Beiträge von straalster

    Mich nervt zurzeit eigentlich nur das "Sie machen alles falsch".
    Hunde sind angezogen und es kommen dumme Sprüche, weil die Hunde n Mantel tragen. Die frieren schließlich nicht, was Fremde ja immer viel besser wissen als ich.

    Zwei Minuten später meint der nächste, ich quäle sie, weil sie überhaupt draußen sind. Bei dem Wetter ist das ja absolut das Letzte von mir, dass ich mit den Hunden rausgehe.

    Ich erwarte wirklich von niemandem, dass er die Rasse richtig benennt. Dann sind es eben Wuschelhunde oder Omahunde oder Schleifchenhunde.
    Wer selbst keinen Hund hat weiß vielleicht auch einfach nicht, dass auch die trotz Fell und allem frieren können.

    Aber, dass Hunde ab und an und tatsächlich bei jedem Wetter mal Blase und Darm leeren müssen - das sollte doch jeder wissen, oder?

    Falls das mit der Badewanne nicht klappt: Wie funktioniert Trockenshampoo? Alle paar Wochen? Und ist das wirklich trocken, also ganz ohne Wasser?

    Pulver - auftragen, ordentlich ins Fell einreiben und möglichst bis auf die Haut verteilen - ausbürsten. Voila. Also ja, ohne Wasser. Das Puder soll Hautfette und andere Verschmutzungen binden und... auskrümeln lassen, sozusagen.
    Würde ich wenn möglich draußen machen, weil das ganz schön stieben kann. Und danach wirklich gründlich bürsten.

    Bei Hunden- und Menschenwäsche mache ich keinen Unterschied. Waschen nach Bedarf, mit normalem Pulver und gegebenenfalls mit Hygienespüler. Ich wasche nie bei höheren Temperaturen als angegeben. Waschmaschine wird gelüftet und regelmäßig gereinigt (Zitronensäure oder Essig im Kochwaschgang) dazu gibt es Calgon bei den Wäschen.

    Flusensieb reinige ich aller paar Tage.

    Es gibt aber auch einfach Textilien, die riechen von sich aus ganz schnell streng/seltsam/unangenehm/chemisch... Ich hatte schon Sweater, die die dufteten frisch und angenehm und sobald sie auch nur warm wurden, rochen sie ähnlich Katzenurin. Manche Decken rochen chemisch streng - den Geruch hab ich weder durch Einweichen noch durch irgendwas anderes wegbekommen.

    Vielleicht ist bei dir auch gar nicht so das Waschen das Problem, sondern die Textilien an sich?

    Hund baden, bürsten, eventuell Trockenshampoo verwenden und vielleicht mal Chlorophyll geben fällt mir noch ein.

    Achso, noch vergessen:


    Liebe zum Tier. Meine regelmäßig besuchten Tierärzte sind alle mit Herz, Leib und Seele dabei. Der Umgang mit den Tieren bei ihnen ist abgestimmt und respektvoll. Ebenso mit den Menschen.

    Letztens gab es einen Fall, indem überraschend ein Tier eingeschläfert werden musste. Die Besitzer haben viel Zeit erhalten, um sich zu verabschieden. Über der ganzen Praxis lag eine Wolke, jeder hat sich zurückgehalten und den Besitzern und dem Tier Zeit und Raum gegeben. Obwohl dadurch immense Verzögerungen bei den Terminen aufkamen.

    Ein Tier ist ängstlich? Dann wird es beruhigt. Ein Besitzer ist ängstlich? Dann wird er beruhigt oder ihm kurz der Kopf gewaschen.


    Im Gegensatz dazu hab ich auch schon bei anderen erlebt, dass der Spruch fiel "Haben sie sich mal nicht so, ist doch nur eine Katze - holen sie sich halt ne neue im Tierheim." Vom Tierarzt an den Halter....

    Ein ähnliches Thema hatte ich auch schon mal gestartet, weil ich das sehr wichtig finde - leider wurde es geschlossen.


    Ich hab meine perfekten Tierärzte gefunden, hätte gerne noch mehr davon. Wichtige Kriterien für mich:

    - Offener Umgang und Aufklärung: Mir darf jeder auch mal sagen, wenn irgendwas suboptimal läuft und es Raum nach oben gibt. Da bin ich froh drum.

    - Ausstattung und oder Überweisung: Mir ist eine Praxis, die mich an einen Spezialisten / in die Klinik überweist tausend Mal lieber, als eine Praxis, die zwar zig Geräte hat - aber keine Ahnung davon, die Ergebnisse richtig zu lesen. Dennoch ist es natürlich schön, wenn Untersuchungen von Blut, Urin, Kot schnell ausgelesen werden können und nicht erst an ein Labor gehen müssen.

    - Ehrlichkeit und Verknüpfungen: Weiß einer meiner TAs nicht weiter, sagen sie das ganz offen und fragen Kollegen oder recherchieren erstmal.

    - Zuhören: Tierärzte haben für die Behandlungen nicht ewig Zeit, dennoch find ich die Anamnese und vor allem das genaue Zuhören dabei sehr wichtig. Leider habe ich es schon oft erlebt, dass eben das Zuhören nicht ganz so genau erfolgt und ich dann noch zig Mal wiederholen und korrigieren muss, weil einfach nicht richtig zugehört wird.

    Weil du doch meintest, ein Totschütteln funktioniert nur zwischen großem und kleinem Hund?

    Nö - hab ich nirgends behauptet. Mir ging es darum, dass bei einem stärkeren Größenunterschied schon ein bisschen zu viel Druck oder ein dummer Tritt reicht um ernsthafte oder gar tödliche Verletzungen zu erzeugen. Sogar ohne Tötungsabsicht.
    Totschütteln war bei mir nie Thema. Schon gar nicht, dass das nur zwischen groß und klein klappt.

    Das kann jeder Hund instinktiv. Im Genick packen und Schütteln, das üben Welpen schon an ihrem Spielzeug.

    Bei der Amselgeschichte war der Hund erst sechs oder sieben Monate alt. Er hat wirklich erstmal geübt, wie es ist ein lebendes, warmes Lebewesen im Maul zu haben.

    Wo ich übrigens das Handtuch werfen würde, das wäre eine Beisserei zwischen zwei gleich großen, ernsthaft kämpfenden Hündinnen. Da würde ich nicht mehr dazwischengehen, alleine schon überhaupt nicht.

    Damit widersprichst du dir doch selbst, @Lorbas. Einerseits kann das jeder Hund instinktiv, andererseits gibt es Hunde, die erstmal üben.

    Dass ein Hund das erstmal "übt", kann doch in jedem Alter vorkommen. Kommt halt darauf an, wann er zum ersten Mal lebende "Beute" erwischt.

    Kann ich auch noch drauf eingehen; einer meiner Rüden wurde mal von einem etwa gleich großen Rüden hinterrücks angegriffen.Der Hund saß meinem Hund praktisch auf dem Rücken und versuchte ihn zu schütteln. Mein Hund wog 34 Kilo!
    Das Ergebnis war ein faustgroßes Loch im Nacken meines Hundes.

    Und inwiefern gehst du damit auf versehentliches Töten bei immensen Größenunterschieden ein?

    @straalster, ich wollte deine Frage ergänzen, nicht dich fragen, sorry :bussi:

    Ich finde es recht fragwürdig über die Motivationslage eines Menschen zu spekulieren den wir nicht kennen, der sich nicht geäußert hat und der in einer Situation gehandelt hat über die wir bestenfalls widersprüchliche Informationen haben.

    Achsoooo. Mein Hirn ist anscheinend schon im Wochenende :roll: