Beiträge von straalster

    Einen Hund, welcher wissentlich nicht sauber ist, mit einer 12-jährigen rauszuschicken ist halt auch nicht grade Verantwortungsvoll.

    Wo steht das denn? Es wird immer wieder behauptet, die Eltern hätten das Kind mit dem Hund losgeschickt, dabei haben die Eltern selbst das Kind dafür geschimpft, dass der Hund ungesichert war.

    Die Eltern haben auch nicht die Aufsichtspflicht verletzt, falls das nochmal aufkommt.

    12-Jährige dürfen durchaus alleine nach draußen.

    warum mich manche hier als schlechte Hundehalterin darstellen kann ich null nachvollziehen.

    Weil deine Hunde einen anderen getötet haben, obwohl der - wie du selbst geschrieben hast - deinen Hund losließ. Das hat dann nix mehr mit wehren zu tun. Das war Angriff.

    Weil du nichts effizientes dagegen unternommen hast. Weil deine Hunde ungesichert waren. Weil deine Eingangsfrage war: "Wie kann ich meine Hunde wieder ungesichert rumlaufen lassen?"

    Versetz dich doch mal so richtig wirklich in die Position anderer Hundehalter. Du hast zwei Tiere, die getötet haben und deine Hauptsorge scheint es zu sein, dass die bloß nicht an Leine und Maulkorb gebunden sind.

    Du regst dich darüber auf, dass der andere Hund anfing und wohl schon bekannt dafür war, dass er auf andere geht - lässt deine Hunde NACHDEM sie GETÖTET haben und du selbst sagst, das war unverhältnismäßig, aber wieder von der Leine...

    Kann ich nicht nachvollziehen.

    Und dein Verhalten fällt eben gerne auf andere Hundehalter zurück. Mal ganz davon abgesehen, dass deine Hunde eine Gefahr für andere darstellen.

    Dafür erwartest du hier Verständnis, Tipps um dich rechtlich rauszuwuseln und hättest lieber eine Verwarnung, weil, das haben sie ja noch nie gemacht und einmal ist keinmal.

    Wunderst du dich da so richtig wirklich, dass das nicht jeder toll findet?

    Weil ja hier immer wieder der Vergleich mit Strafen kommt..

    Wie wäre das denn bei Menschen, die sich so verhalten: Ein Passant schlägt nach einem von zwei Brüdern. Und die schlagen den gemeinsam so zusammen, dass er stirbt.

    Wenn sie dann festgenommen werden, beschwert sich ihre Mutter, dass das ungerecht ist. Ihre Sprösslinge seien ja nicht gefährlich. Ja gut, die haben zwar jemanden umgebracht, aber das war ja nur einmal und der andere hat schließlich angefangen. Sie versteht die Welt nicht mehr und wundert sich, warum kein Freigang drin ist.

    Um beim Menschenbeispiel zu bleiben: Die jüngere Schwester von den Totschlägern müsste zwar nichts befürchten, aber dass sie bei solchen Vorbildern auch kriminell werden könnte, liegt nicht völlig fern. Brüder im Knast, Mutter sieht es nicht ein: Gäbe es da nicht Kontrollen vom Jugendamt? :ka:

    Ich finde den Vergleich durchaus passend zur Verdeutlichung, warum das Amt eben erst einmal Maulkorb und Leine für alle angeordnet hat.

    Von Moral sehe ich hier nichts, wie von anderen aufgegriffen. Darum geht es jedoch auch gar nicht. Sondern eben darum, warum diese Auflagen auch für den Hund gelten, der nicht präsent war. Denn er befindet sich nun einmal auch in diesem Haushalt mit den gleichen Einflüssen und von der gleichen Person geführt, die den Tod eines anderen Hundes durch ihre nicht verhindern konnte.

    Für mich liegt das nicht fern, da zunächst alle einzubeziehen.

    Selkie

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    Das tut mir leid, dass es deinem Hund passiert ist. Ich betrachte ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr dennoch nicht als Gefahrenquelle, die unbedingt vermieden werden muss.

    Denn derartige Verletzungen können auch ohne Halsband/Geschirr auftreten. Natürlich werden viele Hunde währenddessen eine Sicherung getragen haben, ob diese aber immer ausschlaggebend war, ist eine vollkommen andere Geschichte. Ein ungünstiger Sprung, das Übersehen eines Astes, einer Scherbe, eines Steins... reichen dafür aus. Ebenso kann sich etwas ungünstig im Fell verfangen, das immense Verletzungen erzeugt.

    Die Argumentation: "Ich lasse meinen Hund ohne jedwede Sicherung rumlaufen, damit er sich nicht verletzt" ist vergleichbar mit "Ich schnalle mich im Auto nicht an, weil der Sicherheitsgurt zur Gefahr werden kann". Kann er. Gar keine Frage. Kann dir die Rippen prellen oder sogar brechen, kann sich nicht mehr lösen lassen, wenn man das Auto schnellstmöglich verlassen sollte.

    Hauptsächlich hält er gewisse andere und schlimmere Risiken aber gering. Und das gilt auch für Halsband und Geschirr. Der Hund lässt sich dadurch schneller sichern, kann schneller aus Gefahrensituation herausgenommen werden, notfalls eben auch fixiert oder abgezogen werden. Das kann und sollte man diesen Hilfsmitteln nicht absprechen.


    Hallo Dr. Peacock - ich kenne solche Fälle in vielen Größen und Rassen und ich finde es immer wieder erschreckend, wenn mit "der hat keine Angst - der ist einfach ein Kontrolletti" "der darf nicht aufs Bett/Couch" reagiert wird.

    Gerade ängstliche, unsichere Hunde neigen zu solchen Handlungen. Eigentlich klar, oder?

    Sie versuchen darüber Kontrolle auszuüben und sich somit sicher zu fühlen. Das hat nichts mit Spaß am Kontrollieren zu tun.

    Es ist fehlende Sicherheit/Angst. Dafür braucht es kein Trauma.

    Sichere, entspannte Hunde, die sich auf ihre Halter und deren Schutz verlassen, haben derlei Aktionen nicht nötig.

    Geht übrigens Menschen - dich eingeschlossen - genau so. Der Hund greift dich an, du kannst ihn nicht lesen, was sind deine Impulse? Laut werden. Deutlich werden. Wegkicken wollen.

    Weil du dich in dem Moment bedroht fühlst und mit der Kommunikation des Hundes nix anfangen kannst.

    Ihr habt also beide die gleichen Probleme. (vielleicht hilft dieses Wissen schon mal)

    Du hast den Vorteil, dass du Bücher zum Thema Hundesprache lesen kannst. Du kannst Videos dazu anschauen. Dich hier informieren. Der Hund kann das nicht.

    Der Hund rennt dir hinterher, sendet vielleicht schon zig Signale und denkt sich schließlich "Boah, Alter, ich hab dir jetzt auf so vielen Wegen klar gemacht, dass du das lassen sollst und jetzt machst du das wieder! Also hacke ich jetzt zu!"

    Eigentlich verständlich, oder?

    Was du damit jetzt anfangen kannst: Beobachte mal ganz genau dich, deine Handlungen und den Hund. Oder nimm es, wenn möglich, auf. Das ist die Basis, die auch ein Trainer benötigt. Wie verhältst du dich, was löst das Verhalten aus?

    Manchmal hat man dabei schon so einen "Achsoooo"-Moment. Von da aus kann man dann einen festen Rahmen und damit Sicherheit für alle aufbauen.

    Es geht doch aber überhaupt nicht um die Haftpflicht, sondern um die Auflagen. Und da spielt eben die Sicherung der Hunde eine Rolle. Kein Halsband um wirkt bestimmt nicht gut auf das Ordnungsamt.

    Tut mir leid, ich kenne mich da in Deutschland nicht aus und deshalb frage ich lieber nach, ums zu verstehen.

    Hier musst du gesezlich verpflichtend eine Haftpflichtversicherung haben, um den Hund überhaupt anmelden zu dürfen. Heißt, als die Versicherung erwähnt wurde, ging ich davon aus, es gehe hier um die Haftpflichtversicherung, vielleicht bei euch auch anders benannt im Falle des Hundes.

    Direkt im Eingangspost:


    Weil die 12-jährige alleine mit dem Hund unterwegs war haben die Eltern mich gebeten das ganze privat ohne Versicherung, Polizei und OA zu regeln.

    Um Versicherung geht es also zumindest vordergründig nicht.