Beiträge von ertzuiop

    Zitat von "Sternenwolf"

    Ich würde ganz klar erstmal das Arbeitsangebot annehmen.


    Wie schon geschrieben: Kündigen geht immer noch.


    Bezüglich Reisen: Ich kann nur sagen wie ich es mache bzw. machen würde. Ich habe mir mit 24 meinen Hund geholt. Meinen Traum damit erfüllt. Für mich heißt Leben mit Hund nun mit allen positiven Folgen, aber auch mit allen "Einschränkungen".
    Wenn ich verreise, dann kommt Lina mit. Ziele zu denen Hunde nur schwer mit können z.b. wegen langer Flüge fallen für mich raus. Entweder mit Lina oder gar nicht.
    Allerdings ist Lina wie gesagt mein Traum gewesen. Schon immer wollte ich einen Hund und entsprechen ist das Ganze für mich sehr selbstbelohnend.


    Was für Erfahrungen hast du denn schon mit Hund und Urlaub? Wie gesagt, generell wäre mir das die liebste Lösung, kenne mich nur gar nicht aus, welche Reiseziele denn "hundefreundlich" sind, was Anreise, Unterkunft sowie Aufenthalt angeht. Un ein Bauernhof in Bayern wäre halt nicht so ganz was ich möchte... Hast du evtl. sogar schon Flugerfahrung, Kurzstrecken halt? Höre immer nur so Horrorstories, wo Hunde dann kein Wasser bekamen etc.. und das macht mir etwas Angst..

    Danke für eure Antworten und fürs "Durchkämpfen" durch meinen Beitrag.


    Naja, dass Verantwortung Zurückstecken heißt, habe ich leider oft schon gesagt bekommen, dass es eigentlich nicht meine Verantwortung ist, auch. Jedoch war ich damals 12, und nicht 17 oder älter.. Wäre es jedoch nach meinen Eltern gegangen, wäre der Hund nach der Scheidung ins Tierheim oder zu einer Pflegefamilie gekommen (Als ich als Au Pair damals in die USA wollte, hatte meine Mutter sogar schon eine Pflegefamilie gefunden, die sie jedoch nur für immer genommen hätte - das ging für mich gar nicht klar, daher hab ich verzichtet und seitdem bin ich hauptverantwortlich für den Hund).


    Und naja, sie für 4-6 Monate durchgehend zu einer Pflegefamilie zu geben stelle ich mir ähnlich schwer vor, da sie selbst mir oft abhaut oder aus dem Geschirr flutscht (von mir lässt sie sich jedoch eher einfangen usw., bei einem "Fremden" stelle ich mir solche Situationen schwer vor. Auch sie von jetzt auf nachher einfach zu einer fremden Familie für eine so lange Zeit zu geben, ob ihr das so gut tut weiß ich nicht...


    Naja, konkrete Pläne hab ich eben noch nicht gemacht, weil ich ja einfach nicht wusste ob oder ob nicht mit Hund.


    Wäre ich alleine, würde ich schon gerne ferne Länder sehen, USA, Australien/Neuseeland, Afrika, Island etc. Mit Hund dachte ich evtl. an Frankreich (da ich im Südwesten wohne, wäre es notfalls auch mit dem Auto erreichbar), jedoch sind meine Französischkenntnisse wirklich miserabel, weshalb ich mich in einem englischsprachigen Land wohler fühlen würde. Großbritannien mag ich sehr, war ich auch bereits zweimal, jedoch bin ich da noch etwas unsicher ob das mit Hund so geht.. Gerade Städtetrips (wenn auch nur als Ausflug mal für einen Tag) stelle ich mir z.B. in London mit Hund schwer vor. Küste wäre aber sicher schön (Ich war damals an der Südküste). Jedoch wäre da wieder das Problem mit demFliegen, wo ich ein paar Bedenken habe. Da sie ja eh so unsicher und fremdem oft ängstlich gegenübersteht, auch wenn der Flug nicht allzulange ist,da ich sie für die Zeitja im Grunde in "fremde Hände" geben müsste, sie dann alleine wäre und soo viel Strss und evtl. lauten Geräuschen ausgesetzt ist befürchte ich schon dass sie da richtig panisch werden wird und erstmal für einige Tage wenn nicht Wochen komplett verunsichert und neben der Spur ist..


    Nach Kreta zu der Organisation, die damals auch sie gerettet haben würde ich auch ehrenamtlich unheimlich gerne mal hin, jedoch mit Hund ist das nahezu unmöglich...

    Ich bin 22, meine Hündin ist nun gute 9 Jahre alt. Wie ihr euch wohl denken könnt, kam sie dank meines unnachgiebigen Gebettel mit süßen 12 Jahren dann letztendlich zu uns. Geboren wurde sie in Kreta, dort hat sie auch das erste halbe Jahr auf der Straße verbracht, wir haben sie letztendlich über ein Tierheim vermittelt bekommen.


    Obwohl sie sich super toll eingelebt hat und hier richtig wohl fühlt, sie tobt gerne ausgiebig, hat aber dennoch ein sehr ruhiges Wesen, merkt man ihr ihre Vergangenheit immer noch an. Silvesterknaller, Schüsse, große, laute, hektische Menschenaufläufe, hin und wieder auch Gewitter und Dunkelheit - und die Angst/Panik ist wieder da.


    Auch geht ohne Leine gar nichts - da düst sie gerne mal auf eigene Faust ab und kommt dann auch nicht mehr zurück, egal wie brav sie ihre Erziehungsübungen zu hause immer absolviert. Das gleiche passiert übrigens auch, wenn mal jemand die Tier offen lässt oder sie ein anderes Schlupfloch findet, da geht sie dann gerne mal durchs Dorf spazieren.


    Nun bin ich mittlerweile 22, habe meine Schule, Ausbildung abgeschlossen und nach 2 Jahren im Job hätte ich jetzt die Möglichkeit erst mal ein wenig zu reisen. Geträumt habe ich von einem Au Pair Jahr schon vor 5 Jahren, nach meinem Schulabschluss - habe es dann jedoch mitten in der Bewerbungsphase abgebrochen, da ich den Hund nicht für ein Jahr weggeben wollte und mir dieses schlechte Gewissen wohl nie verziehen hätte.


    Und genau da liegt das Problem. Als wir sie damals bekommen haben, lebten meine Eltern und ich gemeinsam in unserem riesigen haus mit Garten. Nun haben sich meine Eltern aber vor gut 6 Jahren getrennt, meine Mutter ist ausgezogen, Hundi und ich für 2 Jahre mit, jedoch lernte sie dann ihren neuen Partner kennen und zog zu ihm - knappe 30km weg, und er mag keinen Hund auf Dauer in seinem Heim haben, zumal sein Sohn allergisch ist. Da ich ihn auch nicht soo leiden kann, bin ich zurück zu meinem Vater, in das große große Elternhaus.
    Auch arbeitet meine Mutter nun Vollzeit, damals mit Halbtags war das kein Problem, sie ab 12 zu Hause, ich ab 13 Uhr zu hause nach der Schule, kein Problem. Mein Vater mochte den Hund übrigens nie wirklich, wollte sich nicht um ihn kümmern, geschweige denn Gassi gehen (füttern+ Wasser ja, mehr nicht), da ist auch nichts dran zu ändern, denn das versuchen wir seit Jahren.


    Nun haben wir glücklicherweise zu der Zeit, als meine Mutter begann Vollzeit zu arbeiten und ich zwecks Ausbildung auch nie vor 16 Uhr daheim war eine sehr nette Dame kennengelernt, die gerade die Straße rauf wohnt und sehr viel Tier- und Hundeerfahrung hat und sich bereiterklärte, wenn immer nötig auf sie auszupassen. Und so geht sie nun dort jeden Tag seit nun gut 6 Jahren morgens freudestrahlend hin und abends wieder mit mir heim. Es gefällt ihr dort unglaublich gut, und die Frau macht wirklich sehr viel mit ihr. Nur leider hat die auch eine Katze - mit der sich unsere Dame so gar nicht versteht. Daher muss die Katze tagsüber immer weichen, notfalls ging das auch schon mal für 2 Wochen, wenn wir in Urlaub waren und Hundi bei der Frau, auf Dauer möchte sie das jedoch nicht - da sie einfach auch ihre Katze hat und diese nicht darunter leiden soll.


    Lange Rede kurzer Sinn - Nach wie vor ist es mein allergrößter Wunsch ins Ausland zu gehen, ob als Au Pair, Work And Travel oder einfach zum Rumreisen und die Welt sehen, aber es gibt niemanden, der auf meinen Hund aufpassen könnte. Und Weggeben kommt für mich natürlich überhaupt nicht in Frage. Auch möchte ich sie nicht in irgendwelche fremden Hände geben, da es wirklich Erfahrung bedarf, mit ihr umzugehen..


    Nun dachte ich mir, dass ich vielleicht irgendwie einen Kompromiss eingehen könnte, etwa die Reise zu splitten, zunächst für einen Monat in das 1. Land, dann einen Monat heim, dann wieder eine Weile woanders hin, evtl auch den Hund mitnehmen (EU dann eben...) usw. Das Ganze dann auch nicht ewig, sondern höchstens für ein Viertel bis halbes jahr. Geplant ist dann, dass die Hundesitterin sich vielleicht überreden lässt, den Hund etwa mal einen Monat zu nehmen, dann vielleicht mit viiiiel Überzeugungskraft Mama und ihren Partner dazu zu bewegen, die für eine Woche zu nehmen (Problem hier aber wieder werktags - beide arbeiten schließlich Vollzeit....)


    Ihr seht, irgendwie kriege ich das nicht so ganz hin. Andererseits muss ich trotz aller Liebe zu meinem Tier sagen, dass sie mich bisher in einigen Sachen gebremst hat, das fängt bei der Wohnsituation an - Zwischen meinem Vater und mir ist nahezu täglich Streit, was natürlich auch der Hund mitbekommt, ich müsste dringend raus, für mein und auch dem psychischen Wohl des Hundes. Jedoch gibt es hier bei ohnehin enormem Wohnungsmangel in meiner Gegend (dörflich) so gut wie keine Wohnungen für Alleinstehende, erst Recht nicht mit Hund. Ziehe ich weiter weg - das Problem mit dem Alleine sein - 8h geht auf gar keinen Fall, und eine neue erfahrene Hundesitterin zu finden, die bezahlbar ist und bei der sich Hundi auch wohlfühlt (!!) - puh.


    Ich habe auch auf sehr viele Urlaube und eben solchen Gelegenheiten wie das Au pair Jahr zu Gunsten des Hundes und meines schlechten Gewissens verzichtet, jedoch muss ich dann wohl leider auch den "Tiergegnern" zustimmen, die mir dann oft sagen "Du opferst dein ganzes Leben für deinen Hund". Denn ich bin jung und habe JETZT noch die Möglichkeit dazu, das zu tun, was ich mir erträume. In 10 Jahren mit evtl. Partner, Wohnung, festem Job oder gar Familie wird das nicht mehr ganz zu einfach - ganz zu schweigen von dem Höchstalter für ein Work And Travel Visum in vielen Ländern...


    Andererseits beschäftigt mich dann wieder folgender Spruch sehr, in dem so viel Wahrheit steckt und der mich dann einfach immer immer wieder davon abhält, mal was für mich zu tun: "Ein Hund mag nur ein Teil deines Lebens sein, für ihn bist du aber sein ganzes Leben". Könnte schon wieder heulen, wenn ich dran denke, was ich dem Hund antun würde.... :/


    Vielleicht versteht mich ja jemand und hat irgendwelche Tipps oder Ideen für mich, denn aktuell geht es mir deshalb wirklich gar nicht gut und ich weiß einfach nicht mehr was ich denken und tun soll... Ich weiß, wenn man sich für einen Hund entscheidet, muss einem das alles bewusst sein, aber dass es SO kommt, wusste keiner. Ich will keine Ausreden suchen, nun ist es eben so, aber ehrlich gesagt will ich auch die nächsten 5-10 Jahre nicht weiter nur für meinen Hund leben.. irgendeinen Kompromiss muss es da doch geben..


    Was ich vielleicht noch dazu sagen sollte und was mich derzeit auch einfach enorm unter Druck setzt ist, dass geplant war, dass mein Vertrag in meinem aktuellen Kindergarten (bin Erzieherin) zum Sommer endet, und ich daher "frei" für etwas Urlaub bzw. Reisen gewesen wäre. Nun bekam ich aber angeboten, doch weiterhin unbefristet dort zu bleiben, in Vollzeit. Die Bezahlung ist gut, das Team super nett und die Arbeitsbedingungen einfach super (Habe an drei tagen schon um 14 Uhr aus, also auch automatisch mehr Zeit für den Hund). Zudem ist es noch 100m Luftlinie von meinem Elternhaus weg. (Wo ich jedoch dringend raus muss - eben wegen der verzwickten Lage mit meinem Vater). Das ganze soll ich mir aber bis nächste Woche überlegen - und mich entschieden haben.. :???:


    Nun stehe ich so unter Druck, dass ich einfach gar nichts mehr weiß. Hätte zwar Sicherheit, wenn ich einfach alles beim Alten lassen würde, aber glücklich würde mich das auf Dauer sicher nicht machen.. gehe ich jetzt aber weg, ist auch die Stelle hin, und wer weiß, wie blöd vielleicht die Arbeitsbedingungen in einer anderen Einrichtung sind...


    Achje achje, so viel auf einmal. Für ein paar Meinungen, Tipps und Ratschläge wäre ich wirklich unendlich dankbar. Sorry, dass es so lang geworden ist! :headbash:


    Wünsche euch ein sonnigschönes Wochenende :rollsmile:

    Hallo ihr Lieben,


    einige haben vielleicht bereits meinen anderen Thread zum Thema Wohlbefinden meiner Dame gelesen, da ich schon seit einer Weile etwas besorgt um sie bin. Der Tierarzt nahm mir jedoch meine Sorgen und sagte, alles sei in Ordnung, dass sie gelegentlich mit ihren guten 9 Jahren nicht mehr ganz so super springen kann und etwas träger ist, sei normal, der Lauf der Zeit eben. Auch die Blutwerte waren super, nichts negatives zu erkennen.


    Nun sprach mich jedoch heute auch meine Hundesitterin an und bestätigte, was mir auch schon länger aufgefallen ist - sie wirkt wirklich schreckliche träge zur Zeit. Beim Gassi gehen etc. trappelt sie richtig müde und langsam gemächlich neben einem her, oft auch Meter weiter hinten. Da sie wiederum zu Hause im Hof oder am Baggersee oftmals wieder vor Vitalität sprudelt, hab ich mich dennoch auf die Meinung des Arztest verlassen - wohl das Alter.


    Nun hatte sie heute zwei Zecken in der Achselhöhle, die entferne ich seit Jahren mit einer herkömmlichen Zeckenzange, klappt auch immer sauber und gründlich. Nur heute viel mir so ein leichter roter Ring um den einen Biss auf (weiß jetzt nicht, ob ich mir da nur selbst Panik mache oder ob es tatsächlich was bösartiges ist? Des weiteren hab ich beim Absuchen eine vertrocknete Zecke am "Oberarm" gefunden, das ist mir wirklich ein Rätsel, wie ich die übersehen konnte. Die Haut im gesamten bereich drumrum ist richtig rot, eher dunkelrot und wirkt auch so verkrustet, als ob so Minirisse auf der Haut wären.. weiß jetzt nicht, ob sie da vielleicht einfach zu viel geschleckt oder gebissen hat (ich glaube die Stelle könnte sie theoretisch gerade noch so mit dem Maul erwischen - Kratzer ist unmöglich, so gelenkig ist kein Hund). Ich hab das ganze jetzt erst mal fotografiert, vielleicht hatte sowas der ein oder andere von euch schon - ansonsten werde ich morgen wohl nochmal zum TA fahren - dabei waren wir ja erst letzte Woche..




    Die vertrocknete (hab sie jetzt rausgemacht mit der Zange)



    Und dieser "Ring" um den einen Biss unter der Achsel
    (Besser gings leider nicht - hatte schon extra die gute Spiegelreflex, aber Hundi wollte einfach nicht so wie ich.. waren immerhin auch doofe Stellen)

    Zitat von "Sammaja"

    Sagt mir, dass ich falsch liege, aber Josera Ente & Kartoffel enthällt gar kein Getreide, keinen Reis und keinen Mais. :???:


    Kartoffelflocken 43%; Entenfleischmehl 25%; Geflügelfett; Rübentrockenschnitzel; Kartoffeleiweiß 5%; Johannisbrotmehl; Geflügelprotein hydrolysiert; Hefe; Zichorienpulver; Natriumchlorid.


    Wir füttern es auf jeden Fall schon ein gutes Jahr und sind vollauf zufrieden. =)


    Ach Gott, völlig übersehen. Das sieht natürlich auch gut aus... Hachje :fear:

    Hab mich immer noch nicht entschieden... Ich werde wohl mal einen kleinen Sack Platinum kaufen und als Leckerlies für unterwegs/zum aus der Hand füttern kaufen, das hat ihr gut geschmeckt und das verträgt sie wohl auch.


    Als ich nun in den letzten 2 Wochen alle 2 Tage eine Mahlzeit durch Nassfutter (ActivaGold) ersetzt habe, begann sie teilweise Durchfall zu haben und etwas Darmschleimhaut mit auszuscheiden, der TA meinte an sich ist das nicht schlimm, sollte es aber anhalten, muss das Futter weg. (Dabei war das das erste Nassfutter, das ihr geschmeckt hat..). Da ich in dieser Zeit (blöde Idee...) leider auch hin und wieder etwas kaltgepresstes Futter (Lupovet, MM) aus den Probepäckchen gegeben habe, bin ich allerdings nicht ganz so sicher, woran es nun gelegen hat mit dem Kot.


    Habe daher jetzt mal diese Woche nur frisch gekocht und Schonkost, dazu ein wenig vom dem alten gewohnten Trockenfutter, das sie seit 10 Jahren isst und verträgt (was aber leider enorm minderwertig ist...). Da sich jetzt Magen/Darm und Kot wieder normalisiert haben, werde es ich mit dem neuen Futter nun etwas langsamer angehen. neben dem alten Trockenfutter gebe ich jetzt mal nur das ActivaGold Nassfutter und warte ab, wie sich das mit dem Stuhlgang entwickelt.


    Wie gesagt, ans Trockenfutter traue ich mich irgendwie immer noch nicht ran. Als wir neulich im Fressnapf waren hat sich an der Futterstation ordentlich reingehauen, als es Real nature Weiderind gab, die Verkäuferin versicherte mir auch, dass das super verträglich und hochwertig sei, preislich habe ich gesehen mischt es aber ganz gut in der oberen Liga mit. Teilweise ist das sogar teurer als Platinum...


    Bin mir in Bezug auf kaltgepresstes Futter auch immer noch unsicher, bin einfach die normalen Kroketten so gewohnt und habe Angst, dass ihr das kaltgepresste Verdauungsprobleme machen wird, da sie ja eh so einen empfindlichen Magen hat. Oder liege ich da wirklich komplett falsch und die kaltgepressten Pellets unterscheiden sich in der Verträglichkeit nicht mit herkömmlichen Kroketten?


    Ich häng grad einfach so in der Luft, was Trockenfutter angeht, schließlich kann ich ihr ja auch nicht alle paar tage ne neue Sorte zum Probieren geben..


    Hab gerade auch bei Josera nochmal geschaut, also das von der Zusammensetzung her "getreideärmste" Futter scheint ja das "Fleisch & Reis" zu sein, da ist immerhin gar kein Mais oder Gerste drin, leidglich Reis.. Was meint ihr?


    Geflügelfleischmehl 27,5%; Reis 26%; Kartoffelstärke 13,4%; Geflügelfett; Lammfleischmehl 9%; Rübentrockenschnitzel; Geflügelprotein hydrolysiert; Hefe; Zichorienpulver; Natriumchlorid; Kaliumchlorid.


    Ohje, ich weiß einfach gar nicht weiter und sitze hier nach wie vor mit meinem Sack Aldi Romeo Premium Futter.....


    Danke.


    Ja, genau die bin ich :) Hatte eigentlich auch im Thread mal wieder geschrieben. Wir waren bei TA, der hat sich alles angeschaut, sie scheint für ihr Alter in allerbestem Zustand zu sein, die Müdigkeit und das mit dem Springen sind wohl einfach Alterserscheinungen, langsam aber sicher. Blutbild wurde auch gemacht, aber sie ist völlig blutgesund. Bin gerade nur noch den Kot am beobachten, da der so schleimig war nach der "Futterumstellung" (2x Nass die Woche..). das war wohl Darmschleimhaut, und wenn das weiterhin vorkommt, muss ichs mit dem Futter wohl lassen. habe jetzt erstmal Schonkost gegeben, werde jetzt die letzten 2 Dosen Nassfutter noch testen, wenn dann wieder Schleim drunter ist, wars das wohl.


    Zum Thema: Genau, das kenne ich von unserer Dame auch. Kaum ist ein Tor offen oder sie findet sonst ein Schlupfloch ist sie ab. Früher hat sie Spaziergänge auf dem Feld oder einfach so im Ort gemacht, mittlerweile läuft sie ganz süß die Straße runter zur Hundesitterin, bellt dort dann im Hof bis jemand reagiert und besucht dort erstmal alle :D


    Das mit dem aus der Hand füttern ist ne gute Idee, werde ich mal testen. hab jetzt für den Sommer eh geplant, wenn denn endlich mal der Regen aufhört, regelmässig Schleppleinentraining zu machen, vielleicht klappts ja irgendwann doch noch -zumindest ab und zu- dass sie zurückkommt..


    Das mit dem Bellen aus Schreck, Panik, Stress kann ich mir gut vorstellen, da hast du recht. Man merkt ihr auch die Angst an, denn trotz Bellen weicht sie vor den "Eindringlingen" immer ordentlich zurück, duckt sich und lässt sich dann auch partout nicht anfassen.


    Rassenmässig - puh. Hab schon ziemlich alles gehört in den 10 Jahren: Schnauzer, Terrier, Schäferhund, Beagle, Ich poste euch mal ein Bild, dann dürft ihr rätseln ;)


    http://www.myimg.de/?img=ilzy2cd4a3.jpg 2005, im Tierheim.
    http://www.myimg.de/?img=2013012220521433176.jpg Und letztes Jahr

    Zitat von "QuoVadis"

    Nette Ideen, einen sowieso schon ängstlichen Hund mit Schütteldose und Vibrationshalsband noch mehr zu verunsichern!
    Ich hätte ja erstmal Vertrauen und Sicherheit aufgebaut, das ihr in meiner Nähe nichts Böses oder Überraschendes passiert.
    Zum Abhauproblem gibt es hier im Forum oder auch in diversen Büchern Unmengen von Ratschlägen zu effektivem Schleppleinen- und Rückruftraining.
    Zum Bellproblem: Bei Meinen Hunden hat ein "OK, ich habe es bemerkt!" und "Danke!" mit Lecker Wunder bewirkt, es wird einmal gemeldet und dann erwartungsvoll aufs Lecker spekuliert.


    Naja, das mit Vertrauen und Sicherheit wurde ja die letzten 9 Jahre durchweg versucht, Leckerlies, zwar konsequente aber liebevolle Erziehung.. dennoch waren das die beiden Sachen, die wir gar nicht rausbekommen haben. Das Schütteln hat die Hundesitterin mal eingeführt, aber auch schnell wieder aufgegeben.


    Beim Bellen reagiert sie dann weder auf Leckerlie noch auf mich, selbst wenn ich da Leberwurst vor ihr ausbreite - nichts..

    Hallo,


    ich habe seit knapp 9 Jahren eine Mischlingsdame, die ihre Kindheit auf Kretas Straßen verbracht hat.
    Die ersten Jahre haben wir damit verbracht, ihr das Spielen und Gassi gehen beizubringen, all das kannte sie nicht.


    Sie war auch immer extrem ängstlich und scheu, Schüsse, Feuerwerke, Gewitter, das geht alles gar nicht. Manchmal ist sogar der Wind oder die Dunkelheit gruselig, vor Männern hat sie sehr oft auch Panik. Nun wurde alles mit der Zeit besser, wir haben auch eine Hundeschule besucht, die Grundkommandos gelernt, ein wenig Tunierhundesport betrieben, die beiden Dinge, die jedoch immer auf der Strecke bleiben und die wir, egal mit welchen Mitteln, einfach nicht weggebracht haben waren 1x das Weglaufen/Abhauen und auch nicht mehr auf Kommando zurückkommen - und das Bellen.


    So ist sie leider ihr leben lang schon an der leine beim Gassi gehen, haben zwar eine sehr lange Flexileine und für großere Ausflüge auch eine dünne 20m Schleppleine. Schlupft sie dann doch mal durchs Geschirr oder aus dem Hoftor - weg. Einfangn oder Rufen ist unmöglich, sie ignoriert jegliche Versuche, ob mit Pfeife oder per Kommando, selbst Wurst wirkt da nichts. Geht man auf sie zu weicht sie zurück, fordert zum Spiel auf teilweise und will gefangen werden. Lässt sich aber absolut nicht greifen.


    Das andere ist wie gesagt das Bellen, Es muss nur jemand am Hoftor vorbei laufen, fremde Stimmen reichen auch schon - und der Hund legt los. Klingelt es oder kommen gar Besucher oder - oho - der Postmann, dann bricht die Hölle aus. das ganze beläuft sich dann auch nicht auf ein kurzer Revier verteidigen, je nach besuch geht das dann auch mal 5-10 Minuten. Sie reagiert weder auf Kommandos, Ablenkung durch Leckerlies etc., gar nichts.


    Hatte es auch mal mit einer Schütteldose versucht, jedoch wurde das im Eifer des Gefechts und bei der Lautstärke des Gebells völlig überhört/ignoriert.


    Nun haben wir vor einigen Wochen günstig das Wolters Telesilent Erziehungshalsband erstanden, laut Hersteller verfügt es über Vibration sowie einem Ton, beides in 3 Stufen einstellbar (lang, mittel, kurz). das ganze kommt völlig ohne Elektroschocks oder irgendwelche Flüssigkeiten und Duftstoffe aus. In der Anleitung steht nun, dass man den Ton als positive Rückmeldung nutzen und die Vibration eben bei negativem Verhalten einsetzten soll. Soweit so gut.


    Nun wie beschrieben den Hund Sitz machen lassen, einmal piepen (Das Teil hat ne Fernbedienung über 50m) und Leckerlie geben. Denkste. Der Hund war schon alleine von dem Gepiepse so erschrocken und verwirrt, wusste gar nicht wo das herkommt und was das jetzt soll, dass sie dann erstmal abgehauen ist, statt sich ihr verdientes Leckerlie für die richtige Übung abzuholen. Klasse. Also geht das mit dem belohnen schon mal gar nicht, dafür ist unser Hund einfach zu unsicher.


    Na gut, wieso dann nicht nur die Vibration einsetzten, und ohne Pieps oder sonstwas, sondern einfach klassisch mit Leckerlie und Lob belohnen? Klappt auch soweit, denn immer, wenn die Dame wieder anfängt zu bellen rufe ich "Aus!", vibriere gleichzeitig und tada, der Hund ist völlig perplex und hört sofort auf zu Bellen, läuft weg und ist erstmal still und mega beeindruckt von dieser übernatürlichen Macht!


    Nun geht es mir aber irgendwie nicht so gut dabei, auch wenn es dem Hund keinen Schmerz zufügt, verwirrt es sie doch ordentlich, und unsicher macht es sie auch, denn sie weicht wie erwähnt immer sofort zurück und versucht wegzurennen vor diesem etwas. Kurz darauf springt sie zwar wieder freudestrahlend rum und spielt ausgelassen, aber dennoch ist mir irgendwie nicht so wohl bei einer so radikalen Methode. Auch wenn sie sich in den Jahren zu hause in unserem familiären Umfeld wirklich blenden gemacht hat, sie spielt, tobt, isst, macht alles wie ein "normaler", völlig gesunder Hund, habe ich die bedenken, sie durch dieses Halsband wieder zu sehr einzuschüchtern, dass ich damit irgendwie mehr kaputt mache als gut ist.


    Was denkt ihr dazu? Habt ihr Erfahrungen mit sowas? Gute Erziehungsmethode (da es ja wirkt!) oder sinnlos? (Ohne Halsband kläfft sie ja sofort weiter, sie hört wirklich nur dann auf, wenn ich vibriere, je nach Intensität (wenn da mal 3 fremde Männer im Hof stehen muss ich schonmal 3-4x nacheinander vibrieren, weil sie es immer wieder versucht) eben auch mal öfter. Andererseits bellt sie damit wirklich die komplette Straße zu, und da ich bald vorhabe, auszuziehen (ist mein Elternhaus), sollte das weitgehend unter Kontrolle sein, denn Dauerkläffen geht in einer Wohnung dann halt gar nicht mehr..


    Wäre euch wirklich dankbar über eure Meinungen und Erfahrungen. Für andere Methoden - speziall auch zum Abhauen, würde ich mich freuen :)

    Soo, konnte heute spontan doch schon zum Tierarzt.


    Dieser "Schleim" war wohl wirklich etwas Darmschleimhaut, der Arzt meinte aber, es kommt wohl wirklich von der Futterumstellung. Wenn das öfter vorkommt, muss ich wohl doch das Nassfutter wechseln oder darauf verzichten.


    Der After kam wohl wieder durch die verstopften Analdrüsen, die waren zum Glück nur voll, kein Blut mit dabei, darum konnte er eine Entzündung auch ausschließen.


    Wegen den anderen Beschwerden hat er Blut genommen, am Mittwoch bekomme ich die Ergebnisse, er war jedoch ziemlich zuversichtlich. Er meinte für 10 Jahre sei sie noch sehr fit, sehe super aus und habe eine perfekte Figur. Da hat er schon massig schlimmere Fälle gesehen.


    Jetzt warte ich mal das Blutbild ab, wobei er da auch meinte, dass ziemlich wahrscheinlich alles gut sein wird. Abwarten.