Lupo (gerade 13 geworden) zeigt langsam auch, dass er kein junger Hüpfer mehr ist.
Bis 12,5 jährig war er noch uneingeschränkt überall dabei und lief 3-4 Std
freudig mit.
Schon immer ein eher gemütlicher Hund (sinnlos hin & her galoppieren war zb nie seins) wird er nun die Gemütlichkeit in Person. Er kann eeewig draußen an einer Stelle schnüffeln (klar Beagle, aber so extrem war es nie) oder auch mal verträumt
in die Ferne schauen.
Während die Zeit schneller läuft, werden wir eben langsamer...
Treppen bedeuten jetzt Trageservice von Frauchen, gilt natürlich auch für
die äußerst beliebten Liegeplätze auf der Couch. Rampen akzeptiert er leider nur
wenn ich daneben sitze, ohne Aufsicht würde er springen - also werden die Sofas verstellt in meiner Abwesenheit. Da hebe ich ihn dann rauf & runter wie es dem
englischen Gentleman beliebt.
Mein Bett hab ich auch abgebaut und penne nun auf der Matratze, er liebt es so da drin zu liegen wenn ich weg bin, kam aber allein schwer hoch. Er hat Arthrose und leichte Spondy, da müssen wir drauf aufpassen und machen regelmäßig Physio.
Ich hab das Gefühl, sein Gehör lässt langsam nach. Kann aber auch durchaus
Altersstarrsinn sein, was er hören mag hört er nämlich auch in Flüsterlautstärke noch.
Vom Köpfchen her ist er noch voll da, er liebt es weiterhin zu tricksen & allgemein
einfach irgendwas zu tun. Da er nicht mehr normal apportieren soll, haben wir uns komplett auf Suche umgestellt, was ihm auch sehr gefällt.
Kontakte mit anderen Hunden schränke ich seit Mitte letzten Jahres sehr ein und
wähle Kontakte sorgfältig nach Größe & Temperament aus, zu wild ist nicht´s mehr für ihn. Da ist sein Rücken zu empfindlich für geworden.
Ich habe im letzten Jahr ja meinen Pflegi im hohen Alter von 17,2 verloren,
das Altern & seine Erscheinungen sind mir daher nicht neu, ich bin auf so ziemlich alles eingestellt. Ich hoffe nur, dass meinen Bubi die Demenz erspart bleibt.