Ich verstehe, warum sich Menschen im Ausland umschauen.
- die Zustände "dort" sind meist schlimmer als in hiesigen Tierheimen. Tötungsstationen, haaresträubende hygienische Zustände, zig Tiere auf kleinstem Raum. Spaziergänge, Spielen oder auch nur medizinische Versorgung findet da oftmals nicht statt.
Das ist herzerweichend.
- es ist in einigen Fällen einfacher. Formular ausfüllen, Geld überweisen, Hund auf dem Parkplatz abholen. Zumindest bei Direktimporten ist das ja nicht ungewöhnlich. Manchmal gibt es vorher noch ein Telefonat aber Vorkontrolle? Nachkontrolle? Aufklärung?
Genau das, was auch hier im Forum viele als unangenehm empfinden - schließlich reicht es doch, am Telefon einen sympathischen Eindruck zu machen und dann haben die gefälligst einen Hund rauszurücken - erfüllen solche Vereine. Es ist einfach, geht schnell, keiner kontrolliert irgendwas.
Bei hiesigen Tierheimen funktioniert das meistens so nicht. (Auch nicht bei vielen Auslandsorgas aber da ist es schon wahrscheinlicher, dass keiner Fragen stellt)
Da kann ich als Ersthundehalter ohne Ahnung mal eben ganz schnell ein Tier bekommen. Im Tierheim wären einige vermutlich weggeschickt wurden, die dann im Ausland fündig werden. Ohne viel Tamtam.
Was ich weder beim TS noch beim Kauf von Züchtern verstehe: Warum informieren sich die Käufer nicht vorher?
Rasse, Stubenreinheit, eventuelle Baustellen, Leinenführigkeit etc.
"Sieht putzig aus/sieht imposant aus - muss ich haben". Das scheint bei vielen der einzige Gedanke zu sein. "Ach, der ist schon 2 Jahre alt? Na dann kann der das ja alles." - als wäre die Erziehung schon im Hund vorprogrammiert und er müsste nur alt genug werden, damit es dann funktioniert.
Da ist der Hund in vielerleuts Köpfen immer noch mehr Maschine als Lebewesen.
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