Beiträge von straalster

    Weder Rasseempfehlungen noch weitere Tipps an einen neuen Hund zu kommen finde ich gerade sinnvoll für die Situation der TE.

    Erstmal hat sie rechtlich betrachtet noch einen Hund. Um den könnte sich ja zumindest am Wochenende gekümmert werden.

    Zweitens ist der Angriff auf die Chis noch nicht lange her. Lasst mal die Halterin erkennen, welchen Aufwand sie eventuell jetzt hat über die nächsten Wochen bis Monate. Vielleicht (was ich nicht hoffe) behält der Hund auch Folgeschäden zurück. Dann könnte es durchaus passieren, dass sie sich das anders überlegt mit der Anzeige.
    Vielleicht überlegt sie sich es auch anders, sobald ein neuer Hund bei der TE einzieht.

    Drittens passen die Umstände meiner Meinung nach erstmal für keinen Hund - sofern er nicht bereits super mehrere Stunden am Stück alleine bleiben kann, extrem verträglich mit anderen ist und Hundewiesen liebt.
    Denn, ob die Vorgesetzten und die Kollegen jetzt noch erlauben, dass der nächste Hund mit auf die Arbeit gebracht wird ist fraglich. Zudem macht das auch nicht jeder Hund mit. Für die Betreuung ist kein Geld da. Und gäbe es Freunde oder Familie in der Umgebung, die notfalls Betreuung oder Gassigang übernehmen würden, hätten die vermutlich schon bei Boomer geholfen.

    Da seh ich jetzt erstmal wirklich keinen Hund sonderlich gut untergebracht.

    Ich find das Geräusch gut, mein Mann...hasst es....

    Kannst du ihn vielleicht als Zimmerbrunnen für dich zweckentfremden? :smile:


    Ist es nicht im Prinzip egal, warum ein Hund schlecht frisst und vor dem Napf verhungern kann?

    Das Ergebnis ist doch immer gleich, der Halter hat es nicht leicht.

    Jain - würde ich da sagen. Ein Hund, der durch Unverträglichkeit bestimmtes Futter nicht gut oder gar nicht isst, ist eben doch leichter zu händeln als ein Hund, der überhaupt keinen Appetit oder Hungergefühl hat. Nimmt der Hund Nahrung aus der Hand aber nicht aus dem Napf, ist das auch noch vergleichsweise einfach.

    Was soll er denn im Garten großartig zerstören?

    Gewächse, die Gartenmöbel, Löcher buddeln, Hundehütte auseinander nehmen etc.

    Deine Mutter hält sich ja vermutlich nicht den ganzen Tag draußen auf und den Hund ins Haus nehmen geht aufgrund der Allergie deines Vaters nicht. Könnte auch im Krankheitsfall beim Hund problematisch werden.

    Damit ihr da vorbereitet seid, würde ich zumindest mal ein paar Lösungen für diese Fälle bedenken.

    Da dort keine Hunde/Katzen/Wild reinkommen vermutlich für die ganze Zeit. Es gibt dort nichts anderes für ihn zu tun

    Habt ihr einen Notfallplan, wenn er dort dann ankommt und das Verhalten zeigt, dass er auch in deiner Wohnung gezeigt hat? Wenn ich mich recht erinnere, war er da laut und hatte angefangen Sachen zu zerstören. Was passiert, wenn er das bei deinen Eltern ebenso macht?

    In dem anderen Thread hatte ich bereits recht weit am Anfang empfohlen, sich an Akita in Not und entsprechende seriöse Züchter zu wenden - einfach, um Tipps zu bekommen.

    Vielleicht gibt es auch bei den Züchtern jemanden, der zum Beispiel die richtige Technik zum Festhalten zeigen kann, noch einen mit der Rasse erfahrenen Trainer gibt usw.

    Das würde ich auch jetzt noch immer so halten.

    Und ich habe übrigens nicht gemeint, deine Eltern sollten alleine mit dem Hund losziehen @Neinauspfui - ich hab gesagt, es sollten mehrere Menschen mitgehen um bei Bedarf den Hund besser halten zu können. Auch hierbei hätte ein Trainer helfen, euch die richtige Sicherung und Technik zeigen können. Dann wäre es zumindest möglich, dass er in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren ab und an mal den Garten verlassen kann. Und wenn es eben mit doppelter Sicherung auf beiden Seiten und begleitet von zwei Menschen ist.

    Im anderen Thread hast du gemeint, dein Hund lässt dich links liegen. Mit deinen Eltern bzw. deiner Mutter spielt er jetzt plötzlich ausgelassen?

    Mich würde auch interessieren, warum um Boomer nicht gekämpft wurde...

    Weil es einfacher ist, sich den nächsten Hund zu holen. So ein zwei Jahre wird der doch "normal" sein, bevor er dann richtig auspackt.

    Ausserden habe ich Angst, dass auch den Eltern nicht klar ist, was für eine Rasse er ist. Dazu, dass diese Art der Haltung nichts verbessern wird an dem Hund. Ich hoffe es sehr es passiert den Eltern nichts.

    Und ich hoffe sehr, dass der Zaun wirklich sicher ist - nicht nur katzensicher. Sondern auch, dass der Hund sich da nicht mal eben drunter durch buddeln kann.

    Aber das ist es nicht, das sagst du selbst. Statt hier also andere Rassenporträts zu recherchieren würde ich all eyes on Boomer erwarten und für die Suche nach einer wirklich geeigneten 2.Chance.

    Ich auch.

    Im Gegenteil, ich habe diese Entscheidung FÜR Boomer getroffen.

    Nee, du hast diese Entscheidung getroffen, als du keine andere Wahl mehr hattest.
    Entweder zu den Eltern oder es gibt richtig Probleme für dich und den Hund.


    Die Trainerin hat mir jedoch stark davon abgeraten.

    Hast du ihr auch erzählt, dass der Hund seit einer Weile schon nicht mehr richtig bewegt wurde? Dass der ordentlich Frust angestaut hat?
    Dass Arbeit mit dem Trainer vielleicht auch günstig wäre für seine Vermittlungschancen?

    Und warum muss sich der Hund eingewöhnen, wenn er an andere vermittelt werden soll?

    Wir versuchen ja eine bessere Lösung zu finden. Aber es reißt sich halt nicht jeder darum mit einem aggressiven, leinenziehenden 50 kg Hund Gassi zu gehen.

    Du hättest dir deine Eltern oder Bekannte oder andere Hilfe suchen können, um gemeinsam mit dem Hund spazieren zu gehen - einfach, damit mehr Leute da sind, die beim Halten helfen können. Du hättest den jetzt gerade mal ne Runde auslasten können. Mal stundenlang laufen - zumindest am Wochenende.

    Stattdessen suchst du dir ne neue Rasse aus.... und hast ganz nebenbei sämtliche Arbeit und Aufwand auf deine Eltern abgewälzt.

    Hui, hingst du @Neinauspfui nicht sooooo dooooolll an Boomer? So richtig doll? So mit Trainer und dran arbeiten?

    Und deine erste Handlung nach dem Abstellen bei deinen Eltern ist nicht etwa, Trainer, Gassigänger oder ne bessere Unterbringung zu besorgen - sondern die Suche nach deinem nächsten Hund? :denker: Hm. So richtig groß kann die Liebe zu Boomer dann ja nicht gewesen sein, wa?

    Denn ansonsten würdest du dich gerade drehen wie ein Brummkreisel, um ihm ein schönes Leben zu bereiten - und nicht um den nächsten Hund anzuschaffen. Oder du wärst wenigstens in jeder verfügbaren Stunde bei ihm. Würdest tatsächlich mit ihm arbeiten. Würdest dir Hilfe suchen.

    Weißt du noch im anderen Thread: "interaktives Spielzeug" hab ich da geschrieben. Und jetzt willst du dir das nächste bestellen.

    Besonders interessant: Geld für Betreuung von Boomer war nicht da. Aber direkt für den nächsten Hund kannst du die Kohle locker machen?

    @straalster

    Spoiler anzeigen


    Vielen Dank nochmal für die Infos zum Trinkbrunnen! :smile:

    Ich habe nun doch den Lucky Kitty bestellt, weil ich gerne Keramik verwenden möchte.
    Rein optisch hätten mir aber Deine Trinkbrunnen besser gefallen.

    Bin gespannt, ob Lucy den Trinkbrunnen mag.
    Sie findet bewegtes Wasser sehr interessant - und ich möchte gerne, dass sie mehr trinkt, weil sie ja unbedingt Trockenfutter fressen möchte...

    Viele Grüße
    Sandy

    Gerne. Ich bin mit dem Kunststoff und Metall eigentlich auch nicht sonderlich glücklich aber Hauptsache, sie nehmen es an.

    Bei der Futterumstellung mach ich das immer gaaanz kleinschrittig. Also erstmal ein Teelöffel. Dann ein Esslöffel usw., damit sich der Verdauungstrakt langsam darauf einstellen kann. Klappt meistens ganz gut - gibt aber natürlich auch Ausnahmen.

    Was hier ganz gut vertragen und gern genommen wird, ist Ziegenmilch. Und bei Magen-Darm-Problemen auch ganz dünner Tee. Aber ansonsten brauch ich mit irgendwas ins Wasser geben gar nicht erst anfangen, das finden alle iekse-bäh.

    Abgekochtes Wasser, stilles Wasser und gefiltertes Wasser finden alle besser als direkt aus der Leitung. Es sei denn, tier kann direkt am laufenden Wasserhahn trinken... :roll:

    Zur Erklärung: Ich finde es vermessen, weil du eben selbst schon deinen Hund und das Umfeld in Gefahr gebracht hast - dich jetzt aber bei einer anderen Halterin über ähnliches Verhalten echauffierst. Und das (anscheinend) ohne echte Bereitschaft, selbst für (ausreichend) Sicherheit zu sorgen.

    Wenn dein Hund über den Gartenzaun beziehungsweise das Gartentor schauen kann, dann sind Zaun und Tor nicht ausreichend sicher. Vor allem, da dein Hund schon Auflagen hat.
    Stell dir mal vor, die Halterin hätte ihre Hand zwischen ihren Hund und deinen Hund gehalten und wäre dabei von deinem Hund gebissen oder gekratzt wurden. Das wäre dann der dritte Mensch, der eine Verletzung von deinem Hund hat. Wenn auch nur klein, wenn auch im Eifer des Gefechts passiert.
    Meinst du, du dürftest deinen Hund dann noch behalten?!

    Du hattest geschrieben, wenn dieses Hunde-Halter-Gespann da langläuft, gibt es auch in angrenzenden Gärten ein Bellkonzert. Du bist also im Idealfall vorgewarnt. Warum holst du dann deine Hunde nicht so schnell wie möglich zu dir und hältst sie fest, bis die Halterin des Riesenschnauzers weg ist? Das wäre doch präventiv die ruhigste und sicherste Alternative.

    Du hast jetzt die Wahl: Du kannst dich über die Flut (die Halterin) aufregen. Wieder und wieder und wieder. Oder du baust einen Damm (und beugst damit der Aufregung und Gefahrensituationen vor).