Beiträge von straalster

    In meinem Fall war es nur Spaß und unter Bekannten. Mit meinem Rudel macht man keinem Angst. Kleine Wuschelhunde, die schwanzwedelnd neben dir stehen und nur auf das Kommando warten, sich auf Menschen zu stürzen... um sich dann kraulen zu lassen... xD

    Keine Ahnung, woher sie diese komische Menschenfreundlichkeit haben. Von mir haben sie die nicht :klugscheisser:

    Als Pflegestelle finde ich nur erfahrene Hundehalter geeignet.

    Ich hab das schon verdammt lange gemacht und es gibt durchaus Hunde, die kann man kurz mal bei Anfängern parken.

    Bei mir waren es vorrangig angstaggressive/ kranke / alte Tiere - weil ich mit denen gut klarkomme. Aber wie gesagt gibt es eben auch Menschen wie meine Nachbarin, die übernimmt ausschließlich pflegeleichte Hunde, die sie notfalls körperlich halten kann, auf dem Weg ins neue Zuhause. Sowas geht auch. Eben abhängig davon, wo man wohnt.

    Nicht alle Pflegis sind in irgendeiner Form gestört oder anstrengender als Welpen oder kommen aus dem Ausland. Manchmal ist es auch der Pudel, der im Tierheim keinen Platz mehr hat, nachdem der Halter verstorben ist und nur für ein paar Tage eine Unterkunft braucht. Das gibt es.

    Bei sowas wäre ich wohl verbal explodiert.

    Auch auf dem Dreirad musst du ja damit rechnen, dass er umgerissen wird durch einen überschwänglichen Hund. Das Tier muss es ja nicht einmal böse meinen.

    Die Spielplatz-Geschichte kenne ich so ähnlich. Da wird von einer Frau der Hund extra auf den Spielplatz gebracht und da abgeleint, WEIL (jetzt kommts) der Hund da so schön kackt. :ugly:

    Derartige Sachen verstehe ich nicht.

    Ebenso wenig verstehe ich aber, warum manche Eltern ihre Kinder auf meine Tiere hetzen oder der Meinung sind, wir sind ein kostenloser Streichelzoo.

    Als das Hundetrio 4 Monate alt war, bekam ich sogar mal den Anruf von einer jetzt nicht mehr Freundin, ob ich denn nicht mit allen Hunden vorbeikommen kann zu einer Geburtstagsfeier. Da sollte ich allen ernstes mit 5 Hunden im Gepäck über 500 km einfache Strecke fahren, weil so viele Gäste ihre Kinder mitbringen und die Welpen/Hunde wären doch ein super Unterhaltungsprogramm für die Kleinkinder... Alle mit einer "Hauptsache mein Kind kann sich frei entfalten"-Einstellung. :omg:

    Freunde mit kindern aber ohne Tiere haben wir einige. Worauf zielt denn die Frage ab?

    Das hab ich gefragt, weil mich eure Erfahrungen interessieren würden.

    Ich kenne da Extrembeispiele von

    meine Tiere werden als Streichelzoo verwendet und sollen sich alles gefallen lassen,

    über wenn man Kinder hat, muss man die Tiere abschaffen

    bis hin zu sehr lieben Anfragen, ob die Kinder mal mitkommen dürfen zum Gassi und spielen, damit sie Tiere kennenlernen. (was mich immer noch und immer wieder freut)

    Tatsächlich war es bei mir aber eher Konfliktpotenzial.

    Sieh es vielleicht auch einfach als riesigen Vorteil. Ihr habt keinen Hund an der Backe, der dann vielleicht doch überhaupt nicht zu der Vorstellung passt. Stattdessen habt ihr jetzt Zeit, euch erstmal die Praxis anzuschauen. Mal zum Gassigehen mitkommen, vielleicht auch mal einen Hund von Bekannten für das Wochenende übernehmen, vielleicht mal zum Tierheim und da anfragen, ob ihr helfen könnt. So merkt man sehr schnell, welche Größe und welche Rasse passt und ob ihr das realistisch wirklich wuppen könnt.

    Extrem netter Nebeneffekt: Ihr knüpft dadurch Kontakte. Wenn es also dann doch einen kinderlieben, schusssicheren, erwachsenen Hund gibt, der perfekt passen würde - euch erreicht die Mundpropaganda dann auch =)

    Und das mit der Pflegestelle: Geht das denn überhaupt als Hundeanfänger?

    Da müsstest du mal in deiner Region schauen, wie es bei euch ist.

    Es gibt auch immer mal Fälle, da werden die Hunde nur für einige Tage aufgenommen, weil der neue Besitzer das Tier erst am Wochenende abholen kann z.B. Oder mal im Tierheim nachfragen, ob ihr Gassigänger werden könnt.

    Vielleicht wäre das eine Option, um erstmal wirklich direkt und in der Praxis Erfahrung zu sammeln. Einige Tierschutzvereine sind durchaus seriös und freuen sich über derlei Angebote. Und ihr würdet nicht die Ersten sein, die dabei ganz zufällig ihren Traumhund finden.

    Ich hatte weiter oben ja schonmal geschrieben, dass wir jetzt als Kompromiss gedacht haben, dass wir uns auf die Warteliste setzen lassen und im Fall des Falles dann absagen, sollte ich dann zufällig schwanger sein.

    Was haltet ihr eigentlich von diesem Kompromiss?

    Ich würde da einfach mit offenen Karten spielen und das auch so zum Züchter sagen, wie es ist.

    Dem Züchter gegenüber ist es nicht unbedingt fair, angelogen zu werden und anderen Interessenten abzusagen, weil ihr ja auf der Warteliste steht. Das ist viel vergebener Aufwand,

    Und selbst wenn ihr euch auf eine Warteliste setzen lasst - ja, und dann? Was, wenn drei Tage nach Ankunft des Welpen bei euch der Test positiv ist? Ich würde mich an eurer Stelle wirklich erstmal auch in der Praxis mehr mit Hunden beschäftigen, um da Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht könntet ihr auch erstmal Pflegestelle für Hunde werden.