde ich mal Nachbarn mit viel Zeit fragen, ob sie wissen von wem - würde mich nämlich auch nerven. Wenn meine Kinder spät abends noch was hören wollen, dann bitte via Kopfhörer (gibt's auch mit Lautstärkenbegrenzung). Es würde mich nämlich auch nerven, wenn ich das von dem Nachwuchs der Nachbarn aufgebürdet bekomme. Außer, wir haben alle den gleichen Musikgeschmack....

    Bei den anderen Geräuschen gebe ich dir recht, das ist während der Nachtruhe natürlich nicht erlaubt. Aber Duschen, Baden und Toilettengang ist laut Rechtsprechungen jederzeit erlaubt, ungeachtet etwaiger unliebsamer Geräusche. Von dem her sind diese Verträge nicht rechtens.

    Wie gesagt, keine Ahnung, ob der das so rechtens ist. Aber ich finde es logisch. Toilettengang mal außen vor.

    Aber genauso, wie ich nicht mit High Heels durch die Wohnung laufe, stelle ich ab 22 Uhr Fernseher und Musik leiser und erwarte das auch von anderen in meinem Umfeld. Staubsaugen spar ich mir ab der Zeit ebenso wie langes Duschen und Wannenbäder. Erwarte ich im Gegenzug auch von anderen, damit keiner Rauschen und Gurgeln in den Rohren hinnehmen muss. Gegenseitige Rücksichtnahme eben.

    darf ich fragen, wo du das her hast? Es gibt zwar Entscheidungen von Amtsgerichten, die das besagen, aber der Konsens bei Landes- und Oberlandesgerichten ist ganz eindeutig, dass Duschen und Baden zu jeder Tageszeit erlaubt ist - während der Nachtruhe allerdings auf 30min zu beschränken sei. Ganz ohne Beweislast, dass ich keine andere Möglichkeit hatte.
    Wär ja noch schöner, wenn man mir vorschreibt, wann ich duschen gehe

    Mietverträge der letzten Jahrzehnte. Ob das rechtens ist, weiß ich nicht. Ich fand es nur schon immer logisch, weil ich auf die Geräusche auch nicht durchgängig Lust habe. Manches lässt sich nicht vermeiden - klar. Mal schlägt ein Hund an, mal weint ein Kind.
    Ruhezeiten sind hier schon immer so eingestellt (kein Rasenmähen, Staubsaugen, Hämmern, Bohren, Schleudern, ewiges Föhnen, laute Musik etc.)

    Die Partei, die über mir bzw. unter ihr wohnt, traut sich schon nicht mehr nach 22 Uhr zu duschen, etc. Die Teenie-Tochter darf nach 22 Uhr nicht mehr Musik hören

    Aber das ist doch ganz normal :ka:

    Wäsche waschen, Musik, Fernsehen, Staubsaugen, Hämmern - zwischen 22 und 6/7 Uhr muss das hier unterlassen werden. Musik und Fernseher sind auf Zimmerlautstärke zu halten. Duschen und Spülen sind auf dieser Zeit unter 20 Minuten zu halten und nur erlaubt "wenn nötig" - also beispielsweise bei Frühschicht oder wenn du nach der Spätschicht duschen musst. Würde sich hier jemand darüber beschweren, dann müsste ich also nachweisen, dass es nötig war.
    Junge Eltern und Menschen mit Schichtarbeit oder frühem Start in den Tag freuen sich in der Regel darüber, wenn es auch einfach mal festgeschriebene Ruhezeiten gibt.

    Ich frag aber lieber (sofern möglich) einfach mal nach. "Was erwarten Sie? Wie kann ich es besser machen? Was würde Sie weniger stören?"
    Hilft nicht immer, aber manchen nimmt es den Wind aus den Segeln oder man bekommt praktische Verbesserungsvorschläge.

    Vor ein paar Tagen im TA-Wartezimmer in einer Zeitung gelesen: Tier ins Auto packen und auf die Autobahn fahren. Die ist an Silvester eher leer und meist entfernt von Geballer (sofern es sich nicht um eine Stadtautobahn handelt). Wenn die Tiere gut und gerne Auto fahren, wäre das vielleicht eine Alternative?

    Ich wuesste jetzt nicht, wieso ein anderer hH erkennen muss, dass ich am poebeln arbeite oder nicht. Geht den mAn auch nix an (solange meine Hunde bei mir bleiben!).
    Ich hab ja 2 Hunde die aktuell gerne mal ne dumme Gosch an andere Hunde haben. Hab ich dann alle dabei, dann arbeite ich da an gar nix! Dann schuetze ich den anderen Hund und bugsiere meine Bande durch die Situation.


    Ansonsten ist die oberste Benimmregel: Es wird kein Lebewesen belaestigt/verletzt.


    Jetzt mal nicht nur auf das Pöbeln gemünzt, sondern generell: Wenn dein Hund nichts und niemanden belästigt - klar, geht niemanden was an. Wenn ich den pöbelnden Hund jeden Tag um 4:30 vorm Schlafzimmerfenster bellen höre, nicht mehr zum Auto, Einkauf, Briefkasten laufen kann, ohne angebellt zu werden = Problem. Wenn ich schon Umwege laufe, damit ich nicht permanent am pöbelnden Hund vorbei muss = Problem.
    Erkenne ich, dass daran gearbeitet wird, erzeugt das Verständnis und guten Willen.
    Kommt hingegen ein "Hunde bellen nunmal" oder "es geht Sie gar nichts an" als Antwort... hm. Dann hab ich da nicht mehr so viel Verständnis und guten Willen. Denn ich werde ja gestört und eingeschränkt und zwar regelmäßig.

    Worum es mir geht: Wenn ich mich damit täglich auseinander setzen muss und der Halter keinerlei Rücksicht nimmt und auch nichts dagegen unternimmt, dann würde ich schneller ne Beschwerde beim OA schalten. Denn anderenfalls muss ich sehr wahrscheinlich jahrelang damit leben.

    Wenn ein Halter an dem Problem arbeitet - dann dauert das auch. Aber es lässt sich vielleicht eine Lösung finden und damit ist das Ende der Störung absehbar.

    Darum allein geht es doch - Rücksicht und das auch zu signalisieren

    Sehe ich genauso.

    Nope, sowas mach ich nicht. Deswegen ist es mir auch egal, ob der Halter am Problem arbeitet oder nicht. Solange er seinen Hund bei sich behaelt, geht mich das alles nix an (ich hab ja auch 2 Hunde die freundlich bzw. absolut ignorant sind. Ich kenne also beide Seiten). Das meinte ich mit 'geht den anderen HH doch gar nix an, ob ich daran arbeite oder nicht'..


    Genau darum geht es doch. Es findet vermutlich keiner schön, wenn er rücksichtslos belästigt wird. Das kann mal passieren (weil nicht aufgepasst, Situation falsch eingeschätzt, schlechte Tagesform etc) aber wenn es dann jeden Tag passiert und der Halter nicht daran arbeitet aber auch keine Rücksicht nimmt - andere Hausnummer.
    Als Halter kann man ja auch nicht jede Minute am Problem arbeiten. Das ist Quatsch. Wir können uns auch nicht alle ins menschenleere Nirgendwo beamen, wenn wir gerade nicht "arbeiten".
    Aber so eine gewisse Grundbereitschaft zur Rücksichtnahme, Änderung und Verbesserung zu signalisieren - und sei es durch Hund zurücknehmen, Anleinen oder Umweg einschlagen - sollte gegeben sein.

    Das machst du, das macht @Teetrinkerin - viele andere aber nicht.


    Ich finde auch das mit dem ins Laub koten lassen und dann nicht wiederfinden.... Mensch, das Problem ist doch dann bekannt und einfach lösbar! Kann der Hund dann nicht vielleicht an der Leine bleiben, bis er den Darm geleert hat oder man selbst als Halter vielleicht nur so einen Abstand zum Hund zulassen, dass man den Haufen sicher findet? Muss man stattdessen wieder und wieder und vor allem noch wissentlich hinnehmen, dass andere reinlatschen oder darauf ausrutschen können und diejenigen dann mal wieder auf alle Hunde und ihre Halter fluchen? Hier wäre ein erkennbarer Wille zur Rücksichtnahme und zur Verbesserung doch deutlich schöner für alle.

    @Teetrinkerin - perfekt geht sowieso nicht. Aber wenn jetzt beispielsweise ein pöbelnder Hund extra noch zu meinen gelassen wird, ist das etwas ganz anderes als wenn der Halter ausweicht. Dann kann ich ja ebenfalls ausweichen oder schnell passieren. Wenn aber ein fremder Hund an der Flexi zu meinen gelassen wird und Hund und Halter dann auch noch folgen - ganz andere Geschichte.
    Oder wenn ich mit meinem Hund schon extra ausweiche, weil der eben Probleme hat und dann verfolgt werde - auch mehr als unschön.

    Wenn jemand an den Problemen mit seinem Hund arbeitet (mach ich mit den Pflegis und meinen eigenen ja auch immer wieder), kommt es übrigens sehr selten zu Problemen. Absprechen, ausweichen, auf die Ferne mal mit Handzeichen verständigen, wer jetzt wo lang läuft - weil halt beide Parteien den anderen gut verstehen können und eben keine Perfektion erwarten. Aber Rücksichtnahme, soweit sie möglich ist.
    Probleme gibt es nur, wenn diese Rücksichtnahme fehlt. Und das tut sie bei dir ja nunmal nicht.

    @MonstertierSowohl die eigenen als auch die anderer - wobei ich bei fremden Hunden kein Bellen unterbinde. (Käme mir nicht in den Sinn)
    Ich würde es mir nur wünschen, dass der Halter seinem Hund den Stress nicht zumutet und auch Rücksicht auf das Umfeld nimmt. Sowohl draußen als auch drinnen. Anhaltendes Bellkonzert ist ja nun mal immer unschön.