Mehr als 30 Jahre Shih Tzus (fast so lange wie die Pudel in der Familie) und ich hab noch nicht ein einziges Mal gehört oder gerochen, dass die sonderlich müffeln (sollen).
Zu deinen Fragen:
Katzen können gut gehen aber anstatt dich um die Katzen zu sorgen, solltest du auf den Hund aufpassen! Die großen und eher vortretenden Augen sind verletzungsanfällig. Da kann es schon reichen, wenn die Katze einmal zupatscht und dann war es das mit dem Auge.
Generell sind Shih Tzus ziemlich verträglich und entspannt. Mögen andere Tiere und Kinder. Aber es kommt natürlich immer auf das Individuum an.
Sturr? Ja und nein. Sie haben halt keinen Will to please
was aber nicht heißt, dass sie unerziehbar wären oder nicht gerne in Harmonie leben oder mit ihren Haltern kooperieren. Meine "Herrscherin des Universums" und Begründerin des Rudels hat zeitlebens keinen einzigen Trick gelernt. Aber wir haben wie eine perfekt eingestellte Maschine zusammengearbeitet. Tricks waren ihr zu albern. Und Leckerlie??? Pff. Sie bekommt ihr Essen doch auch so, da macht sie sich bestimmt nicht zum Clown für so n Fitzelchen.
Kläffer - ich kenne bisher einen einzigen Shih Tzu, der kläfft. Einen. Und bei dem konnte ich das nur zu gut verstehen, der war nämlich unausgelastet und unerzogen.
Schnarchen und Röcheln - kommt auf die Nase an. Meine schlafen ohne Geräusche, es sei denn, sie liegen komplett verbogen oder die Nase stößt irgendwo an.
Ausdauer und Bewegung - können sehr ausdauernd sein aber sind keine Warmwetterhunde. Wärme und feucht-warmes Klima sind ausgesprochen ungünstig.
Treppen! - Langer Rücken, kurze Beine - anfällig für Bandscheibenprobleme.
Futter - kommt halt drauf an. An verfressenen Shih Tzus kenne ich zeitlebens zwei. Die werden allerdings ausschließlich mit Trofu ernährt und kurz gehalten, da ist ja dann so ziemlich jedes Tier verfressen.
Meine lassen auch ein Steak stehen, wenn sie satt sind.
Zudem solltest du auf die Zähne achten. Zahnfehlstellungen und -probleme sind alles andere als selten.