Beiträge von Beaglebine

    1) Ja, ich habe mit meinem verstorbenen Hund Lupo (Beagle) sehr daran gearbeitet, Frust auszuhalten.

    2. Er war 5 Jahre beim Einzug, 2 Vorbesitzer, nahezu unerzogen, mein Ersthund.

    3. Wir hatten hauptsächlich die Baustellen Essen und allgemein Warten können. Er rastete geräuschvoll aus wenn essbares ins Spiel kam. Kam er nicht (sofort) zum Zug, heulte er trotzig die Siedlung zusammen, versuchte sich körperlich durchzusetzen, trampelte über alles und jeden drüber, quetschte sich durch (fand der kleine Pflegehund nicht witzig, die Kids meiner Schwester auch weniger), sprang vom Korb aus auf den Couchtisch -in meinen Teller, sprang mir in den Arm um an den Napf zu kommen, er plünderte, klaute, sammelte draußen Essbares und Kot auf..

    Jedes Warten (zb zum Gassigang, an der Ampel, vor der Begrüßung von Mensch/Hund, vorm Apportieren) war gut für ein brüll-quietschiges Tänzchen - und er hatte eine tolle, laute Stimme.. :fear::herzen1:

    Ich hab mit Mini-Schritten, Sekündchen und Sturkopf gearbeitet. Generell kam er nie zum gewünschten Ergebnis wenn er ne Show gemacht hat, dann stehe ich eben 15 Minuten auf dem Feld bis er den Schnabel hält..Eine Sekunde ruhig bleiben brachte dann eher Erfolg. Das hat er schnell kapiert und ich konnte es dann zeitlich ausweiten. Gewünschtes Verhalten, auch nur im Ansatz, wurde ordentlich gelobt.

    4. Bei uns hat es sehr viel gebracht.

    Ich konnte in Ruhe essen, Hund entspannt im Körbchen. Wir wurden oft zum Essen eingeladen, privat und Restaurants, er erhielt viel Lob für sein ruhiges Verhalten.

    Er stellte das Müllsammeln draußen ein, ich konnte sogar mein Essen auf dem Couchtisch stehen lassen und die Wohnung verlassen.

    Das ruhige Warten war in vielerlei Hinsicht nützlich. Beim Fertigmachen zum Gassi gab's kein Gehampel und Gebelle, bei Treffen mit anderen Hunden und Menschen, besonders bei ängstlichen Exemplaren, an Bahnsteigen, auf der Arbeit an der Rezeption, wo er mich begleitet hat..

    Wir hatten später viel Spaß am Apportieren -ohne Ton :D Er blieb ruhig stehen/sitzen/liegen während die Dummys über ihn hinweg flogen, ließ sich abrufen vom Futterdummy, ins Platz pfeifen aus dem Galopp dahin.

    Fjana Ja, bei meinem Pflegi (Shih-Tzu) war es öfter so, bei meinem Beagle später auch, der war allerdings sehr krank, als er anfing zu mäkeln. Ihm war es morgens dann öfter übel, trotz Betthupferl um Nüchternerbrechen zu verhindern.

    Habe mit der Paste von Reconvales gute Erfahrung gemacht, ein bisschen davon in die Lefze geschmiert, sorgte oft dafür dass er ne Stunde später dann fraß.

    Hier war Hühnchen der Verursacher, das sorgte im Alter (ich glaub er war 10/11 Jahre alt) für Probleme, auch mit den Ohren zusätzlich. Vorher keine Allergie bekannt gewesen. Zur Allergie kamen noch die tiefen Falten hinzu.

    Ich hab mit kolloidalem Silber gute Erfolge gehabt, mehrfach täglich aufgespüht, ausgewischt, getrocknet.

    Bei einer Bekannten mit Beagle wurden dem Hund letztlich die Lefzen gestrafft. Die Hündin hatte mehrere Bakterienstämme in den Falten, teils resistente, monatelange Waschungen, Entfernung von Spielzeug, keine Kausachen. Zu viel Protein stand auch im Verdacht, der Auslöser zu sein.

    Saltimbanco Mit der Endoskopie habt ihr zumindest einen Tumor in den Nasengängen ausgeschlossen, was schon mal sehr gut ist. Bei meinem Beagle saß der Tumor in den Nebenhöhlen, weiß nicht ob die Endoskopie so weit reicht. Wir hatten ein Ct gemacht, da war er dann sichtbar. Der TA meinte, Endoskopie könnten wir uns sparen wenn da ein Tumor ist, kommt das Gerät bis zum Anfang - wie weit der Tumor dann reicht, zeigt die Untersuchung nicht.

    Lupo hatte (wenn er nicht gerade Nasenbluten hatte) klaren bis weißen Nasenausfluss, nichts braun oder krümelig. Er bekam übrigens von Juni bis Dezember durchgängig Antibiotika und Cortison.

    Hoffe, eure Medikamente schlagen weiterhin an und ihr werdet von diesem Albtraum verschont!

    Mein Hund hat im Garten (wohnten 2 Jahre bei den Eltern im Haus) nur gemeldet, wenn jemand den Garten betreten wollte oder länger am Zaun stand und glotzte. Ansonsten hat er nur geschaut, egal ob Menschen mit oder ohne Hund vorbei gingen.

    Fand ich so auch sehr angenehm, mich nervt sinnfreies Gebelle sehr.

    Umso "schöner" ist es, dass der Hund meiner Nachbarn das zu

    seinem Hobby auserkoren hat! Jedes Wesen, das sich wagt in 3 Meter Abstand zu atmen, wird vehement verbellt. Jeder Vogel der aufm Zaun landet, jedes Wort am nahe gelegenen Spielplatz, jedes Blatt im Wind muss kommentiert werden. Es nervt! Der Hund ist 3 kg schwer, ein sich selbst überschätzender, aggressiver Zwergpinscher, der auch versucht durch den Zaun an (Hunde)Beine zu springen.

    Ich habe in 8 Jahren nicht einmal ein "Aus", "Ruhe" oder "Lass es" gehört (meine Dachterrasse ist über den Balkonen/Gärten, bekomme alles mit), es ist den Leuten wohl einfach wurscht.

    Im Sommer ist´s besonders toll. Abends würde man dann vielleicht gern mal bei offenem Fenster schlafen. Keine gute Idee wenn man um 4:15 aufstehen muss. Warum? Weil der nette Hund abends gegen 23 Uhr unbedingt noch mal in den Garten muss und dort sinnfrei herum bellt. Die Tür geht auf, das Tier bellt los.

    Naja, mal gucken wie ihr der Strahl aus der Wasserpistole schmeckt, die liegt nun für den Sommer parat -ist mir echt wurscht allmählich.|)

    Am Wochenende war ich echt betroffen, als ich lesen musste, dass irgendein Idiot bei der Kölner Stadttaubenhilfe einen Wohnwagen abgebrannt hat. In dem Wagen viele Spenden, Medikamente - und 16 Küken/Jungvögel in Aufzucht. :verzweifelt:

    Die Taubenhilfe hat hier einen Lebenshof aufgebaut, mit Freiflug-Voilieren, Quarantäne und lebenslanger Betreuung, gebe dort immer meine Findlinge hin. :( :