Beiträge von straalster

    Das Konkrete fehlt mir auch (noch) wobei sich die TE ja eben informieren möchte - was ich super finde.

    Aber es ist ein wenig wie: "Wir wollen einen Hund zum Beschützen der Familie, haben uns Videos angeschaut, uns durch Videos und Beschreibungen in den Malinois verliebt - und jetzt haben wir einen, der uns die Bude auseinander nimmt und in den Wahnsinn treibt."

    Rasse vorher nie wirklich live erlebt, nicht im Alltag erlebt - das kann ob Jagdhund oder nicht einfach richtig nach hinten losgehen für Hund und Halter.

    Ich kann mich nur nochmal wiederholen, @LathyrusVernus. Schau dir verschiedene Hunderassen live an. Besuch mehrere Züchter. Frag direkt bei Haltern an. Und dann wirst du auch in der Praxis merken, was dir wirklich wichtig ist und welcher Hund am besten passen könnte.

    Vielleicht war das "aggressive Toben" auch eher anhaltendes Bellen. Nach dem unerwarteten Biss vom eigenen Hund war da doch auf jeden Fall jede Menge Adrenalin bei den Haltern im Spiel.

    Wenn sich die Polizei und Tierrettung noch getraut haben, die Balkontür anzukippen und Futter rauszuwerfen - kann es so schlimm einfach nicht gewesen sein.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Hund tobt und wütet und und und aber dann erstmal innehält, um den Döner zu vertilgen....

    Mal kurz weg vom Jagdhund - Familie mit Kindern und ohne Hundeerfahrung will einen kurzhaarigen Hund, mit dem man was machen kann. Ausbildung ja, in jagdliche Richtung gehen nein.

    Da fallen mir spontan zig bessere Möglichkeiten ein, als DD oder DK.

    Auch bei Kurzhaar - schon mal bei jemandem zuhause gewesen, der einen kurzhaarigen Hund hat?

    Hier ist einfach viel zu wenig Erfahrung vorhanden (ich meine das gar nicht in Richtung Führung und Erziehung, sondern erstmal verschiedene Hunde wirklich live erleben), als das sich da spezifische Rasse-Tipps wirklich lohnen.

    Das hat nichts damit zu tun, das alle Jagdhunde reißende Bestien sind - aber die sind nunmal anders, als beispielsweise Malteser oder Chinesischer Schopfhund oder Berner und dadurch auch anders zu führen.

    Solange da keine "Live"-Erfahrung vorhanden ist, ist es eben nur: Ich finde die optisch ansprechend. Und da das Abenteuer Hund erst Ende des Jahres beginnen soll, ist hier noch ganz viel Zeit vorhanden, um sich umzuschauen und die Erfahrungen zu sammeln.

    Nur könnte es schwierig werden, dass er den Hund dann am nächsten Morgen (03:10 Uhr) wieder abgibt

    Natürlich aber manchmal (abhängig vom TH) gibt es auch so Sonderlösungen wie: Hund wird auf dem Weg zur Arbeit von einem TH-Mitarbeiter mitgenommen und dann holt der Halter ihn eben auf dem Heimweg wieder ab. Also Hund wird um 8 oder 9 abgeholt und um 12Uhr geht es nach Hause.

    Da gibt es so viele Faktoren und Unterschiede - aber ich würde mich da einfach vorher absichern. Vielleicht hat der Hund mit der Dauer auch absolut gar kein Problem und schläft einfach durch :ka: Kann ja genauso gut sein.

    Diese Absicherung würde ich aber vorher klar haben wollen, für den "Was wäre wenn"-Fall.

    An deiner Stelle würde ich zum einen beim TH nachfragen und zum anderen nach einer geeigneten Betreuung/Gassigänger für den Fall der Fälle schauen.

    Der Hund ist geschätzte 13/14 Jahre alt. Dass er mal undicht wird bzw. nicht mehr so lange durchhalten kann, könnte ja durchaus eintreten. Auch Krankheiten oder körperliche Einschränkungen sind nicht unwahrscheinlich.

    Vielleicht ließe sich ja auch eine Kompromisslösung finden? Du holst den Hund ab, sobald du Feierabend oder frei hast, z.B.

    Ah, okay. Ich hätte so mit zwei pro Herde gerechnet (aufgeteilt in circa drei Herden bei 1.000 Schafen). Dadurch kam ich eben nur auf die Hälfte plus vielleicht ein bis zwei als "Ersatz" bei Krankheit und dergleichen.


    Aber kann mir vielleicht noch jemand erklären, warum sie dann doch noch züchtet, obwohl die bereits vorhandenen Hunde an sich zu teuer sind?

    Ich hab tatsächlich nachgeschaut und sie ist eingetragene Züchterin.

    Ich frag das auch nur, weil ich keine Vorstellung davon habe, wie viele HSH für 1000 Schafe notwendig sind. 12 erscheinen mir halt recht viel (abhängig von den Umständen)

    Was mich zum Stolpern bringt: HSH sind zu teuer, sagt die Frau im Artikel - aber dann setzt sie noch mehr davon in die Welt als Züchterin?