Beiträge von Beaglebine

    Ich kann das alles verstehen und würde wahrscheinlich ähnlich rotieren.
    Doch, der Sinn einer Kur ist oft, alles hinter sich zu lassen und sich ganz auf sich selbst zu besinnen.
    Darin liegt der Erfolg.

    LG, Friederike

    Gerade bei psychischen Erkrankungen kann der Hund die Therapie sehr unterstützen. Für viele ist der Hund ein wichtiger Halt im Leben. Ist man dann allein in der Klinik, ist man nicht nur einsam - nein, man macht sich auch noch ständig Sorgen, ob es dem Hund zu Haus auch gut geht. Das ist nicht gerade förderlich für Entspannung & Co. Die Gassi-Gänge & der Kontakt mit dem Hund senken den Blutdruck und wirken stresshemmend.

    Bei mir würde es die Heilung / Therapie sehr erschweren wenn mein Hund nicht da wäre.

    Joggen würde ich mit einem so schweren Hund auch erst mal vergessen. 1-2 kurze Gassigänge mehr, nach den Geschäften
    einfach forsch voran, Gehtempo etwas steigern. Erst nur 5 Minuten
    straffes Gehen, einige Minuten wieder ruhiger zum Ausruhen,
    dann nochmals paar Minuten straff gehen. Bringt sie das nicht mehr aus der Puste, können die Zeiten des straffen Laufens erweitert werden.
    Gegen Hunger bei der Diät gab es hier (Hund von 25 auf 17kg abgespeckt) zwischendurch eine Tasse warmes Wasser mit nem EL Naturjoghurt & 1-2 El Gemüsebrei. Das half gut gegen das ewige Gebettel & Stehlen-Wollen.

    Ich habe keine eigenen Kinder, aber einige in der Familie/im Freundeskreis. Lupo kommt mit Kindern sehr gut aus.
    Als ich ihn bekam war er 5 Jahre, meine Nichte & mein Neffe waren da 3 Jahre, 2 Jahre später kamen nochmal Babys in die Familie, die nun mit den Hunden aufgewachsen sind.

    Nachdem Lupo einmal verstanden hatte, dass Essen in Kinderhänden
    keine Einladung zum Klauen ist; und dass man Kinder nicht anspringt war alles harmonisch. Die Kinder lernten im Gegenzug, dass der Hund in Ruhe gelassen wird wenn er schläft, frisst oder ein Spielzeug hat. Auch dass viele Hunde es nicht schätzen umarmt
    und wie ein Kuscheltier gedrückt zu werden wurde schnell verstanden. Einen Hund mit Essen ärgern ist ebenfalls verboten.

    Bei Lupo halten sie sich auch dran, beim Labbi meiner Eltern
    eher weniger. Ich sehe das mit Besorgnis, weil der Hund keinesfalls
    sooo begeistert davon ist, wie alle meinen. Sie macht nix- aber ihre Körpersprache spricht für mich deutlich genug. Aber meine Bedenken werden weggewischt : " Siehst du zu eng, die kennen sich doch, die geht ja auch selbst zu den Kindern" etc.. Nun, ich hoffe, dass es zeitlebens gut geht.
    Als meine kleine Nichte mal nicht hören wollte und Lupo getrietzt hat, habe ich ihr mal seine Zähne gezeigt. " Siehst du, damit würde er dich festhalten wenn du ihn ärgerst, er hat ja keine Hände. Er meint das nicht bös aber es wird trotzdem weh tun" Sie hat ihn nie wieder geärgert.