Beiträge von Beaglebine

    Ich vermisse sie so schrecklich, ich halte es kaum aus. In jeder meiner Zukunftsvision war sie an meiner Seite. Sie ist nur 8,5 Jahre alt geworden, davon war sie etwa 7,5 Jahre bei uns. Wir waren durchgängig zusammen, ich habe meine Jobs danach ausgesucht, dass ich sie immer mitnehmen oder Home Office machen kann. Wir waren noch nie so lange voneinander getrennt, wie in diesen zwei Wochen gerade. Ich habe das Gefühl, dass ich nie wieder glücklich sein kann. Jegliche Lebensfreude ist weg und ich quäle mich durch den Tag. Ich kriege immer wieder zu hören, dass ich mich ja jetzt auch erst mal in einen neuen Alltag einfinden müsse, ein neuer Hund irgendwann Ablenkung bringt... aber das ist doch überhaupt nicht das Problem. Mir geht es nicht darum, dass mein Alltag anders ist. Ich will auch keinen anderen Hund. Ich will Mia. Das Problem ist, dass Mia weg ist und nie wieder zu mir zurückkommen wird. Den Gedanken kann ich kaum ertragen. Ich will sie doch nur wieder zurück...

    Mein herzliches Beileid für diesen schweren Verlust, dass Du dich nicht verabschieden konntest tut

    mir sehr leid für euch. :streichel: Dein letzter Absatz könnte von mir stammen, nach bald 15 Monaten ohne meinen Hund, fühle ich mich noch sehr ähnlich.:( Es dauert..

    Hab mich damit abgefunden, dass es nie wieder sein wird wie es war - weil das Liebste für mich fehlt- ich

    mach einfach irgendwie weiter.. Wünsche Dir alles Gute und vielleicht gibt´s irgendwann wieder einen

    besonderen Hund für dich (und vielleicht auch für mich).:streichel:

    Dein Hund ist noch jung, bleibende Schäden hat er nicht,oder?

    Dann dürfte sich der Großteil doch eigentlich wieder herstellen lassen.

    Mein Beagle hatte mit 12,5 einen Unfall mit anschließender Lahmheit, Röntgen zeigte dann, überraschend, HD, Spondylose, Arthrose. Er humpelte trotz Medis, Physio (Laser, Massagen, Akupunktur, Blutegel) weiter, insgesamt ca 8 Monate. Er hatte am linken Hinterbein kaum noch Muskulatur, völlig flach der Schenkel, der Rücken auf der Seite sackte neben der WS richtig ein.

    Mit dem Wechsel zur Osteopathie ging es dann glücklicherweise sehr schnell wieder aufwärts. Er baute sichtbar wieder Muskulatur auf, fast wieder wie vorher (beim Senior + Kastrat ist es ja nicht so einfach). Wir haben einiges an Übungen zu Hause gemacht, erst alle 2 Wochen Osteopathie, später alle 4-6 Wochen.

    Willkommen zurück und hier im Thema Mudkip

    Schade, dass Du mit so unschönen Neuigkeiten einsteigen musst. :( :

    Hoffe, dass das Schmerzmittel wirkt und euch noch etwas gute Zeit verschafft.

    Nutze die Zeit, macht´s euch so schön wie irgendwie möglich.:streichel:

    Wie geht es ihr denn allgemein, hat sie noch Kraft, Interesse und Lebenslust?

    Hab meinen Jung auch an den Krebs ( Nase +Metastasen in der Lunge) verloren, zum Ende hin war der Abbau leider sehr rasch. im Nachhinein hätte ich ihm früher die Flügel schenken sollen, wird mir nicht wieder passieren.:( :

    Mach einfach dein Ding, wie der Beagle-Mix es tun würde, würdest Du nicht gegensteuern :nicken:

    Ihr seid nicht auf der Welt, um es anderen recht zu machen oder jedermanns Wohlwollen zu erhalten.

    Dein Hund ist nicht perfekt - wer ist das denn schon?

    Du arbeitest an euren “Problemen“, wunderbar - nun gib euch einfach die Zeit dazu.

    Es wird immer negative Anmerkungen geben, ganz egal ob du zb Anspringen unterbindest oder nicht. Der eine findet es drollig, empfindet deine Korrekturen daher unnötig und du bist die “Böse“. Der nächste findet es ätzend und ist dankbar für dein Einwirken.

    Man muss den richtigen Weg für sich und seinen Hund finden - unabhängig von der Meinung anderer.

    Ja, Beagle sind wunderbar im Hinterfragen, Austesten, Aussitzen - ich hab es sooo geliebt, mit diesem starken, unabhängigen Willen zu arbeiten. :herzen1:

    Sie brauchen öfter Wiederholungen und Auffrischung des Gelernten. Es kann dir auch nach 3 Jahren mit schönstem Gehorsam noch passieren, dass der Beagle dich anschaut und “Nääää, also das hab ich noch nie gehört!!!“ in seinen Augen steht. Sie legen halt weniger Wert drauf, es uns recht zu machen - das war nie ihre Aufgabe. Trotzdem, auch ein Beagle muss und kann gehorsam sein, ich kenne selbst jagdlich geführte Beagle, die außerhalb der Arbeit problemlos und gehorsam frei laufen im Wald.

    Konsequenz, Dickkopf und nötigen Gehorsam möglichst spaßig, actionreich und abwechslungsreich zu verpacken hilft weiter. Langeweile hassen sie, ewig gleiche Abläufe beim Training, immer gleiche Orte für Gassi und Arbeit ödet schnell an.

    Schau gern in mein Fotobuch, mein verstorbener Beagle hat einiges erlebt, sämtlichen Unsinn mitgemacht und war (5 jährig übernommen, unerzogen, 2 Vorbesitzer, mein Ersthund) später so ein zuverlässig gehorsames Goldstück, dass er für Aussie, Boxer und Labrador im Bekanntenkreis als Vorbild galt. :gut: