Beiträge von straalster

    Du bist eine echte Schlagfertigkeitsqueen! Oder soll ich sagen "Streichelfertigkeitsqueen"?

    Nee - nicht wirklich. Ich denke mir sehr oft einen Tag oder eine Woche später "hätte ich mal dieses oder jenes gesagt". :roll:
    Das ist einfach die (geplante) Strategie, die für mich am besten funktioniert. Ich bin kein Typ, der gerne oder schnell laut wird (ich wiederhole mich eher 23 mal in der Hoffnung, das es was bringt).
    Aber ich kann gut albern sein. Und das "Zurückstreicheln" funktioniert super. Damit rechnet keiner - dadurch waren bisher alle ziemlich pikiert bis schockiert und ziehen von dannen.

    *räusper*was denn? :lol:

    Muss vermutlich gespoilert werden?

    Kein Spoiler notwendig - ich bin doch ein netter Mensch. :D

    Ich hab schnell Batty vom linken auf den rechten Arm genommen, bevor sie betatscht wird und der Frau über den Kopf gestreichelt. :streichel:
    Als sie mich entsetzt angeschaut hat, hab ich gesagt: "Na Sie fassen sich doch auch selbst an, dann darf ich das auch." :ka:

    Ich spiegel einfach das Verhalten von solchen Menschen und bin dann ganz genauso "lieb" zu ihnen, wie sie vermeintlich sind. Das wirkt meist recht abschreckend und ich hab keine Ahnung, warum.... :D

    Zweite Hunderunde des Tages, einer auf meinem Arm, die anderen an der Leine neben mir - Frau stürmt mit lautem "Aaaawwww" auf uns zu, während wir an der Tür stehen.

    Berührungsangst, Anstand, Individualdistanz? Pfff - sie griff direkt nach dem gerade noch schlafendem Hund auf meinem Arm. Hab sie gebeten, das zu lassen. Ihr Hand kommt trotzdem näher.

    "Ich möchte nicht, dass sie meinen Hund anfassen!"

    "Aber sie fassen ihn doch auch an!"

    :skeptisch: Weil ich meinen Hund anfasse, darf das jeder andere auch? :headbash:

    es geht einfach nicht zu beurteilen ohne die Relaxation.

    Wäre das vielleicht mit anderen, schonenderen Mitteln möglich? (da fehlt mir das medizinische Wissen) Und ich sage auch nicht, dass es mit jedem Hund so funktionieren würde.

    Ich versteh halt irgendwie nicht, alle wollen nen gesunden Hund, viele schimpfen auf Züchter, aber beitragen wollen viele dann nicht

    Elterntiere wurden untersucht - das ist für den Käufer toll, hat aber keine emotionale Auswirkung für den Käufer des Welpen. Den eigenen Hund unter Narkose zusammensacken oder danach durch die Gegend eiern zu sehen ist emotional eine ganz andere Geschichte.
    Selbst Angst zu haben, dass der eigene Hund vielleicht ausgerechnet der ist, der einen Narkoseschaden davon trägt oder gar nicht mehr aufwacht (auch wenn die Gefahr sehr sehr gering ist) ist eben was anderes als: Der Züchter hat die Untersuchungen mit seinen Hunden machen lassen.

    lass dir doch mal vom Tierarzt zeigen, wie ein Hund zum HD-Röntgten positioniert werden muss. Da wird dann schnell klar, wieso das mit Medical Training ohne Narkose nicht funktioniert..

    Das lässt kein Hund richtig mit sich machen. Selbst die, die im Platz gern ihre Beine nach hinten strecken bekommen sie nicht so weit überdehnt. D.h., das ist sehr unangenehm bis schmerzhaft. So was lässt kein Hund hilflos auf dem Rücken liegend zu. Zumindest nicht, wenn das vernünftig durchgeführt werden soll.

    Mit meinen Hunden könntest du das machen. Meine Hündin hat sich das problemlos gefallen lassen. Meine Seniorin davor auch. Ohne Narkose. Und nein, die waren dabei nicht angespannt. Haben allerdings Schmerzmittel und Muskelrelaxantien bekommen - nur eben ohne Narkose, ohne Sedierung.

    Von Seiten der Mediziner wäre es eben optimal, hier eine andere, schonendere Lösung zu finden. Und vielleicht kommt das bald - schließlich werden Techniken und Wissen immer umfassender.

    Die Gelenke werden zum Teil ueberdehnt und ueberstreckt. Und das nicht nur fuer 3 Sekunden. Kein Hund laesst das einfach so zu. Der Hund muss aber absolut still liegen, sonst sind die Bilder u.U. verwackelt und fuer die Tonne.

    Doch, es gibt Hunde, die lassen das zu. Nicht alle - das hab ich ja auch zuvor schon eingeräumt. Aber es gibt durchaus Exemplare, da funktioniert das.

    Deswegen meine ich, der TA könnte im Vorfeld schlicht und einfach schauen: Ist das mit diesem Hund möglich oder braucht er eine Narkose, um die entsprechende Bildqualität zu erhalten?

    Eine allgemeine Vorschrift, dass es unter Narkose erfolgen muss ist doch einfach nur unsinnig abschreckend und zu pauschal. Auch wenn vielleicht nur 1, 2 oder 5 Prozent der Hunde dann auf die Narkose verzichten könnten, wäre es doch schon eine geringere Belastung für die 1, 2 oder 5 Prozent.

    Wenn ich dazu noch hier lese, dass einige Tiere danach erstmal nicht richtig laufen können, sollte die Untersuchungsmethode vielleicht generell mal verbessert werden.

    Bisher hatte ich tatsächlich noch nie ein Tier, dass für Röntgenbilder narkotisiert werden musste - daher die Frage. :ka:

    Wenn das bei einigen Züchtern verlangt wird bzw. sinnvoll für die Zucht ist, wäre da nicht Medical Training mit unter anderem diesem Ziel sinnvoll? Natürlich wird auch das dann nicht bei jedem Tier funktionieren, aber so ließe sich vielleicht die gesamte Anzahl der Narkosen verringern.


    Ich wäre da auch hin- und hergerissen. Einerseits gut für die Zucht. Andererseits Narkose "nur" für das Röntgen? Falls das Tier bereits aus anderen Gründen in Narkose liegt und dabei geröntgt wird - klar. Aber nur für die Aufnahmen in Narkose legen lassen? ...