Beiträge von Beaglebine

    Ich glaube in der Tat, dass ein Punkt auch ist, wie viel Aufmerksamkeit man währenddessen dem Hund schenken muss, die dann vielleicht von anderem abgeht. Beispiel: Man trifft sich mit Freunden, will sich eigentlich unterhalten, muss aber währenddessen ständig darauf achten, dass Hund liegen bleibt, niemand anspringt, anbellt whatsoever. Das ist so ein bisschen wie mit einem Kleinkind, das - zumindest bei manchen Müttern - jegliche Aufmerksamkeit sofort auf sich zieht und eine Unterhaltung in mehr als zwei ganzen Sätzen unmöglich macht. Wenn mein Hund so wäre, würde ich ihn glaube ich auch viel öfter daheim lassen. Oder wenn ich merken würde, es ist nicht sein Tag.


    Wobei ich es auch extrem wichtig finde, dass das Hundekind davor und danach die Möglichkeit hat, noch sein Ding zu machen, also eine größere Runde zu laufen, zu schnüffeln etc.

    Und letztlich ist es - wie beim Menschen auch - sicher eine individuelle Charakterfrage.

    Als ich Lupo bekam, war nicht daran zu denken, ihn in ein Cafe/Restaurant mitzunehmen. Er verlor ja schon zu Hause jede Beherrschung wenn´s um Futter ging und sang schönste Arien, von ruhig liegenbleiben keine Spur. Also habe ich das langsam gesteigert, nachdem er zu Hause ruhig blieb übte ich bei Familienfeiern. Dann ein kurzer Kaffee im Cafe usw. Heut ist er ruhig, oftmals unsichtbar und absolut nicht störend.

    Er bleibt auch völlig relaxed zu Hause, es ist also kein Muss dass er mitkommt. Ihn lastet so ein kleiner Gang durch die Vorstadt oder ein Besuch im Obi schön aus, viel riechen, gucken, bisschen laufen, beobachten. Er kann ja nun keine 4 Std mehr laufen, halbe Stunde City und er ist zufrieden wie früher nach einer Wanderung.

    Lupo sieht/riecht gern neues, liebt Bahnfahren und Menschen. Lärm & Gewusel lassen ihn kalt. Von daher begleitet er mich wann immer möglich.
    Baumarkt, Gartencenter, Tiergeschäft, Restaurant, Café, Apotheke. Er kennt auch die Kölner Innenstadt. Wenn ich weiß, dass ich nur in 1/2 Läden muss, wo er mitkommen kann, nehm ich ihn schon mal mit. Ich gehe dann aber nie durch die Massen, eher Seitenstraßen. Danach gibt's vielleicht ne Kugel Eis oder ein Nugget vom Mc Dreck und ein Spaziergang am Rhein. |)
    Zum Shoppen würde ich ihn nicht mitnehmen, das hasse ich und hetze daher wie ne Bekloppte ganz schnell durch :D
    Er modelt auch ganz gelassen auf der Domplatte oder im HBF, kümmert ihn nicht.
    Er findet es toll, unterwegs paar Kontakte zu knüpfen, man kommt immer ins Gespräch mit ihm.
    Auf Hundemessen nehme ich ihn nicht mit, keine Volksfeste, Partys, Konzerte, Kölner Lichter etc.

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    Meine beste Freundin hat sich nach dem Tod ihres Boxers (der schon ne ziemlich kurze Schnauze hatte und ab 15 Grad kaum noch zu gebrauchen war) nen Boston Terrier geholt..
    Ich hab ihr vor der Anschaffung ehrlich meine Meinung gesagt, andere Rassen ins Gespräch gebracht.. Leider ist man sehr fixiert auf Kurzkopf, gefällt eben.
    Nun hat der Bosti (trotz einwandfreier Vorfahren) "schöne" Schlitznasenlöcher, eine OP in Zukunft ist sehr wahrscheinlich. Die Züchterin hätte gerne dass sie ihn ausstellt und zur Zucht zulässt. Ich habe ihr klar gesagt, dass für mich schon allein diese Nasenlöcher jede Überlegung Richtung Zucht zunichte machen! Sie kennt meine Meinung, und ich bin da absolut nicht zimperlich in meiner Ausdrucksweise - trotzdem sind wir Freunde.

    Bei meinem war's der Futterdummy. :D
    Damit haben wir viel Apportieren geübt. Anfangs hat er mir das Feld zusammengebrüllt, konnte keine Sekunde sitzen bleiben, vom Dummy weggehen? Ganz schrecklich! :D Nun bleibt er ruhig liegen/sitzen, lässt sich aus dem Lauf abrufen oder ins Sitz/Platz schicken, führt noch diverse andere Übungen konzentriert aus bevor er apportieren darf.
    Futter & schnelle Bewegungen ließen ihn früher gern die Beherrschung verlieren, uns hat das Training viel gebracht.

    Mich würde auch interessieren, wo der Welpe herkam. Gerne auch per Nachricht.
    Ich würde euch abraten den Hund wieder aufzunehmen, bei so starkem Wurmbefall kann die Aufzucht nicht gewissenhaft gewesen sein und so etwas sollte man nicht unterstützen!
    Ob Beagle generell eine Rasse für euch wäre, weiß ich nicht. Haben sich schon einige viel einfacher vorgestellt, ist ja nur ein süßer, recht kleiner Hund.... :roll: :D Ich bin eher ein Skeptiker was Kleinkinder/Babys und Welpen angeht. Zu oft erlebt, dass Hund stark zurückstecken muss, Erziehung vernachlässigt wird und der Hund dann irgendwann verzogen abgeschoben wird..

    Kannst mich gern anschreiben oder in unserem Fotobuch hier schauen & lesen, falls du noch mehr Infos zum Beagle brauchst. Bin mit einigen seriösen Züchtern befreundet, kann dir da vielleicht helfen, einen gut geprägten & aufgezogenen Beagle zu bekommen.

    Die Sache mit der Münsterländerin fand ich auch zu heftig, mir hat die Hündin leid getan. Wäre es mein Hund gewesen, könnte Rütter maulen wie er mag, ich wäre da
    zwischen gegangen. Warum gleich beide Rüden offline auf die Hündin losgelassen wurden versteh ich nicht. Der Frops wäre doch genauso "doof" geworden, wenn die Dogge angeleint dabei gewesen wäre. Aber man hätte der Hündin diese Bedrängung von 2 Seiten erspart und hätte im Ernstfall eben nur 2 Hunde zu trennen..

    Mit mir ist Lupo sehr verkuschelt, er liebt es auch wenn ich ihn abknutsche und fordert das richtig ein. Bei anderen Personen, auch bei seinem Sitter oder meiner Familie, lässt er sich zwar streicheln aber nicht wirklich herzen, knutschen, drücken. Er benutzt sie als Ersatz wenn ich nicht greifbar bin - und lässt sie stehen sobald ich wieder da bin.
    Ich kenne fast nur Kuschel-Beagle, vielleicht liegt es auch am Meutehund-Erbe?

    Bei meinem verstorbenen Pflegehund hatten wir das gleiche Problem. Er steigerte sich richtig rein, schlief kaum, jammern, Erbrechen, Durchfall, teils wochenlang angeleint obwohl er sonst sehr gehorsam war, Futter verweigert, Aggression gegen Rüden, Prostata öfter geschwollen. Wenn die meisten Damen durch waren mit der Läufigkeit, war er ein anderer Hund. Sein Frauchen weigerte sich leider immer gegen Chip oder Kastration. Mit 14 müsste es dann sein wegen einem Hodentumor. Danach waren die Probleme nur noch sehr abgeschwächt da. Er war draußen weiter sehr interessiert, leckte Mal Urin aber das find ich normal. Er konnte wieder schlafen, essen, normal verdauen und wie üblich frei mit Rüden laufen.
    Ich bin auch kein Kastrationsfan, in unserem Fall hätte es früher schon Sinn gemacht.