Ich seh mich da als Vermittler durchaus in der Verantwortung, die Leute dann nicht mit dem Problem sitzen zu lassen, vor allem, weil ich ja eben nicht will, daß das Tier dann im TH oder sonstwo landet
Das ist ein ganz wichtiger Punkt! Ist bei mir ja auch so. Dazu gibt es Anleitungen für die Vergesellschaftung.
Plan B des Vereins sollten entsprechende Pflegestellen sein. Beziehungsweise Plätze auf Pflegestellen, die für eine gewisse Zeit freigehalten und nicht direkt wieder belegt werden. Natürlich kann es dann mal sein, dass eine Wartezeit entsteht (wurde hier im Thread ja auch schon erwähnt) - Krankheit, ein besonderer Notfall - aber diese Plätze muss es einfach geben! Ansonsten endet der Import nur darin, dass die Tierheime hier voller werden. Und das sollte ja nun nicht Sinn der Sache sein. Es sollte auch nicht Sinn der Sache sein, dass Leute ernsthaft in Erwägung ziehen müssen, den Hund ins Tierheim zu geben, weil es einfach nicht geht.
Ich würde mir auch von jedem Verein wünschen, langsame Gewöhnungen stattfinden zu lassen. Tipps zum Zusammenführen zu geben, Trainer zu empfehlen.
Aber der Halter ist da für mich ebenso in der Verantwortung.
Wo geht das Tier hin, wenn es anfangs oder auch partout nicht klappt? Besteht die Möglichkeit, dass der Verein das Tier zurücknimmt?
Kann ich die Tiere zunächst trennen? Hab ich die räumlichen Möglichkeiten dazu? Hab ich mich informiert, worauf ich achten muss? Kann ich die Zeit zwischen den Tieren aufteilen? Kann ich getrennt mit denen rausgehen?
Was, wenn ich krank werde? Wer nimmt die Tiere/das Tier? Oder geht einfach mal mit ihm raus?
Ich wünsche es absolut niemandem, in so einer Situation wie Hund und Halterin aus diesem Thread zu stecken. Der eine verweigert Wasser und Futter. Der andere weiß überhaupt nicht, was los ist. Und die Halterin geht auf dem Zahnfleisch. Das hätte verhindert werden können, hätte es einen Plan B gegeben. Ob das anfänglich rigoroses Trennen ist oder Hilfe oder eine Zwischenstation - da muss halt geschaut werden, was passt.