Vielleicht pack ich mich noch selbst in das Paket... Obwohl - Trump.... naaaah, lieber doch nicht.
Beiträge von straalster
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Ich möchte mich diesem Thread anschliessen und folgende Probleme mit JJ schildern:
- kleine Kinder mag er (jedenfalls auf den ersten Blick) und leckt die ab etc. Aber sehr schnell schlägt es um, das heisst keine Minute später fletscht er ohne Grund das Kind an und schnappt auch zu. Letztes Mal beobachtet beim Besuch einer Familie, das Kind hat ihn gestreichelt, er hat wie wild das Kind abgeschleckt und kurz darauf das Kind in die Hand gebissen
- ich bin seine primäre Bezugsperson aber selbst ich werde sehr oft von ihm gebissen. Er liegt auf dem Sofa neben mir, ich streichle ihn auf dem Kopf und er schnappt zu. Er kommt zu mir und setzt sich neben mich, ich streichle ihn und er beisst zu. Mittlerweile ist es so, dass ich JJ praktisch nie streichle weil ich immer Bammel habe, dass meine Hand in seinem Maul endet
- er möchte spielen, legt sich auf den Rücken und wartet als ob ich ihn auf dem Bauch kraulen soll. Da ich aber ja Angst habe fasse ich ihn ja auch dort nicht mehr anIch liebe ihn wirklich sehr aber es ist schon frustrierend zu sehen, nicht mal den eigenen Hund ohne Angst zu haben mal knuddeln zu können. Ich meine, ich gebe so viel von meiner Freizeit auf, biete ihm Heim und Futter etc. und man erntet Undank, ich kann es nicht anders formulieren.
An deiner Stelle würde ich mir ganz fix Hilfe suchen.
1. Er fletscht, knurrt und schnappt nicht ohne Grund. Er will euch damit auch nicht ärgern. Warum sollte er das tun?
Du kannst deinen Hund nicht interpretieren, seine Sprache nicht verstehen - dann ist es aber an dir, das zu ändern.
Wechsel mal die Perspektive. Du kannst Bücher lesen, Trainer aufsuchen, dich hier im Forum beraten lassen oder auch einfach mal auskotzen - dein Hund kann all das nicht. Der ist dir ausgeliefert.2. Hast du deinen Hund mal untersuchen lassen? Kann es sein, dass er Schmerzen hat?
3. Undankbar.... puuuh. Echt? Du hast dir den Hund freiwillig angeschafft, oder? Dass der Hund untergebracht und versorgt werden muss, war dir vermutlich auch vorher schon klar? Ich find es ganz schön krass, wenn jemand freiwillig Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernimmt (das dabei kein Mitspracherecht hat) und dann für die absolute Grundversorgung "Dankbarkeit" erwartet.
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Bevor du überhaupt eine Überlegung zur Rasse anstellst, solltest du Überlegungen zum Unterhalt haben.
Futter
TA-Kosten - klar, du arbeitest direkt in der Praxis aber wie sieht das mit der Kostenübernahme aus? Was, wenn du mal die Stelle wechselst? Wie sieht es bei chronischen Erkrankungen oder größeren OPs aus, die nicht in "deiner" Praxis durchgeführt werden können? Wird dir trotz deines Berufs keiner schenken. Du brauchst Rücklagen!
Versicherung
Steuer
Eventuell Hundeschule /-betreuung/ -kurseWas, wenn der Hund sich in der Praxis halt nicht so gut macht und zuhause bleiben muss? Kannst du dann zwischendurch nach Hause fahren und "mal kurz geistig auslasten"?
Auch bei einer Not-OP in der Praxis? Auch bei hohem Patientenandrang?Ich finde es gut, dass du dich informierst! Aber da sind noch viele, viele Faktoren vor der Rassewahl, die du bedenken musst.
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Du kannst das Foto bei apload.de z.B. auch verkleinern oder du verkleinerst die Datei auf deinem PC.
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daran arbeite ich.
Wir hatten bereits einen Yorki-Malteser Mix. Das war aber unser „Familienhund“ daher sehe ich Charly als meinen ersten an.Den Yorki hatten wir irgendwann soweit dass er bei der Frage „musst du Pipi“ bellend zur Tür rannte.
Wenn Charly also unruhig wird, sag ich auch immer „musst du pipi machen“ und schnapp ihn mir. Bestimmt wird er bald darauf reagieren.Das klingt bei dir alles super.
Wenn ihr bisher nochmal um die Zeit rausgegangen seid, war es vielleicht schlicht und einfach die Gewöhnung und er hält jetzt länger durch - meldet sich aber erstmal noch, weil er es eben so kennt. Das zeigt dir ja dann dein Test in der kommenden Nacht.Warum gibt es eigentlich noch keine Bilder von der Fellnase?

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Ich muss vermutlich einfach noch lernen seine Zeichen richtig zu deuten.
Das kann halt bei manchen ein wenig länger dauern, wenn die Hunde ihre Zeichen eher geheimhalten
Aber ihr macht das schon.Was mir schon manches Mal geholfen hat, ist ein "Kommando" für das Rausgehen und eins für das Lösen. Sowas könntest du dir vielleicht auch aufbauen - aber immer mit der Ruhe. Der Kleine ist ja gerade erst eingezogen und dafür find ich drei Unfälle in einer Woche nun wirklich nicht schlimm.
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Er zeigt an: unruhe, kratzen, sich drehen....
Macht leider nicht jeder. Meine Hündin war auch die Marke: Kein Schnuppern, keine Unruhe, kein Drehen, kein Kratzen - die hat einfach während des normalen Laufens laufen lassen.... Auch draußen kein Schnuppern - nix. Die hat sich mitten im Laufen mal kurz gehockt. Da die "Vorzeichen" zu erkennen war ne harte Nuss.
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Er hat wie gesagt trotz ignorieren nicht rein gemacht. Ich werde es heute Nacht nochmals „testen“. Wenn er nicht wieder so schnell zur Ruhe kommt, geh ich mit ihm raus.
Ich drück euch die Daumen.
Eigentlich ist es ja eine supertolle Gelegenheit um ihm beizubringen: Wenn du dich meldest, gehen wir raus. Also hoffentlich geht das nicht nach hinten los.
Ich wünsch euch auf jeden Fall eine trockene und ruhige Nacht! -
Dass er sich tagsüber nicht meldet aber nachts, hat mich auch stutzig gemacht.
Es könnte auch sein, dass der Unterschied einfach der ist: Nachts schläfst du. Hund "muss" dir also Bescheid sagen.
Ich hatte es auch schon, dass das "Melden" tagsüber bzw. wenn ich wach war, daraus bestand, dass der Hund 0,3 bis 0,5 Sekunden die Tür angeschaut hat. Hab ich darauf nicht reagiert, wurde eben reingepullert. Nachts wurde ich aber geweckt, wenn die Blase drückte. Das Melden kann bei manchen Hunden sehr subtil ausfallen. Zudem ist es auch in dem Alter tagsüber öfter noch so, dass es durch Spielen, Ablenkung/Reize mal vergessen wird - bis es dann läuft. Nachts wird er durch den Blasendruck hingegen wach.
Vielleicht kannst du es ja lösen, indem du abends vorm Zubettgehen etwas länger läufst. Bis er richtig leer ist. Auch leicht veränderte Fütterungszeiten könnten ihm dabei helfen, länger durchzuhalten.
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Vielleicht noch so als Beispiel, @JulchenR - ich hab einen Havaneser Shih Tzu Mix. Der Dicke. Totales Schlaftablettchen. Tiefenentspannter Hund. Kann überall mit hin. Verträgt sich super mit Tieren aller Größen. Liebt Kinder. Liebt Autofahren. Liebt Tricksen und Agility. Liebt seine Couch.
Im Sommer ist allerdings nix mit ihm los. Da ist schon die Runde um den Block tagsüber arg viel verlangt.Die Chefin ist ein Shih Tzu und wird hier ADHS-Eichhörnchen genannt. Sie ist schnell, beim Rennen, beim Lernen und insgesamt beim Reagieren. Super verträglich solange sie keinen Hund ohne Leine oder an der Flexi sieht. Liebt Kinder. Liebt Autofahren. Ist die Meisterin beim Tricksen.
Beide sind bei "schlechtem" Wetter ausdauernd ohne Ende. Aber verpennen auch gerne mal einen Tag auf der Couch. Das trifft allerdings auch auf die Pudel meiner Mutter zu (wobei die lauter und "hektischer" sind). Und auf meinen Berner (wobei die lieber draußen als auf der Couch lag). Die Golden Retriever Hündin (die Haarwolken verlor). Den DSH (der sich für einen Kleinhund hielt). Die Havaneser Hündin.... Ich könnte die Liste jetzt noch ne Weile fortsetzen aber die Quintessenz: Zusätzlich zur Rasse zählen immer die Individualität und die Prägung.
Gerade bei Ersthundehaltern find ich einen erwachsenen Hund gar nicht verkehrt. Vorausgesetzt, ihr könnt den in Ruhe kennenlernen und so schon im Vorfeld sehen, ob ihr miteinander kompatibel seid und euch miteinander wohlfühlt.