Beiträge von TrueType

    Es gibt mehrere Formen der DM, nur EINE davon kann ich gentechnisch erfassen...
    Was tut Ivomec im Hund? ist dafür nicht zugelassen - bestensfalls mal ein Tropfen davon in Ohrenmittel, um Milben effektiv abzutöten. Sehr selten.
    Imodium bei Durchfall? Kontraproduktiv! Durchfall hat ja Sinn! besser: ein paar Stunden hungern, Infusion, Darmfloraaufbau, Ursache beseitigen...
    Narkose: jede Menge Auswahl an Ausweichmitteln. Loperamid wird eh kaum regulär angewendet. Man kann gut auch im Alltag ohne Opioide auskommen.
    Div. Zeckenmittel führen - richtig angewendet - schon mal zu einer Reaktion, aber gestorben ist da dran noch keiner!
    Und schon wären wir durch - die Gruppe der Arnzeimittel ist nicht soooo groß und kommt eh kaum beim Hund zur Anwendung.
    In gut 30 Jahren habe ich noch keine wirkliche Vergiftung erlebt, außer bei einem Notfall bei dem kontrolliert damit gearbeitet wurde. Auch das ging letztendlich gut aus.
    Übrigens: auch Katzen und Menschen haben MDR1 - und? Da heißt es dann halt, da kriege ich Druchfall, Mageschmerzen, Kopfschmerzen von - wirkliche Vergiftungen sind auch dort sehr selten. Ich kenne keinen, der für sich als Mensch mal über MDR nachgedacht hätte...
    Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird!

    Damit ist gemeint, das diese Hunde ihre Bauchatmung grundsätzlich stärker einsetzen müssen, um überhaupt genug Luft durch die engen Atemwege zu ziehen. Das sieht man aber meist nur, wenn man es nicht "gewohnt" ist, nur die eigenen zu sehen - die Hunde ziehen in der Lendengegend stärker an. Oft haben diese Hunde dann auch einen richtigen Muskelstrang unterhalb der Rippenbögen - bei den schlanken Exemplaren kann man das gut sehen.


    Ich versteh nicht, warum man da umbedingt meint, das Ei des Kolumbus legen zu müssen, indem man einen Hund mit dem gewünschten plattnasigen Erscheinungsbild, aber ohne die Probleme züchten möchte (was meiner Meinung nach nicht möglich ist, es mag bessere und schlechtere Individuen geben, aber kein Hund mit dieser Anatomie kann problemfrei sein).

    Warum kann man sich nicht einfach von diesem äußerlichen, optischen Schönheitsideal trennen und den gleichen Hund, aber mit ner normaleren Kopfform züchten? Dann wäre man alle diese anatomiebedingten Probleme los, ohne weitere Forschung, ohne Belastungstests, ohne die Notwendigkeit von sorgfältiger Zuchtauswahl betreffend dieses Punktes...

    ... weil es nicht mehr geht! Es sind einfach keine genetischen Anlagen für normale Nasen und Kopfformen mehr da! Da ist nix mehr zum "Längerzüchten" zu finden! Deshalb hat man ja JRT mit reingenommen, um die "Langnasigkeit" wieder im genetischen Pool zu haben. Aaaaaber : da schreien halt alle auf, weil das nicht mehr reinrassig ist! Ist ja jetzt ein Mischling... das aber irgendwann mal alle Rassen so entstanden sind und eigentlich nicht zum Stillstand kommen sollten, wird vergessen, ja - einfach unterschlagen.
    In der heutigen Zeit, in der ich auch gentechnisch so viele Möglichkeiten und auch das Wissen!! habe, ein Armutszeugnis!
    Solange die großen Verbände - allen voran FCI und VDH sich nicht dahingehend öffnen, werden Retromops und Co. eine Ausnahme bleiben.
    Die Folgen der planlosen "DesignerHundeErzeugung" können wir doch noch gar nicht übersehen! Beim Labradoodle z.B. ist die ursprüngliche Idee jedenfalls komplett untergegangen...

    Und dann noch ein Nachwort zu den TÄ: WAS bitte sollen die denn machen?!? DIE haben den Hund doch nicht gezüchtet! Kann sich ja nicht jeder auf kosm. Operationen spezialisieren.... nö, er verdient ja auch sein Geld damit - Narkosen sind aufwändiger, Augenerkrankungen häufig, die Folgen der Verfettung müssen behandelt werden.... der TA macht nur Schadensbegrenzung, auf die ZUCHT hat er keine Auswirkung - die Züchter wissen doch eh alles besser....
    Nein, da würde ich eher unverantwortlichen Showrichtern den schwarzen Peter zuschieben, indem sie Hunde nach vorne stellen, die übertriebene Rassemerkmale haben, die dann kummulieren und letztendlich in Hautfalten enden, die auf der Erde schlackern, SharPeis, bei denen schon als Welpen die Lider korriegiert werden müssen, Nasen, die gar nicht mehr da sind..........

    Giardien: eine Probe reicht, der Teststreifen reagiert auf Antikörper gegen Giardien
    alle anderen Würmer: 3 Tage sammeln, da wird mittels Flotation (ausschwemmen mit Salzlake) nach Wurmeiern gesucht.

    Ersteres ist immer da, letzere nur, wenn die Würmer grade ausscheiden....

    äh, das hängt schon auch sehr vom Trainingszustand ab... klar sind meine auch mal mit nur kurz Garten sausen zufrieden, da sie aber im Training sind für Coursing und Rennen reicht das nicht lange vor! Allerdings spielen wir dann Frisbee.
    .... und vom Wetter..... "es regnet?!?....wir sollen RAUS?!???? SPINNST DU?!!!!!!!!"
    Zudem hängt es sehr von der Rasse ab, ob ich sie so ohne weiteres frei laufen lassen kann, Afghanen eher selten. Diese Hunde kommen aus der freien Steppe, sind für freies Jagen mit berittenem Jäger gemacht. Und zudem anderen Rassen gegenüber oft kompromisslos.
    Der Großteil der Whippen ist jedoch relativ problemlos. Aber ohne Erziehung geht gar nix!

    Wenn alles krankheitsbedingte ausgeschlossen ist, versuch es doch einfach mal mit Incurin. Ist Östrogenersatz. Wenn es funktioniert: Bingo! Wie viel sie dann davon braucht, kannst Du selber raus finden. Das "unregelmäßige" Nässen spricht schon für kastr.bed. Inkontinenz.
    Zudem große Hündinnen davon leider öfter betroffen sind.

    Hey, da seid ihr ja alle wieder! Habe erst gestern auf der Ausstellung erfahren, daß das Forum wieder lebt! Kämpfe dementsprechend noch mit der Technik....
    Schön, mal alle live gesehen zu haben! Wir waren echt eine nette Truppe! Vorschlag für´s nächste Mal: wir bauen einen kleinen Stand mit dem DogForumLogo und einer großen Kaffeemaschine auf....

    War ja ohne Hunde da, war nur zum Daumendrücken für Hamilton angerückt: und er und Danny haben ihre Sache großartig gemacht! Der Richterbericht ist wirklich klasse, und wenn er etwas mehr Routine hat und sich endlich vernünftig stellen läßt, ist noch mehr drin!

    Und jetzt noch ein Nachtrag zu den "gelben" und "blauen" Impfpässen:
    Der Unterschied: die "gelben" sind national, gelten nur in D, aber dort gelten sie! D.h., ihr kommt damit ohne weiteres in die Ausstellung, und die Tollwutimpfung muß auch nur 21 Tage her sein... zudem sind die Kontrolleure ja auch nicht doof, wenn bisher geimpft wurde und da mal eine Lücke ist, ist das kein Problem. Lediglich bei sehr jungen Hunden oder bei dtl. ungepflegten Tieren wird schon mal genauer hingeschaut!
    Der "blaue" ist sozusagen der "Reisepass" für HundKatzeFrettchen. Seit 28.12.2014 muß er vom TA genau bestägigt, die Daten hinterlegt und dann laminiert werden! D.h. der Hund muß dann auch schon gechipt sein! Am besten vor der ersten T-Impfung, spätestens mit ihr.
    Klar kann jeder TA den ausstellen, er kann auch die Impfungen eines anderen TAs übertragen, der alte wird dann soweit einfach mit dran geheftet. Bei zweifelhaften Einträgen, z.B. Ostblockhunden sind aber auch wir vorsichtig. Zur Not impfen wir halt zumindest T noch mal nach....

    Pyridoxinabhängige Epilepsie? Ich weiß darüber nur, daß man das mit Vit B6 behandelt, aber das es das überhaupt beim Hund gibt?!?
    Wie äußert sich das? Wie sieht es eigentlich mit der Lebensqualität aus? Ich kann es von der Ferne aus natürlich nicht beurteilen, aber mal "rein technisch" gesehen, frage ich mich, ob ich das meinem Hund antun würde...

    Ronja hat Ezephalitis - eine Gehirnentzündung?!? Bist Du sicher? Und wie wurde das festgestellt? Warum dann so eine lange Behandlung?
    Warum ich frage: das ist beim Hund extrem selten! Meist dann auch durch Viren ausgelöst, die latente Form ist beim Hund doch kaum nachzuweisen, da eigentlich symptomfrei. Vielleicht meinst Du ja doch Epilepsie?
    Wie also äußert sich das bei Ronja?
    Bei dem dermaßen kurzen Schädel käme ich erst mal auf andere Ideen...
    Zum Keppra: ist nebenwirkungsarm. Studien darüber gibt es bei der Uni München, allerdings im Verbindung zu epilept. Anfällen.
    Wir haben es bisher nur zusätzlich gegeben in Verbindung mit Phenobarbital. Letzeres kann man nicht einfach absetzten, muß - wie Du schon geschrieben hast - sehr langsam ausgeschlichen werden.
    Keppra alleine haben wir noch nicht gegeben. Es gibt übrigens schon lange die viel günstigere Varinate davon von 1Apharma.... die kostet nur ein Viertel!