Beiträge von straalster

    Hey @JulchenR - ich würde dir und deinem Partner empfehlen (da es bei euch ja noch etwas Zeit hat) einfach mal jede Menge Hunde kennen zu lernen. Pudel sind toll und in verschiedenen Größen zu haben. Havaneser sind klasse aber eben klein.

    Meld dich vielleicht mal als Zaungast in der Hundeschule an, besuch Ausstellungen, werde Gassigänger im Tierheim, frag bei Hundehaltern nach, deren Hunde du toll findest... - du hast Zeit und viele Möglichkeiten, um die passende Fellnase zu finden. Und erstell vielleicht mal ne Liste, mit den wichtigsten Punkten - dann kannst du immer abgleichen.

    Futter: Kosten bei nem großen Hund sind höher. Du musst mehr parat halten. Mehr schleppen.
    Klein vs. groß: Kleine Hunde passen leichter ins Auto, können leichter Treppen hochgetragen werden, erzeugen weniger Kosten bei Medikamenten und beim Futter - dafür werden sie schneller übersehen und viele Menschen tatschen schneller zu.
    Fell: Havi, Pudel, Shih Tzu - haaren nicht, dafür brauchen sie mehr Pflege. Bei vielen kurzhaarigen Hunden harken sich die Fellhaare regelrecht in der Kleidung fest, dafür musst du dich weniger mit Filz, Knoten und Co. beschäftigen.

    etc.

    Ich find es immer toll, wenn sich jemand schon so lange vorher und auch so umfassend Gedanken macht. Das gibt dir halt wirklich viel Zeit und Möglichkeiten. Deswegen will ich da auch gar nicht unbedingt Rassen empfehlen - schaut euch halt einfach um und erlebt verschiedene Hunde! Das ist viel besser, als ne Beschreibung zu lesen.

    An deiner Stelle würde ich mir den Hund anschauen. Baustellen kannst du bei jedem Hund haben. Gut, die Wegstrecke ist jetzt nicht gerade kurz. Also wie @Silke_r schon anmerkte - plant eine Übernachtung ein, dann wird es euch auch mit dem Fahren nicht zu viel. Plant aber auch schon mal Sicherung fürs Auto, nehmt was mit, falls dem Hund im Auto übel wird. Und stellt euch drauf ein, dass ihr ihn mitnehmt.
    Nein sagen könnt ihr immer noch aber dann seid ihr schon mal vorbereitet.

    Turbo-Pizza:

    Je eine Scheibe Sandwich-Vollkorn-Toast wahlweise mit Kräuterfrischkäse, Tomatenpaste oder Pesto bestrichen und mit granuliertem Knoblauch oder Kräutern gewürzt.
    Darauf Belag nach Belieben. Tomatenscheiben, Olivenscheiben, Spinat, Salami, Paprika, Käse...
    Alles mit einer Scheibe Käse abdecken und für eine Minute in die Mikrowelle oder für etwa 5 Minuten in den Ofen - voila!

    @Teetrinkerin: Ich weiß, wie das bei dir gelaufen ist aber finde das mit dem hier geschilderten Fall überhaupt nicht vergleichbar.

    Absolut jeder kann mal überfordert sein und dann sollten durchaus Trainer und TS die erste Anlaufstellen sein können. Um Hilfe zu bitten ist überhaupt keine Schande - sondern ein Zeichen von Größe.

    Aber es ist immer ein Unterschied, wie das passiert.

    Die TE hat sich zweimal "impulsiv" gemeldet - was ihr leid tut. Was genau das heißt, hat sie nicht erklärt. Es wird aber im Kontext darauf eingegangen, dass der Hund dann doch nicht abgegeben werden sollte. Also wollte sie anscheinend bei dem impulsiven Melden, dass der Hund abgegeben wird.

    Angeblich war es dann bei dem freiwilligen Mitgeben nur zur vorübergehenden Pflege. Dennoch hat sie eine Mail geschrieben "um einzulenken". Was muss ich denn einlenken, wenn der Hund doch angeblich ganz klar nur für ein paar Tage zur vorübergehenden Betreuung da untergebracht ist?

    Mein Eindruck ist da, wie ich wiederholt schrieb, weder, dass der TS den Hund entwendet hat, noch dass der wirklich nur zur sagen wir Urlaubsbetreuung abgegeben wurde. Der Fehler des TS liegt ganz klar darin, dass es da keine schriftlich festgehaltene Rücknahme gab.

    Natürlich kann sich das Ganze auch ganz anders gestaltet haben. Wir wissen es nicht. Die Angaben hier finde ich jedoch reichlich widersprüchlich. Das soll aber kein Nachtreten sein. Ich sehe es einfach aus beiden Perspektiven (sofern das bei den Angaben möglich ist). Wäre mir das als Pflegestelle passiert, wäre ich auch hellhörig geworden.

    Nachtreten und Unterstellen wäre z.B.: Ach, du warst also überfordert, hast den Hund zurückgegeben und im Anschluss Ärger von der Familie bekommen? Deswegen schiebst du es jetzt auf den TS...

    Aber das hat hier keiner gemacht! Stattdessen gab es Tipps und Hilfe aber auch den Hinweise darauf, wie das der TS aufgefasst haben könnte.

    Das ist zwar eigentlich OT aber bei mir war noch nie Hund, Katze, Maus das "letzte Glied in der Kette". Es gibt einfach Hausregeln. Und daran haben sich alle unabhängig von der Größe und Spezies zu halten. Sie müssen da erstmal reinwachsen können. Aber die Hausregeln gelten immer für alle.

    Nein, der 2,5kg Welpe darf nicht auf dem 55kg Berner rumhüpfen. Er darf sich gerne dazulegen, wenn der Althund das zulässt aber den Größen nicht beim Schlafen stören. Punkt.
    Weder Hund, Katze, Maus oder Kind dürfen auf der Arbeitsplatte in der Küche rumspringen.
    Keiner zieht irgendwen an den Ohren oder Sachen oder beißt. Keiner klaut Spielzeug.

    Ja, sie müssen das lernen. Ja, da bin ich konsequent - eben um einen verlässlichen Rahmen zu schaffen. Aber das bin ich immer bei allen. Dafür nehme ich nie unbegründet Sachen weg, sondern baue Vertrauen auf.

    Entweder ist der Hund / das Tier Familienmitglied. Oder er ist untergebener Hofdiener, der zwar wachen soll aber eigentlich nichts zu melden hat, und vor dem ich Angst haben muss, weil das Tier mehr Kraft und spitzere Zähne hat als ich. Bei mir sind alle Tiere ganz klar Familienmitglied. Nicht "wie" ein Familienmitglied. Sondern Familienmitglied. Hier durfte sich der 3,65 kg Shih Tzu auch nicht mehr rausnehmen als der DHS weil "hey, ist doch so klein und leicht, wenn ich dabei was versemmel, ist es ja nicht so schlimm"

    Ansonsten müsste ich nach der Prämisse auch Schiss vor meinen Neffen haben, weil die absehbar beide deutlich stärker und größer als ich sind. Oder müsste Angst vor Männern haben und da ganz besonders streng sein.

    Für mich ist es: Ob Elefant oder Maus - wenn ich als Familie möglichst harmonisch zusammenleben möchte, dann gelten die gleichen Regeln für alle. Junge Familienmitglieder müssen das Peu a Peu lernen. Klar.
    Ich lass sie beim Essen in Ruhe, sie dürfen mich dafür nicht stören.

    Natürlich nehme ich mir raus, ihnen draußen das Essen zu verbieten oder gefährliche Sachen abzunehmen. Aber eben nur, weil das gefährlich werden kann. Und das eben Schritt für Schritt aufgebaut wurde und so, dass es sich für sie lohnt. Und nicht weil "Ich das Oberhaupt bin und derjenige aber mal so richtig weit hintenan ist".

    Ala da mit dem Rudelführer hört man überall...ich habe ehrlich gesagt die Erziehung bei meinem Beagle nicht so super streng gesehen...er hört, ist lieb und bis auf Müllsäcke zerfressen, wenn ich die nicht weg nehme, ist er super toller Hund...macht kein ansetze Mal Bise zu werden....aber das ist ein Beagle...wenn ich das was falsch gemacht hätte, wäre das nicht so schlimm gewesen...wenn ein Schäferhund Mal austickt, ist das was anderes...auf sie Frage warum diese Rasse...ich finde sie Bildhübsche, sie sollen den Hof bewachen und natürlich auch zur Familie gehören

    Das kannst du am allerbesten über eine vertrauensvolle Bindung erreichen, nicht über Rang und Dominanz.

    Und auch ein Beagle kann ordentlich Schaden anrichten. Das liegt natürlich auch aber nicht nur an der Größe.

    Das klingt alles, als würdest du von dem Schäfi Nachwuchs einfach zu viel verlangen. Auch wenn der Nachwuchs körperlich groß ist, muss er Zeit bekommen, um die Regeln nach und nach lernen zu können. Und nicht nur "Na, der Hund wird mal groß, da muss jetzt aber richtig militant gearbeitet werden."

    Du sagst, du willst nichts falsch machen - auf der anderen Seite lässt du den Hund frisch operiert draußen rumfetzen und machst dir nur einen Kopf darüber, ob er dich vielleicht nicht als Rudelführer bzw. Ranghöhere wahrnimmt. Du lässt zu, dass er den Senior-Hund belästigt.

    Ließ vielleicht mal hier im Forum rum und nimm die ein paar Welpenbücher - unterhalte dich gerne mit anderen Haltern hier im Forum. So wie es jetzt klingt, steuerst du auf eine Katastrophe zu.

    @Kathi86: Du kannst das eigentlich recht einfach machen:

    Jungspund hüppelt auf Althund rum? Willst du nicht, also verbietest du das.
    Du legst die Regel fest.

    Ebenso wenig würdest du doch den Jungspund auf deinen Mädels rümhüpfen lassen. Das Ganze sollte konsequent sein - wenn du die Grenze vorgibst, gilt die auch. Immer. Auch wenn er es zum 33.Mal versucht hat wird aus einem Nein trotzdem kein Ja. Dadurch werden die Grenzen verlässlich.

    Es sollte sich für den Hund aber auch lohnen, auf dich zu hören.
    Mit Lob, Leckerli und Ablenken geht das am Anfang sehr einfach. Dadurch kannst du ihn schnell "umlenken" und ihm nach dem "Nein" zeigen, dass es sich lohnt, darauf zu hören.

    Mit "Nur weil ich das so will" kommst du nicht wirklich weiter. Und "wenn ich die Hosen nicht anhab, hat er sie an" beginnst du keine Partnerschaft. Das ist ein Dominanzgehabe aber alles andere als ne gleichberechtigte Partnerschaft.