Beiträge von straalster

    Man hört ja allenthalben, dass der Hundemagen sich über einen längeren Zeitraum an verschiedene Futtersorten anpassen muss, und ich habe das so bei meiner auch bemerkt. Wenn ich da zu schnell mit der Umstellung war, hat's schnell Durchfall gegeben. Daher bin ich heuer nicht mehr sehr experimentierfreudig.

    Ich meinte gar nicht, dass ich abrupt zu einem Futter wechsle, dass die Tiere noch gar nicht kennen. Anfangs wird das schon langsam eingeführt und geschaut, ob und wie sie es vertragen. Also einfach mal ein Löffel von dem neuen Futter zusätzlich zu dem Gewohnten. Am nächsten Tag ein Löffelchen mehr usw.

    Auch bei frischen Zutaten mach ich das so. Mal ein Fitzelchen hiervon - wird vertragen? Super, dann steigere ich die Menge allmählich und es steht immer mal auf dem Speiseplan.

    Als mein Dicker nach einem Bandscheibenvorfall extrem abgenommen und dann auch noch so schlecht gefressen hat, gab es auch immer mal Sonderzutaten, um den Appetit anzuregen. Mal Leberwurst mit untergemischt. Mal geriebenen Käse. Mal Kräuterquark. Mal Geflügelschinken-Fitzelchen. Vielleicht könntest du das ja auch probieren.

    Aber die Tagebuch-Idee ist natürlich erstmal super um zu sehen, wie viel in den Hund wandert.

    Also ... der Hund (war da 2 Jahre) hat in den 8 Monaten, seit wir ihn haben, ein wenig zugenommen (= Muskeln aufgepackt) ... ansonsten immer gleich, sehr agil und keine Auffälligkeiten (auch beim TA nicht).
    Anfangs, als sie aus dem Kennel kam, hat sie vom mitgegebenen Futter Riesenmengen verputzt (und outgeputtet), das wurde dann mit hochwertigem Futter wesentlich besser.

    Tja, was will ich eigentlich ... nun, mich wundert das 24 (oder mehr) Stunden-Napffasten und dann volle Lotte Wampe vollschlagen ein wenig, da ich das von meinen früheren Hunden (die ich aber immer von Welpie an hatte) so nicht kannte ... und daher halt meine Frage, ob es sowas öfter gibt oder ich mir, welche Gedanken auch immer, machen muss.

    Was genau fütterst du denn - auch in Anbetracht der Menge und Reichhaltigkeit? Oder hab ich das überlesen? Ich hab bisher nur HuFu und halbfeuchtes Futter gelesen.


    Du hast geschrieben: Aller drei Tage das Futter wechseln sei nicht gesund - hier gibt es spätestens aller zwei Tage ne neue Zusammensetzung (Selbstgekocht, Nassfutter, Trockenfutter, roh) - was genau ist daran nicht gesund?

    Was dich vielleicht auch noch beschäftigt: Welche Alternativen gäbe es denn?

    Bei einem Hibbelhund, der die Einrichtung zerstört und nicht stubenrein ist, stehen vermutlich nicht allzu viele Leute Schlange....
    Dafür die passende Stelle zu finden dürfte recht schwierig sein.

    Hast du vielleicht die Möglichkeit, entsprechende Vereine und Züchter zu kontaktieren? Vielleicht können die dir ja noch Unterstützung und Tipps vor Ort anbieten?!

    Ich setze gerade mal Wolf mit Urmensch und jedwedem Lebewesen gleich, dass sich selbst ernährt und nicht mal eben in den Supermarkt kann:

    Klar, bevor die verhungern, wird halbwegs Essbares gefuttert. Seien es Beeren, zum dritten Mal Schaf in der Woche, oder sieben mal Fisch in Folge oder auch Reste aus dem Müll.

    Der entscheidende Unterschied ist: Das ist sehr sehr selten eine Mono-Diät. Es wird gefuttert, was erwischt/gesammelt/gefunden wird. Allein dadurch ergibt sich Abwechslung. Was nicht zuletzt der Versorgung zu Gute kommt.

    Das immergleiche Futter im Napf bietet diese Abwechslung nicht.


    Allgemein finde ich das Argument: Na aber Wölfe... - ziemlich eingeengt in der Sicht. Genauso gut könnte ich ja sagen: Na aber Urmenschen! Na aber arme Menschen! Na aber Naturvölker ohne Supermarkt! - auch die werden so ziemlich alles Essbare essen, um nicht zu verhungern bzw. weil es der Hunger reintreibt. Wie es dann aber mit der Nährstoffversorgung und der Gesundheit langfristig aussieht ist eine ganz andere Geschichte.
    Es gibt auch heute noch Völker, bei denen gibt es jeden Tag das Gleiche. Reis, eine Form von Getreidebrei, Fleisch oder Fisch - wenn sie gefangen oder erlegt werden können. Sind in der Regel nicht unbedingt die Menschen, die durch extreme Gesundheit und Langlebigkeit auffallen.

    Meine Familienmitglieder (Tiere natürlich eingeschlossen) haben ebenso wie ich mal mehr, mal weniger Appetit. Manche Sachen werden nicht vertragen. An manchen Tagen haben sie einfach nicht so viel gemacht, dass sie großen Hunger haben. Auch tägliches Filet Mignon oder jeden Tag das Lieblingsgericht würden daran nichts ändern.

    Aber ich finde es ausgesprochen seltsam, jeden Tag das gleiche Futter aufzwingen zu wollen und sich dann zu wundern, warum das Tier nicht frisst.

    https://spezialreiniger24.de/mikroorganismen-enzyme

    Du könntest mal noch eine andere Version der Hundetoilette versuchen: XXL Katzenklo und ein Stück Rasen plus ein Stück Zellstoff mit dem Geruch ihres Urins. Aber ob dann nicht einfach Gras und Erde breitgeschmissen werden... :ka:

    Ich denke, du brauchst hierbei jetzt einen sehr langen Atem. Der Hund kannte es ja nicht anders, als sich in direkter Nähe zu lösen. Dazu sind die Umstände bei dir eben auch wirklich suboptimal (lange Abwesenheit und keiner da, um Vollzeit zu betreuen).

    Eigentlich müsste beim kleinsten Anzeichen rausgegangen werden - geht aber nicht. Und dann auch keine Runden, sondern bewaffnet mit einem Stück, dass bereits nach ihrem Urin riecht und stehen bleiben. Immer wieder die gleiche Stelle. Immer wieder loben, wenn sie sich löst. Ihr kommt rein und sie will sich hocken? Sofort wieder raus.

    Das dauert. Das braucht viel Geduld und Zeit und Aufwand. Und zumindest Zeit ist nicht vorhanden.

    Es ist zwar schon ein paar Seiten her aber ich wollte noch auf zwei Punkte eingehen:

    Denn es ist nicht die Aufgabe der DHF irgendwas so abzusperren, dass keine Passanten in die Naehe kommen.

    Aber es ist doch seine Aufgabe, den Hund sicher zu führen. Schließlich ist Teil des Jobs, die Bevölkerung zu schützen. Dazu gehört auch das Abschätzen von Gefahren. Es kann ja auch kein Polizist sagen: "Ach, huch, jetzt hab ich aus Versehen auf jemanden geschossen - aber es war ja nicht meine Aufgabe, die umstehenden Leute fernzuhalten oder eine Absperrung aufzubauen während ich die geladene Waffe in der Hand halte."

    Würde man das "Diensthund" weglassen und der Halter des großen Hundes hätte aus seiner Sicht im Nervthread geschrieben, wäre die Reaktion sicher anders.

    Glaube ich nicht. Der angreifende Hund war leinenlos, der Yorkie war angeleint neben seiner Besitzerin. Diensthund hin oder her, da ist die Sachlage doch recht klar.
    Und nur weil ein Hund bellt - nicht angreift, sondern in einiger Entfernung bellt - dem Halter des Opfers die Schuld zuzuschieben.... Selbst wenn der Yorkie sich die Lunge aus dem Leib gekläfft hat: er war an der Leine gesichert. Er bretterte nicht in den Diensthund rein, er bedrängte niemanden.

    Einige hier sind ja ganz schön mutig in das Abenteuer Hund gesprungen ;)

    Ich bin mit Tieren aufgewachsen, teils auf einem Hof mit vielen verschiedenen - vom Taubenschlag (ja, die Tauben wurden ebenfalls gegessen) über Wach-Gänse bis zu Schafen, Schweinen und Rindern. Immer Hunde und Katzen dabei.

    Als ich vier war hatte meine Mutter die grandiose Idee zu züchten. Also zogen zusätzlich zwei Shih Tzus ein. Sie haben das Haus auf den Kopf gestellt und waren neben meinem geretteten Kater meine Verantwortung. Blöderweise stellte sich bei einer Hündin sehr schnell heraus, dass sie nicht zuchttauglich ist. Meine Mutter gab sie an "Liebhaber" ab..... :/ Daraufhin hab ich mir auf meiner Kinderschreibmaschine die andere Hündin überschrieben und beschlossen, dass mir die niemand wegnehmen darf! (Ich habe keine Ahnung, wie ich auf die Idee kam einen Vertrag aufzusetzen...)
    Aufgrund eines Herzfehlers fiel auch sie für die Zucht raus, war aber 13 Jahre lang ein toller Begleiter. Parallel gab es weiterhin Pudel und große Hunde bei uns. Der erste Hund, bei dem ich die Rasse (nach vielen vielen Büchern durchlesen) bestimmen durfte, war ein Golden Retriever.

    Erster selbst gekaufter Hund und Begründerin des aktuellen Rudels: Shih Tzu. Ihr Kosename war Herrscherin des Universums.
    Dazu gab es dann noch DSH, Mastiff, Chi, Berner, Pudel, AmStaff-Labbi-Mix... - teils als Pflegefelle, teils weil es Familienhunde waren, die nach meinem Auszug "plötzlich ganz schön viel Arbeit machten" (ich war halt immer die, die erzog, spazieren ging und fütterte).

    Als dann die übernommenen größeren Hunde der Familie verstarben, liebäugelte ich mit einigen Rassen und informierte mich jedesmal, hab viel gelesen, Züchter besucht, mit zahlreichen Haltern gesprochen - und entweder passte es nicht oder es passte schon aber: Mir wurde ein Pflegefell vor die Tür gesetzt....

    Joah, und dann war ich Pflegestelle für Problemtierchen, weil das die Herrscherin des Universums so wollte und hab das mit gezielter Rassewahl erstmal aufgegeben. Blieb ja eh immer irgendwer hier hängen, der sonst nirgends hinpasste oder den niemand wollte. :ka:
    Als ich dann vor zwei Jahren beschloss, dass ich die Arbeit als Pflegestelle langsam reduzieren möchte und gerne wieder einen Goldi möchte, hab ich wieder recherchiert ohne Ende (ein Jahr lang). Und just als ich passenden Züchter, passende Hündin und passenden Wurf gefunden hatte: Kamen die drei Zwerge.

    Ich kann @Buddy-Boots schon verstehen oder auch @Die Swiffer - der Ton macht einen großen Teil aus und Abholen ist wichtig.

    Und Verschrecken hilft nicht. Die Situation zu beschönigen oder falsche Hoffnungen zu wecken aber eventuell auch nicht. Da den passenden Kompromiss zu finden ist schwierig. Und zudem hat jeder andere Vorstellungen.

    In diesem Fall finde ich sehr auffällig, wie wenig Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden - wie hoch aber zugleich die Anforderungen an den Vierbeiner sind. Und wie wenig Vorbereitung es gab...

    Ganz offen, ja, da habe ich wenig Verständnis für den Menschen, der das Tier angeschafft hat. Dennoch habe ich versucht, jenseits der Abgabe Tipps zu geben - wie so viele andere hier auch. Wenn die aber gar nicht ankommen, nicht gelesen werden, weggewischt werden... dann wird es eben schwierig. Dann erscheint die Erstellung des Threads als Farce, damit noch ein wenig mehr Bestätigung kommt - und nicht, um tatsächliche Antworten zu erhalten.

    @straalster das mag alles sein. Aber wir sind FREMDE. ICH würde auch nicht mein ganzes Leben in 0,4 Sekunden über den Haufen werfen, weil hier jemanden nicht gefällt, wie schnell ich wie reagiere.
    Sie muss auch einfach mal die Chance bekommen und das alles verarbeiten dürfen.


    Natürlich dauert das und das ist komplett konträr zu allem, was sie bisher zu hören bekam. Klar, das dauert länger, bis es sackt. Länger als einen Tag. Und dann dauert es nochmal viel viel länger, bis die passenden Abnehmer gefunden sind. Deswegen ist es auch besser, diese Option so zeitig wie möglich zumindest als "wenn alle Stricke reißen"-Alternative zu haben.

    Aber es ist meiner Meinung nach immer noch besser, zu sagen: Du, dein Hund ist normal. Der ist genau das, worauf er gezüchtet wurde. Und entweder informierst du dich und schaust, was für euch beide geht und was möglich ist - oder es könnte richtig gefährlich oder richtig traurig werden.

    Als das zu sagen und zu machen, was von ihren Freunde kommt: Du musst eben nur richtig sozialisieren und dich noch mehr anstrengen und das wird schon alles WENN DU DICH NUR NOCH MEHR ANSTRENGST. Unsere Hunde sind ja auch alle "normal" und tauglich für die Hundewiese. Wenn deiner das nicht ist, haste halt was falsch gemacht... Oder dein Hund hat nicht alle Tassen im Schrank.

    Für mich ist das ein wenig wie LKW und Kleinwagen. Ich kann mit dem LKW nicht lernen, den in ne 3 Meter Parklücke zu quetschen - ganz egal, wie oft Leute behaupten, ich müsse nur mehr üben. Ich stelle damit ein höheres Gefahrenpotenzial dar - auch wenn meine Freunde sagen, das passt schon. Ich komm damit nicht unter jeder Brücke durch, ganz egal wie gerne ich unter Brücken rumfahre.
    Irgendwann muss ich eben mal einsehen, dass ein LKW kein Kleinwagen ist und ich ihn auch nicht dazu machen kann. Und das möglichst bevor es zu gefährlichen Situationen kommt.

    Aber die Gefahr zeichnet sich bei diesem Hunde-Halter-Gespann bereits ab.