Beiträge von Sacred

    Gut, ich weiß ja, dass Hunde Schlinger sind, Hundinchen hat mich vorhin trotzdem geschockt. Zum Abendessen gab´s Hühnerhals, damit ist die Kurze auch noch beschäftigt. Denkste! Ca. ein Drittel wurde brav zerlegt und gefressen, der Rest wurde etwas weich gekaut und landete komplett im Hund. Wird das jetzt einigermaßen verdaut, oder muss ich sie wie eine Schlange zwei Wochen nicht mehr füttern, kommt hinten ein fast kompletter Hühnerhals raus, bleibt das Ding jetzt irgendwo stecken?

    Gestern hatte ich ein Aha-Erlebnis! :lol:

    Herzallerliebster Schatz ging mal mit zur Spiel-und-Spaß-Gruppe. Ich bin die, die Massen an Büchern gelesen hat, keinen Rütter auslässt und in die Hundeschule geht. Er geht ab und an mal Gassi, ansonsten gibt es Kuscheleinheiten mit Hund.
    Jou, damit er nicht nur als schmückendes Beiwerk glänzt, ist er die ein oder andere Aufgabe mit Hundinchen gelaufen. Was soll ich sagen, das klappte besser als bei mir. :D Er ist halt nicht mit Theorie versaut. :lol:

    Ich glaube, dir ist das Bauchgefühl für einen Hund abhanden gekommen. ;)

    34 Bücher? Nun ja, ungefähr so viele, wenn nicht mehr, habe ich vor dem Hund auch gelesen. Der Trick ist, merke dir die Tendenzen die dir zusagen und vergiss den Rest wieder. Genau dein Hund ist eh in keinem Buch beschrieben.
    Vorher habe ich mir auch ausgemalt wie toll mein Hund erzogen sein wird :lachtot: Jetzt, mit Hund, sehe ich das lockerer.
    Erst mal Hund ankommen lassen, dann haben wir am Rückruf gearbeitet, "Sitz" konnte sie schon (In der Position sieht man auch besser ob die Hand einen Keks raus rückt :D ), "Platz" macht sie recht ungern.
    Aber, ... sie orientiert sich ziemlich an mir :hurra:

    Ich denke, du willst es zu richtig machen und setzt dich, und damit den Hund, zu arg unter Druck.

    Du liest dich ein bisschen nach "Methodenhopping", das tut nicht, also die nächste.
    Ich würde auch sagen, ein guter Trainer der nach Hause kommt und sich das Ganze vor Ort anschaut.

    Warum ist unser anderer Hund die Ruhe in Person und gähnt müde wenn ich ihr das Geschirr anlege und meine fiept und fetzt durch den Garten wie von der Tarantel gestochen als ob ich sie alleine daheim lassen würde?!?

    Der andere Hund ist einfach ein anderer Typ.
    Bist du übrigens sicher, dass er müde gähnt? Oder beschwichtigt er vielleicht?

    Mein Kater war 15 Jahre alt als ich den Hund holte und ich hatte keine Ahnung was er von Hunden hält. Beim Hund wusste ich, dass er Katzen ziemlich ignoriert. Beim ersten Kontakt habe ich den Kater auf den Kratzbaum gesetzt, damit er sich die Sache erst mal von oben anschauen kann. Dicke Freunde wurden sie nicht, aber sie akzeptierten sich und lagen auch nebeneinander auf den Sofa.

    Töchting hat zwei Katzen, ein Mädel, ca. sechs Jahre und einen Kater, zwei Jahre alt. Der Kater gibt dem Hund inzwischen Köpfchen, wenn wir zu Besuch kommen. Ok, der Hund weiß immer noch nicht was er davon halten soll und der Kater erschreckt sich dann vor seiner eigenen Courage. :lol: Das Mädel läuft auch immer dichter dran vorbei.

    Mit den Katzen meiner Freundin funktioniert es auch und die kennen, da reine Wohnungskatzen, keine Hunde, da bin ich allerdings nicht so oft zu Besuch. In ihrer neuen Wohnung wird sich das ändern und ich schätze, auch diese Katzen werden sich schnell an den Hund gewöhnen. Alles eine Frage des Handlings. ;)