Beiträge von straalster

    Um das vielleicht noch klarer zu stellen, @frauchen07 - die Auflistung "Hund, Katze, Meerschweinchen" sollte einfach nur dazu dienen, meinen Punkt zu verdeutlichen:


    Jedes Lebewesen kann gefährlich werden. Gefährlich im Sinne von Unfall, gefährlich im Sinne von aggressiv, gefährlich im Sinne von Selbstverteidigung. Ja, auch ein Meerschweinchen oder eine Katze kann Verletzungen verursachen, die gefährlich sein können. Die haben schließlich auch Zähne und Krallen.

    Das Potenzial ist aber unterschiedlich.
    Abhängig von der Kraft, abhängig von der Spezies und den Größenverhältnissen sowie der Selektion, Vorerfahrung des Lebewesens usw. UND auch abhängig davon, wie gut es von der Umwelt gelesen wird oder gelesen werden kann.

    Damit verharmlose ich gar nichts.


    Denn solche Aussagen:

    kann ich einfach nicht fassen.Da steckt eine Verharmlosung drin, die ich hochgradig unverantwortlich finde. Solange Hundehalter so denken, gefährden sie damit sich und die Allgemeinheit.

    Dann hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte damit nicht, dass das Meerschweinchen genauso gefährlich ist wie ein Mastiff. Sondern dass vom Zusammenleben mit jedwedem Lebewesen eine gewisse Gefahr ausgeht (andere Menschen eingeschlossen).

    Das Ausmaß dieser Gefahr ist unterschiedlich groß. Nicht nur aufgrund der vermuteten oder vorhandenen Aggressivität - sondern aufgrund der vorhandenen Kraft. Kraft ist Masse x Beschleunigung (hatte ich auch schon in einem anderen Thread erwähnt). Damit ist der 40 Kilo Hund eben potentiell gefährlicher als der 4 Kilo Hund. Genauso wie ein Bus eben potentiell gefährlich ist als ein Fahrrad.

    Hunde, Katzen, Meerschweinchen - können alle gefährlich werden.

    Speziell bei Hunden sehe ich da das Übersehen von Körpersprache durch den Menschen als hauptsächliche Gefahr. Fixieren wird als "der guckt nur" gewertet. Aufregung und Nervosität als "ach, der freut sich ja so" usw. Es gibt selbst Hundetrainer, die vieles einfach falsch deuten oder übersehen.

    Teils werden Warnsignale auch abtrainiert. Knurren wird verboten oder der Hund wird dafür sogar bestraft usw. usf. Dann muss sich eben niemand wundern, wenn statt Drohung direkt die Attacke kommt.

    Weder bei Tieren noch Menschen in meiner Umgebung gehe ich davon aus, dass sie niemals nicht ein Wässerchen trüben könnten. Auch wenn sie ein "gutes" deeskalierendes Verhalten mit Konflikten gelernt haben und bisher zeigen - irgendwann ist bei jedem die Frustrationstoleranz erreicht bzw. überschritten.

    Ich vertraue ihnen dennoch - ja, zu 100 Prozent. Aber ich vergesse das grundlegende Gefahrenpotenzial nicht. Ich vertraue darauf, dass sie nicht mutwillig aus Lust und Laune Schaden und Verletzungen erzeugen. Aber ich bin mir bewusst, dass jeder eine Grenze und Instinkte hat.

    Vielleicht hab ich es einfach nicht gelesen aber ist denn überhaupt Erfahrung mit Hunden vorhanden? Alltagserfahrung - mit Gassi und Füttern und der Vereinbarkeit von Arbeit, Familie, Hund?

    Für mich las sich das so, dass das der erste Hund sein soll. Kennen die Katzen schon Hunde? Gab es mal welche zur Urlaubsbetreuung zu Hause? Mal Gassigänger im Tierheim gewesen?
    Irgendwas?

    Glas ist nun einmal nicht gleich Glas und Tür nicht gleich Tür.

    Und als Mensch ist zumindest einigen auch klar, dass es besser ist, punktuell Kraft auf Glas auszuüben, als sich komplett dagegen zu werfen. Es gibt aber nicht umsonst spezielle Bruchhilfen, weil stabiles Glas dann doch nicht so einfach kleinzukriegen ist.

    Musst du das denn verstehen oder anders gefragt, was würde es denn bei DIR bewirken, wenn DU die Herangehensweise verstehen würdest?

    Ich MUSS es natürlich nicht verstehen aber es wäre ein guter Ausgangspunkt für Tipps und Empfehlungen - für alle hier - nicht nur für mich.

    Teamarbeit von Hunden untereinander und Hund und Halter gibt es in sehr vielen Variationen. Dafür brauch ich weder Jagdhund noch irgend eine andere Form von Spezialisten.
    Da wäre vielleicht auch eine Rasse geeignet, die sich für Anfänger generell besser gestaltet, da sie im Alltag besser/leichter zu händeln ist.

    Ich verstehe die Herangehensweise bisher noch nicht so recht bzw. den Auslöser. Es soll ein aktiver Hund sein - da gibt es recht viele, die in Frage kommen.

    Groß und kurzhaarig - auch da gibt es viele.

    Aber wie kommt man den von "wir bei einem Schlittenhunderennen zugesehen. Mich hat dieses Arbeiten im Team sehr begeistert und ich könnte mir Canicross/Zughundesport gut als Beschäftigung mit dem Hund vorstellen. "

    auf:

    "Wir wollen einen Jagdhund oder spezieller einen DK"

    ???