Beiträge von Sacred

    Hallo,

    es geht nicht um meinen Hund, sondern um einen Gassi-Bekannten. Heißt, Nachfragen muss ich erst recherchieren.

    Husky-Rüde, 13 Jahre alt, unkastriert. Scheint als müsse der Halter erst noch von einem TA-Besuch überzeugt werden. (Ich vermute es könnte an Rente und Kosten liegen, ist aber nur meine Vermutung)

    So ich versuche mal zusammenzufassen.
    Vor zwei, drei Tagen und gestern Abend hielt der Hund eine Weile den Kopf schräg, Rücken leicht gekrümmt und kratzte sich intensiv am Hals. Zecke oder so wurde nicht gefunden.
    Halter ratscht recht gern beim Gassi, Gassistehen ;) , ist der Hund an der Leine legt er sich seit ein paar Wochen gleich hin. Heute morgen kam er mir eher unruhig vor. Kann aber sein, dass er einfach weiter wollte.
    Pinkeln sah normal aus, beim Kot absetzen hat er Probleme seit ich ihn kenne. Darmtasche oder so.
    Am Unterbauch lässt er sich wohl nicht gerne anfassen.

    Das auffälligste momentan ist das mit schief gelegtem Kopf und leicht gekrümmtem Rücken laufen und das auffällige Kratzen danach. Er streift dann wohl auch den Halter in Richtung Schmuseaufforderung.

    Ich weiß, nicht viele Anhaltspunkte und Ferndiagnosen gehen nicht.
    Vielleicht ein paar Anregungen und Argumente mit denen ich den Halter zum TA-Besuch überreden kann.

    Ah, ok, die zwei Stunden anstarren hat er gebraucht um genug Luft zum reden zu haben. :D

    Blau ist, neben grün und gelb, die Farbe, die man nachts am besten sieht.

    Zwar kein Satz.
    Wir waren heute mit Gassifreundin und Nanas Kumpel unterwegs, auf dem Parallelweg eine Truppe mit drei beleuchteten Hunden. (Praxistest, der blau beleuchtete war am weitesten zu sehen, dann der gelbe und recht unauffällig der rote.) Unsere Hunde natürlich stehengeblieben und interessiert rüber geschaut. Hab meine dann abgerufen, sie kam dann, mit Blick zu mir ob denn dafür ein Leckerli abfällt und rannte ihrem Foxer-Kumpel in den Bauch, der daraufhin einen Senkrechtstart hinlegte. :lol:

    Zitat

    Ich bin ja auch der Meinung, dass die nicht-wölfischen Merkmale die Sprache beeinflussen. Platte Nase? Beeinträchtigt doch das Spiel mit den Lefzen. Stummelschwanz/Ringelrute? Auch hier wird die Körpersprache doch verfälscht oder ist zum Teil nicht möglich. Immer oben getragene Rute (rassetypisch)? Signalisiert ständiges vermeintliches Selbstbewusstsein. Eng anliegende Rute? Ein vermeintlich immer unsicherer Hund, was andere Hunde verwirrt oder zum "Mobben" anspornt. Schlappohren können auch nicht genau gleich agieren wie Stehohren. Also zuchtabhängige Merkmale, die den Wölfen so nicht gegeben sind, stellen für mich schon Einschränkungen da. Ich denke aber, Hunde lernen damit umzugehen. Hunde sind rassistisch und zB. Windhunde verstehen nun mal andere Windhunde besser als völlig andere Hundetypen. Sie lernen aber auch, die "Sprache" anderer Rassen zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Auch wenn Hunde gleichen Typs/gleicher Rasse wohl dennoch am besten miteinander kommunizieren können, meiner Meinung nach :)

    Jepp, Hunde können lernen damit umzugehen. Dazu müssen sie aber die Chance haben.
    Ich habe eine Plattnase mit Schlappohren und über dem Rücken getragenem Puschelschwanz. Wir treffen viele Hunde und Probleme gibt es sehr selten. Da war mal der Dackel, der auf einmal beißenderweise auf ihr drauf hing. Ich vermute ein Missverständnis auf Grund der Optik, kannte der wohl nicht. Und da Dackel nicht gerade für Rückzug bekannt sind, wenn sie etwas komisch finden ... ;)
    Der Foxterrier einer Bekannten wurde von zwei Hunden angegangen, da vermute ich den Grund auch in hochgetragener Rute und staksigem Gang. Eventuell noch das Fell, das war vorm Trimm-Termin, da ist er immer recht plüschig.
    Zweimal haben wir einen Schnorchel-Mops getroffen, der schnurrt fast. Dem wirft meine ab und an einen prüfenden Blick zu ob er vielleicht doch die Zähne fletscht. ;) Den würde ich gerne öfter treffen, dann könnte meine das schneller einordnen.

    Liest sich eher nach einem Problem in der Freund-Beziehung. ;)
    Wenn er mauert hast du schlechte Karten.

    Möglichkeiten:
    Freund erziehen (Wer will das schon. Man hätte schließlich gern einen Partner und kein bockiges Kind)
    Katzen abgeben.
    Hund abgeben.
    Wieder getrennte Wohnungen.

    Rede noch mal mit ihm. Die Katzen wohnen dort ebenfalls und haben, genau wie der Hund, das Recht sich sicher und wohl zu fühlen.
    Rücksicht ist keine Einbahnstraße und Partnerschaft kein "Ich will aber!". Es kann nicht sein, dass die einen sich auf Kosten der anderen ausleben.

    Das Problem des Sprühhalsbandes sehe ich darin, dass wieder ein paar Deppen auf die Idee kommen, mit Knöpfchen drücken sei es getan. Ok, kommen auch so genug, aber mit TV-Ausstrahlung wieder ein paar mehr.

    Aber mal abwarten wie er es einsetzt und was er dazu sagt. ;)