Beiträge von straalster

    Ich finde, dass sollte für beide Seiten gelten und viel bekannter sein: Was, wenn es nicht klappt? Welcher Plan greift dann? Wo kommt der Hund hin? Wie läuft das mit der Trennung von anderen Tieren, wenn die bereits im Haushalt vorhanden sind?

    Sowohl an die Vereine als auch an die künftigen Halter sollte ein ganzer Katalog an Fragen gestellt werden. Das wird aber häufig vernachlässigt.

    Die gepufften Honig-Schweinenasen und -ohren kommen hier auch gut an.
    Dazu Schinkenknochen oder Wadenbeine (die sind allerdings fettig und duften halt nach rohem Schinken - wenn sie ein bisschen ausgelüftet und getrocknet sind geht es aber).
    Kaninchenpfoten komplett mit Fell - zumindest die, die ich habe, riechen nicht.
    Größere Stücke selbstgemachtes Trockenfleisch

    Ist sie denn gesundheitlich ansonsten gut beieinander?
    Dann würde ich mir an deiner Stelle nichts bei denken. Viel Stress hinter sich, endlich wieder richtig getrunken und fest geschlafen. Da hat die Energie und die Lust wahrscheinlich genau bis zum Pad gereicht und keinen Schritt weiter ;)

    Nach Physio, Medikamenten und täglichen Massagen geht es dem Herrn Hund weiterhin gut. Er zeigt manchmal noch einen "Katzenbuckel" auch dann scheint er jedoch keine Schmerzen zu haben.

    Was allerdings nicht nur mir Sorge bereitet: Das Gewicht. Er hatte ja durch Medikamente und Boxenruhe stark abgenommen und schlussendlich tatsächlich ein Drittel seines Gewichts verloren. Muskelmasse einfach weg.

    Er bewegt sich wieder gerne und viel - nur das Gewicht kommt einfach nicht wieder drauf. Da er noch nie ein großer Esser war und geht, wenn er satt ist, hab ich jetzt schon einiges probiert:

    - mehrere Mahlzeiten anbieten bzw. mehrere Zwischenmahlzeiten
    - kalorienreicheres Futter geben
    - Futter schmackhafter machen (Leberwurst, Käse, Geflügelschinken als Zugabe im Essen)
    - draußen permanent Leckerli parat haben

    Aber er legt einfach nicht zu. Hat vielleicht noch jemand einen Tipp?

    Etwas seltsam ist es schon. Da müsste ich jeden Tag das stiegenhaus wischen. Ich hab ihn Wohnungen gelebt wo man nach einem putzplan selbst geputzt hat und wo jemand putzen gekommen ist. Jedes mal einmal pro Woche.

    Ist hier auch so - ABER: da wird von "normaler" Verschmutzung ausgegangen.
    Erwachsene Menschen drücken eher selten ihre nassen Näschen gegen Türen oder Fenster.
    Zwischen menschlichem Haaren und dem Haarverlust von Hund oder Katze gibt es Unterschiede.
    Ich habe es immer so gehalten und werde es auch weiterhin so halten - wenn meine Kinder oder Tiere Schmutz machen, mach ich den weg. Gibt weniger Angriffsfläche.
    Meine direkten Nachbarn haben in den drei Jahren, die wir hier wohnen, genau zweimal den Hausflur geputzt. Ich mindestens jede Woche. Wir tragen halt viel mehr rein, als dieses Paar. Ist so nirgends festgeschrieben - eigentlich wäre es ein wöchentlicher Wechsel.
    Aber ich fände es echt seltsam, wenn ich meinen Schutzbefohlenen erlaube, dass sie Spuren hinterlassen (Schlamm, Schmodder), und dann auch noch jemandem sage "stört dich? na dann putz du das doch!"

    Alles war voll von Dreck und den (in diesem Fall bekannten) Verursacher störte das gar nicht.

    In einer der alten Wohnungen war das auch so. Kleinkind hat ins Treppenhaus gekotzt - blieb halt liegen. Und ja, es roch. Kleinkind schrie bei der Verabschiedung weit vor 7 Uhr wie am Spieß im Treppenhaus rum. Jeden. Scheiß. Tag.
    Essen wurde im Aufzug und quer über die Türen verschmiert. Das Kind durfte auch immer mal alle Nachbarn anklingeln. Also einfach mal die Hand über die Klingeln patschen.

    Als ich die Eltern darauf ansprach, war der Vater sofort einsichtig - "Oh, daran haben wir gar nicht gedacht" - der Mutter war das vollkommen egal. Sie darf ja, weil sie ein Kind hat und sie störte das auch nicht, weil sie ja schon wach war. Aber wehe jemand anderes im Haus nahm sich ähnliche Sachen raus. Uiuiui, dann wurde es aber übel.

    Es muss einfach an beide Seiten gedacht werden. Keiner kann sich sofort in alle Perspektiven versetzen - geht einfach nicht. Aber mal nachfragen (sofern möglich) schadet eben auch nicht. Ob die Forderungen realistisch sind oder nicht, lässt sich so eben auch rausfinden.

    Und zumindest in meiner Erfahrung gab es ganz oft den Fall: Alle stört es, aber keiner traut sich, was zu sagen. Bis dann mal der Damm bricht, weil einer den Mund aufmacht. Auch dann verlassen sich viele Menschen darauf, dass der eine das schon machen wird. Muss man sich ja nicht selbst unbeliebt machen.

    Es ist doch gar nicht klar, ob das wirklich da stand "um andere zu erziehen". Vielleicht stand es einfach da, um zu putzen. Zettel mit "Machen Sie die Spuren weg" klebte ja nun nicht daneben.
    Es ist auch unklar, wer es da hin gestellt hat.

    Es wird vermutet - japp.
    Es wird unterstellt, dass - japp.

    Aber klar ist es nicht.

    Mir ist es auch schon passiert, dass ich erstmal Putzzeug stehen ließ, weil ich noch was vergessen hatte und zurück in meine Wohnung musste.


    Und es ist nunmal so, dass Tiere und Kinder nicht unbeaufsichtigt draußen rumlaufen lasse. Käme mir dann jemand mit "das ist aber gefährlich!" - ja, dann sollte der jemand besser auf Tiere und Kinder aufpassen.

    Ginge es denn @RafiLe1985, dass ihr mal mit der betreffenden Partei redet? Vielleicht auch nicht gleich zu zwölft vor der Tür stehen und sich zu ihr einladen - sondern einfach mal ganz ruhig ein paar Punkte ansprechen und sie sozusagen mit ins Boot holen? (an deiner Stelle würde ich mir noch ein bis zwei Personen mitnehmen)
    Im Sinne von "derzeit gehen ja Beschwerden bei der HV ein, wir finden da ein paar Punkte fragwürdig - wie geht es Ihnen denn damit?"


    @SophieCat: Nicht nur du hast das angesprochen, aber ich zieh dich mal als Beispiel heran. Offen rumstehende Reinigungsmittel im Aufzug - und? Vielleicht wollte gerade jemand die Scheibe putzen und hat es dort vergessen. Vielleicht wollte gerade jemand was anderes putzen und hat es vergessen. Wenn ich mir in einem gemeinschaftlich genutzten Aufzug Gedanken darum machen muss, dass Tiere oder kleine Kinder da rangehen könnten, würde ich mir eher mal meine Beaufsichtigungspflicht vor Augen halten. Dass Tiere oder kleine Kinder, die Reinigungsmittel mit was Leckerem verwechseln könnten, alleine Aufzug fahren -> sollte eher nicht vorkommen.

    Es muss auch gar nicht insgesamt hellhörig sein. Es reicht, wenn bestimmte Geräusche eher durch die Wände "wandern".

    Meine Nachbarn (wir teilen uns Wände) waschen anscheinend nie. Staubsaugen hab ich auch noch nicht wahrgenommen. Aber ich weiß ganz genau, wann sie aufs Klo gehen. Denn Spülung und Toilettendeckelgeklapper hör ich. Ebenso den Föhn oder das Niesen meiner Nachbarin. Eine Etage entfernt hör ich meinen Nachbarn pfeifen. Aber ob die außer niesen und pfeifen sonst noch was machen :ka:
    Meine direkten Nachbarn haben dafür ein Jahr lang nicht gemerkt, dass ich Hunde habe. Die bellen ohnehin selten aber sie bellen mal - und hier wohnen "nur" acht Parteien. Kinder hört auch keiner.

    In der Wohnung davor hab ich auch vieles gehört. Die Wasserpumpe im Keller z.B. und das Wasserrauschen in den Rohren.

    Manche Menschen sind da empfindlicher, manche Häuser sind da akustisch seltsamer als andere.
    Ändert für mich nichts an der generellen Grundhaltung zur gegenseitigen Rücksichtnahme und dazu, mögliche Störung einfach gering zu halten. Muss ich mir wirklich um 2 Uhr nachts die Haare föhnen, Geschirr spülen oder Wäsche waschen? Könnte ich, ich bin oft um diese Zeit wach. Aber ich bin viel zu dankbar dafür, dass ich um diese Zeit meine Ruhe habe. Da will ich andere nicht stören.

    Auch Schmierspuren im Aufzug oder auf anderen Oberflächen, Kot im Garten, zweckentfremdete gemeinschaftlich genutzte Räume, Wohnwagen, die mehrere Parkplätze blockieren usw. - das nervt die meisten halt immer erst dann, wenn man sich selbst an die Regeln hält und/oder einen Nachteil daraus hat. Beschwert sich vorher jemand anderes darüber, ist das ja übertrieben.

    Versteht mich nicht falsch, es kann durchaus übertrieben sein. Wenn ein Wohnwagen auf zwei bis drei Stellplätzen steht und rundum noch zig frei sind - was soll's? Wenn das Treppenhaus mit Pflanzen vollgestellt wird aber daraus kein Nachteil entsteht (Allergie, versperrte Wege, überall abgefallene Blätter) - na und?

    Aber wenn man sich im gemeinschaftlich genutzten und bezahlten Garten ekelt, weil da Kot rumliegt oder im Aufzug, weil der verschmiert ist. Wenn die Tiefgarage, der Flur oder der Wäscheraum statt der Keller zur Lagerung genutzt wird und somit Gefahren entstehen, ich um Hürden laufen muss oder die eigentliche Nutzung dieser Bereiche eingeschränkt wird - fänd ich auch nicht gerade toll. Immerhin bezahle ich dafür ja ebenfalls.

    Da kommt dann gerne: Dann zieh doch um, hol dir ein Eigenheim mit weit entfernten Nachbarn.

    Könnte doch aber auch jeder machen, der sich auch außerhalb der eigenen vier Wände so ausleben muss. In einem Mehrfamilienhaus muss aber nun mal jeder Kompromisse eingehen.