Beiträge von straalster

    Weil es hier einige Male erwähnt wurde, ich glaube natürlich nicht, dass ein Hund nicht vorm vollen Napf verhungern kann. Das war nur das Beispiel der Kommentare, die so manches Mal kommen.

    Ich bin gerade überrascht, wie viele doch sehr ähnliche Geschichten durchhaben mit ihren Fellnasen.

    So in den letzten Jahrzehnten hatten wir einige Fälle, wo es nicht immer ganz einfach war. Zwangsfütterung notwendig (Spritze mit hochkalorischem Brei), eben das Anfüttern (erstmal was aus der Hand geben), hochkalorische Pasten, Futterneid erzeugen, teils einfach was in den Hund stopfen und dann natürlich meistens Pflegefelle, die eh schon zu dünn waren.

    Unser derzeitiger Spezialist der Familie kann teilweise auch nicht trinken, wenn sie nicht ausdrücklich die Erlaubnis dazu bekommt und man mit ihr zur Wasserschüssel geht, ihr immer wieder versichert, dass sie das darf. Seit zehn Jahren da, mittlerweile 15 Jahre alt - aber was auch immer da in den ersten fünf Lebensjahren schief gelaufen ist, es kommt immer mal wieder zum Vorschein.


    Ich bin daher sehr dankbar dafür, dass mein Rudel aktuell keine Probleme in der Richtung hat. Der Dicke hat wieder gut zugelegt - dank abendlichen Schmankerl-Platten (ein Stück für den Hund, ein Stück für den Mensch). Alle können mit All-you-can-eat super leben, regulieren sich wunderbar selbst. Richtig zugeschlagen wird bei den neuen Kreationen, die es ab und an mal gibt. Dafür dann am nächsten Tag eben weniger gefuttert.
    Zur Abwechslung also mal keine Sorgen rund um Essen und Gewicht. :laola:

    Es betrifft nur die Seite zu den neuen Nachbarn, der Rest ist hoch und sicher abgezäunt. Das haben wir damals als erstes gemacht. Da der Garten der neuen Nachbarn aber jahrelang zugewachsen und nicht betreten worden ist, haben wir die Seite damals nicht gemacht. Jetzt sind wir aber schlauer und machen es das nächste mal direkt mit

    Dann ist es ja zum Glück nicht ganz so viel Aufwand, wenn nur die Seite noch gemacht werden muss.

    Könntet ihr den Zaun denn irgendwie erstmal so verstärken, dass die Sicherheit erhöht wird?

    wenn ich da in der Situation des Kaninchenbesitzer wäre, würde ich bei der Größe des Hundes, dann allerdings ziemlich angesäuert bis alarmiert. Wenn meine Nachbarn mir offen sagen würde, dass sie solch einen großen Hund nicht unter Kontrolle haben.

    Deswegen ja auch die Kombination mit Sicherung des Hundes und /oder des Zauns. Aber auf jeden Fall würde ich das Gespräch suchen, zwecks der Veränderungen am Zaun. Und vielleicht auch erstmal, damit die Kaninchen keine Panik haben.

    Selbst wenn das Gehege umgestellt wird, ist damit das Gefahrenpotenzial ja aber noch nicht weg - so meinte ich das.

    Ich wäre als Nachbar jetzt auch nicht gerade begeistert wenn bekannt ist, dass der Hund relativ einfach über oder durch den Zaun kann er aber bisher alleine und ungesichert im Garten unterwegs war. Aber im Gespräch kann dann wenigstens geklärt werden, warum der Zaun verändert wird.

    Ist euer Zaun den generell so gestaltet, dass der Hund drüber oder durch kann? Oder nur der Abschnitt zum Nachbarn @Sara283?

    Wenn der Zaun komplett so unsicher ist, würde ich an deiner Stelle den Hund weder alleine noch ohne Leine rauslassen - nicht nur wegen der Kaninchen. Sollte doch einmal was passieren, läge die Schuld bei euch. Was teuer werden kann.

    Betrifft es nur den Abschnitt zum Nachbarn, könntet ihr den Zaun vielleicht erstmal verstärken / sichern, einen Sichtschutz verwenden und auch mit dem Hund trainieren. In jedem Fall mal mit dem Nachbarn reden aber selbst wenn das Gehege der Kaninchen weiter weg oder außer Sicht steht, ist damit die Gefahr ja noch nicht weg.

    Der Dicke und die Chefin wären so ein widerlich dauerverliebtes Paar. Er, der Ruhepol und n bisschen grummelig. Sie, grundlegend lieb, manchmal ein bisschen hyper. Beide zutiefst freundlich zu jedem Gast. Beide immer füreinander da.

    Die Zwerge:

    Batseba - Ruhepol, altklug, sehr ernst. Sie ist die 15 Jährige, die gerade schon ihr eigenes Unternehmen gründet und alles unter Kontrolle hat.

    FranzJosef - Sunnyboy, Surfertyp, charmant und bodenständig. Das wäre der typische "beliebt bei jedem"-Junge.

    Matty - Punkprinzessin und Streber zugleich. Das ist die Klassenbeste mit dem 1,0 Notendurchschnitt, die andere ständig zum Blödsinnmachen verleitet und keine Party auslässt.

    Vielleicht noch zu Klärung - ich mach jetzt auch kein riesigen Aufstand um das Futter.
    Trockenfutter jederzeit zur Verfügung. Ist bei der Anzahl der Tiere sehr praktisch und verhindert bei den entsprechenden Kandidaten Nüchternerbrechen.
    Es gibt auch nicht punkt um die und die Uhrzeit Essen. Es gibt: Runde drehen, eventuell noch a bissl Spielen oder Training, Futter. Das ist an einem Tag mal 4 Uhr morgens, mal um 7 und dann abends mal 18 Uhr oder 23 Uhr.

    Gibt es für die Menschen Möhren, gibt es die auch für die Tiere. Hab ich wenig Zeit, gibt es ne Dose. Hab ich bei Bekannten oder beim Einkauf die Möglichkeit, rohes Fleisch zu holen - gibt es eben das.

    Im Endeffekt ist es genauso, wie ich das bei den Menschen mache - heute gab es das und das im Angebot oder wir haben gerade ne große Ernte von diesem und jenem, also gibt es das die nächsten Tage. Bei Zeitmangel Fertiggericht oder was aufgetaut wovon ich noch einen Vorrat habe.
    Im Winter ist es deftiger und reichhaltiger. Im Sommer leichter und weniger.

    Das ist ein Machtspielchen vorm Futternapf.

    Woran kannst du das festmachen?
    Ich frag deswegen so doof, weil ich auch schon Hunde hatte, die brauchten das... ich nenne es mal "anfüttern". Manche neigten zum Nüchternerbrechen, andere nicht - aber ihnen schien dennoch übel zu sein. Hatten sie ein paar Stückchen aus der Hand genommen, konnten sie dann langsam den Napf leeren. Da war aber auch tatsächlich egal, was sich im Napf befand. Das war, als müssten sie sich erstmal zum Essen überwinden. (obwohl da natürlich alles Gesundheitliche abgeklärt war).

    Um welche Jahre oder Jahrzehnte geht es da ungefähr?

    So vor 30 Jahren noch alles bunt durcheinander. Dann vor 15-20 mit dem vermehrten Aufkommen von Fertigfutter im Supermarkt eher die Mono-Fütterung und Tendenz zum TroFu. Ich kann mich dabei auch irren - ist halt nur mein Umfeld. Und das hat sich ja auch geändert, von Bauernhof auf dörflicher Stadtrand.

    Ein Mäkler ist lästig im Alltag, nervtötend in der Ausbildung und kritisch bei Krankheit, deshalb lege ich von Anfang an wert darauf, das Mäkeln zu unterbinden.

    Auch hier: Woran genau erkennst du das Mäkeln? Mäkeln im Sinne von, der Hund verweigert das Futter in der Hoffnung auf was Besseres?

    Danke @Hummel - ich war mir unsicher bei der Einordnung, weil es mir ja mehr um die Einstellung zum Füttern geht bei meiner Frage und weniger um das Futter selbst.

    Was mir jetzt (nur in meinem Umfeld) aufgefallen ist: Früher war das tatsächlich anders.

    Ja es galt: Es wird gegessen, was auf den Tisch bzw. in den Napf kommt. Aber: Es gab auch viel mehr Abwechslung. Es gab nie nur das eine Dosenfutter oder das eine Trockenfutter. Es gab mal ein Ei übers Futter. Mal frisches Fleisch, mal Gekochtes.

    Dann gab es so eine Phase, wo nur das eine, wahre Futter gegeben wurde - weil das ja die Versorgung rund um absichert. Vermeintlich. Da haben mich alle schief angeschaut, weil ich weiterhin so wie gewohnt halt alles bunt miteinander abgewechselt habe. Haben meine Tiere nicht alles gefressen, galten sie als verwöhnt, verzogen, mäkelig, sie tanzen mir auf der Nase rum etc. Dabei fand ich diese Selbstregulierung wirklich angenehm. Und ich finde es ganz selbstverständlich, dass nicht jedes Lebewesen alles mag.

    Was ich bei den Mono-Diäten immer öfter beobachte: Die Hunde vertragen auch kaum etwas anderes oder müssen sehr langsam umgestellt werden. Vor allem bei reiner Fütterung mit TroFu. Da reicht auch bei einem größeren Hund n Löffelchen von etwas Frischem oder Neuem und sofort gibt es Durchfall. Vermutlich, weil es der Verdauungstrakt einfach nicht kennt.

    Das finde ich eine sehr traurige Entwicklung, zumal es ja in vielen Fällen nur an der Bequemlichkeit des Menschen zu liegen scheint.

    Irgendwie stolpere ich immer wieder über die Ernährung hier im Forum bzw. spezifisch über das "Mäkel"-Thema.

    Ein Hund verhungert nicht vorm vollen Napf.
    Wenn ein Hund nicht frisst, ist er automatisch verwöhnt oder mäkelt einfach nur.
    Wenn ein Hund nicht alles frisst, was ihm vorgesetzt wird, ist der Halter schuld.
    usw.

    Wie haltet ihr das und warum? Jeden Tag das gleiche Futter oder möglichst viel Abwechslung?
    Geht ihr automatisch von Mäkeln aus? Und warum ist Mäkeln eigentlich so schlimm - oder ist es das für euch gar nicht?

    nein die Maus möchte so niemand haben. Sie zerstört ja selbst wenn ich zuhause bin.
    Es ist nicht so das ich unbelehrbar wäre. Ich habe auch schon darüber nach gedacht sie abzugeben. Ich hab auch mit den Ärzten darüber gesprochen. Dort haben sie mir das auch so gesagt. Denn selbst der neue Mensch kann dann noch nicht mal duschen.

    Ich hab bei dir nicht den Eindruck, dass du unbelehrbar bist - ich vermute aber bei diesem Hund, dass er zum einen nicht viele Abnehmer finden würde und zum anderen ein hohes Potential hat, zum Wanderpokal zu werden.

    Deswegen auch mein Vorschlag, mal Züchter und Vereine zu fragen, ob ihr da vielleicht noch Hilfe bekommen könntet (sei es in Form von Betreuung, erfahrenem Trainer oder Tipps). Fragen kostet ja nix.