Beiträge von straalster

    Hut ab an alle, die durchblicken. Ich hab auf S. 6 aufgegeben... Hä???? :denker: :???:

    Was ich mir zusammengestückelt habe:

    TE wollte einen Hund vom Züchter. Wurde ausgesucht. Dann wollte der Züchter angeblich einen kranken Welpen mit dem ausgesuchten Welpen vertauschen.

    Danach wollte kein anderer AT Züchter mehr an den TE einen Welpen abgeben.

    Also wurde scheinbar vom Vermehrer gekauft.

    Hund hat sich verletzt. In der Folge hat er sich die Pfote wund geleckt / aufgebissen. Führte zu schwerer Infektion. Entscheidung war dann Amputation oder einschläfern.

    Aber du hast gerade zugegeben, dass du dich zur Einschläferung entschieden hast, weil schon das Vermeiden vom Beknabbern der Pfote nicht möglich war und du keinen dreibeinigen Hund wolltest. Das liegt nicht an Züchter, Vermehrer, Tierarzt oder der "kaputten" Rasse. Da liegt die Verantwortung allein bei dir.

    Teilweise magst du ja recht haben.Bein hätte Amputiert werden müssen, keine frage.Auswärtige TAs meinten ,bei so einem grossen jungen hund würden sie es nicht machen. einige bei uns waren dafür. Da geht es natürlich auch um Geld,also bei denen.

    Hauptsächlich ging es um die Verantwortung, die für ein Lebewesen übernommen wurde. Und ein so "großer" Hund hätte mit einem schlichten Kragen und Verband davon abgehalten werden können, sich eine Pfote aufzuknabbern. Ebenso wie ein kleiner Hund. Stattdessen bist du aber noch mit dem Hund in den Urlaub gefahren und hast das alles offen gelassen? Dafür fehlt mir das Verständnis. Denn das hat einfach nichts aber auch gar nichts mit Hund vom Vermehrer oder einem vermeintlich bösen Züchter zu tun. Oder rassebedingten Erkrankungen. Das ist fehlende Versorgung und Fürsorge durch dich.

    Zu deiner Anmerkung, nach drei Monaten hätte ein Nervenschaden wieder weg sein müssen: Nerven heilen sehr langsam. Das ist auch beim Menschen nicht anders. Dazu sollte Physiotherapie erfolgen, wenn die Regeneration und Mobilität somit unterstützt werden kann. Davon hab ich bisher noch nichts gelesen. Es war also klar, dass der Hund Probleme und Schmerzen hat, aber gemacht habt ihr dagegen? Nichts? Boxenruhe ging nicht - weil? Und wenn das Bein schon so schwer infiziert ist, das Gewebe abgestorben war, dass Amputation notwendig gewesen wäre - wie lange muss man sich das denn untätig anschauen als Halter?! Das passiert doch nicht von jetzt auf gleich.

    Kann es sein, dass er ein Problem im Bereich der Verdauung hat? Müssen ja nicht immer gleich Koliken sein.

    Die ersten über 3 Monate hatte er viel Bauchweh. Aber vor allem nachts.

    Und nun seit ca. 2 Wochen auch stark, auch tagsüber. Er schläft trinkend ein und wacht teilweise schreiend auf nach einer Stunde oder so, ich lasse ihn rülpsen und pupsen und er schläft wieder ein. Also ja, irgendwas stimmt da nicht.

    Sollte ich das mal beim Kinderarzt ansprechen? Kann man da überhaupt schon was rausfinden und was machen?

    Würde ich definitiv beim Arzt ansprechen. Da du ja in dem Bereich auch empfindlich bist, könnte es eine Prädisposition geben.

    Dazu würde ich an deiner Stelle mal Kümmelöl versuchen. Damit den Bauch einreiben im Uhrzeigersinn. Gibt keine Studien aber meine Familie schwört darauf. Fencheltee kann ebenfalls helfen. Es gibt außerdem Lefax speziell für Knirpse.

    Ich bin von Anfang an Typ: Stress schlägt auf den Magen. Dann hab ich Schmerzen, Blähungen, Krämpfe - was wiederum Stress erzeugt, was alles nur noch schlimmer macht. Hab als Baby schon immer Fenchel-Anis-Kümmeltee oder einfach nur Kümmeltee bekommen, um das zu beruhigen, und es funktioniert bis heute. :ka:

    Ja, er trinkt nicht immer ausreichend lange, das stimmt.

    Generell über den Tag zu wenig kann es nicht sein, da er ja gut gedeiht.

    Aber ich kriege ihn nicht dazu, mehr auf einmal zu trinken. Vor allem nachts nicht. Da ärgere ich ihn richtig, lasse ihn Bäuerchen machen usw. und trotzdem trinkt er teilweise nur 2 Minuten und schläft wieder ein.

    Oder ich wickle ihn und zack ist er nachts 2 h wach :ugly:

    Kann es sein, dass er ein Problem im Bereich der Verdauung hat? Müssen ja nicht immer gleich Koliken sein.

    Bei unserem Besuch waren die Welpen noch nicht Gechipt, in 3 Wochen Wachsen die noch, wenn die Geschoren sind sehen sie beinahe alle gleich aus. Wenn natürlich alle "Abgeholt" erkennst du den nicht mehr! Und woher weisst du denn , oder willst das im nachhinein wissen welcher hund für dich gechipt wurde, da müsste man schon öffter vor ort sein.

    Äh, doch. Auch nach drei Wochen erkennt man durchaus, ob der Hund der normalen Größe entspricht oder auffällig zierlich ist und Krankheitsanzeichen zeigt.

    Das hat nix mit dem vermeintlichen Scheren zu tun. Davon abgesehen hätte auch der ausgesuchte Welpe während der drei Wochen auffällige Krankheitszeichen entwickeln können.

    Aber das ist ja zum Glück alles egal.

    Von Schwachsinn stand hier nirgends etwas. Also ein Hund mit gebrochenen Zehen bleibt minutenlag auf der umgeknickten Pfote stehen!? Das sollte mich aber Wundern.

    Meine Hündin hat mit einer ausgekugelten Schulter noch einen Windhund abhängen können. Mal gehumpelt. Mal nicht. Aber ich bin der Sache auf den Grund gegangen, hab mehrere Tierärzte durch, hab auch bei dem unter einem Jahr alten Tier Boxenruhe eingehalten. Es gab lösen und sonst nix. Und das mit teurer OP und der Gefahr, dass amputiert werden muss, Physio im Anschluss und entsprechendem Schutz der Wunde. Das ist umsetzbar. Ja, auch bei so jungen Hunden.

    Mein Rüde hat Rückenprobleme. Gleiches Verfahren: Ich suche so lange einen Arzt, bis meine Tiere ordentlich versorgt werden. Halte ich auch zu Hause ein. Infos sammeln, gefährliches Verhalten vermeiden - das geht alles. Wenn man denn will.

    Aber du hast gerade zugegeben, dass du dich zur Einschläferung entschieden hast, weil schon das Vermeiden vom Beknabbern der Pfote nicht möglich war und du keinen dreibeinigen Hund wolltest. Das liegt nicht an Züchter, Vermehrer, Tierarzt oder der "kaputten" Rasse. Da liegt die Verantwortung allein bei dir.