Beiträge von Beaglebine

    Ich liebe Fotos von meinem Hund -und mein Hund steht auf´s Posen.
    Habe ich die Kamera oder das Handy in der Hand, lässt er mich nicht mehr aus den Augen, er zeigt liebend gerne seine Tricks dabei und staubt ordentlich was ab. Ist einfach eine Art von gemeinsamer Beschäftigung.

    Ich mag auch eher natürliche Bilder, Hund bei Dingen, die Hunde eben so machen, am liebsten draußen. Wir hatten aber auch schon mal ein Weihnachtsshooting im Studio.
    Lupo hat kein Problem damit, eine Verkleidung zu tragen oder etwas für mich zu halten. Ihn zu irgendwas zu zwingen kommt nicht infrage. Meine Bilder sind wenig bearbeitet und haben meist eher Schnappschuss-Charakter. Den Hund in Gefahr zu bringen für ein paar Likes ist auch nicht mein Ding.

    Hier geht alles nur noch über Handzeichen, der Opa ist inzwischen taub. Bin froh, dass ich alles gleich mit Handzeichen eingeübt habe.

    Rückruf/ Heran kommen
    Sitz/Platz/Steh
    Wegseite wechseln
    Hopp/ Runter
    Ab ( verzieh dich)
    Alle-Alle (es gibt nix mehr!)
    Fuß laufen
    Bleib

    Tricks:
    Winken
    Pfoten geben
    Beinslalom
    8 durch die Beine
    Tür zu
    Zuprosten mit Becher
    Verbeugen
    Tot stellen
    Down
    im Kreis drehen
    Gegenstände auf Kopf/Nase balancieren
    Schlappen holen
    Halten/Tragen von allerlei Gegenständen
    Vor-Zurück
    Bellen
    Pfoten touch

    Hab sicher noch was vergessen..

    Mir fällt es auch sehr schwer, die Couch zu verbieten. Wenn ich
    außer Haus bin, verstelle ich die Couch. Er kommt noch allein hoch/runter, soll es aber nicht. Bin ich zu Hause, mache ich ca 20x den Hebedienst rauf/runter. Kann´s ihm nicht abschlagen wenn er
    da steht, Kopf auf die Couch, dringlicher Blick zu mir... :roll:
    Wenn er dann nach 2-5 Minuten wieder runter möchte (weiiil die andere Couch ja vieel besser ist.. :roll: ) könnt ich ihn manchmal... :rotekarte:

    @Beeblebrox: Nein, sie war nicht mit ihm auf dem Platz. Eigentlich hatte sie das vor, ist in einem Haushalt mit Dobermann und Schäferhund aufgewachsen, ihr Vater war SD-Helfer. Die Vereine hier in der Gegend haben ihr aber nicht zugesagt, der Umgang mit dem Hund, die Art des Trainings.

    So war er, bis ich dann dazu kam, nur Gassihund ohne großartige Erziehung/ Auslastung. Er wäre aber ein klasse Zughund gewesen :roll: :lol:
    Ich habe dann viel an der UO mit ihm gearbeitet, da hatte er dann auch Spaß dran ( so lange man immer Abwechslung und Action reinbrachte). Mehr hat er nicht gemacht.


    Mit 5 Jahren begannen bei ihm auch dann die ersten gesundheitlichen Probleme. Er musste dann bald, bis zum Lebensende, Cortison bekommen um eine chronische Sehnenentzündung in Schach zu halten. Sport hatte sich damit erledigt.

    Hallo,
    ich habe zwar selbst keinen Boxer, war aber 9 Jahre die "Betreuungs-Erziehungstante" für den Boxerrüden meiner Freundin und für die Hündin eines Bekannten. Dadurch wurde ich aktiv in diversen Foren und lernte viele andere Leute + Boxer kennen.

    Ich mag Boxer sehr, die Clowns haben etwas sehr eigenes an sich, sie haben Power für 3 und immer eine bekloppte Idee im Kopf.
    Gerade mit dem Rüden hatte ich unheimlich Spaß, musste oft lachen -wo seinem Frauchen das Lachen langsam verging. :lol:

    Wenn Du Wert auf die Gesundheit legst, kauf beim anerkannten Züchter ( IBC ode BK), der seine Hunde gründlich checkt -und nach Möglichkeit auch arbeitet. Würde persönlich auf HD/ED, Spondylose und Herzultraschall achten.

    Mit Spondylose haben leider viele Probleme. Beim Lesen in den Foren und Gruppen habe ich recht häufig von Magen-Darm-Problemen und Allergien gelesen, eine wandernde Biotonne (wie zb mein Beagle) gibt´s wohl nicht so häufig. Der Rüde meiner Freundin hatte Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, vertrug nur recht fettarmes Futter.
    Ansonsten haben Boxer leider die Anlage für Mastzelltumore, Epuliden (gutartige Zahnfleischtumore) kommen auch häufig vor.

    Der Boxer-Rüde war sehr kurznasig und sehr hitzeempfindlich, im Sommer (alles über 20 Grad) war er platt. Vor dem Gassi in die Wasserschüssel, nach dem Gassi in die Schüssel, halbe Stunde hecheln auf dem kalten Fliesenboden..
    Ich fand das schon heftig -und auch traurig, er wollte ja auch gern mit in den Wald, an den See - aber der Fußweg bis dahin war für ihn dann schon arg anstrengend.

    Zur Züchtersuche könntest Du dich mal bei FB in der Gruppe Boxer in the House melden, da sind auch einige Züchter vertreten, die wirklich schöne Hunde haben.

    Zur Erziehung: Ich fand den Rüden zu Beginn (er war 1,5 Jahre) sehr stur und bollerig, er versuchte auch gerne, sich körperlich(rempeln, anspringen, zerren) durchzusetzen. Über absolute Konsequenz, viel Action, Spaß und meinen Dickkopf konnte ich ihn dann aber flott auf meine Seite bekommen. Frauchen musste etwas mehr kämpfen, er testete seine Grenzen deutlich. Im Kopf erwachsen (aber nicht öde) wurde er mit 3 Jahren. Da waren andere, gleichstarke Rüden dann auch (nach einem heftigen Beissvorfall mit einem Airedale) gar nicht mehr gern gesehen.

    Fremde Menschen & Hunde waren zu Beginn unserer Freundschaft ein großes Thema. Nicht wegen Aggression - nein, er freute sich ein Loch in den Bauch wenn ihn jemand ansah/ansprach. Dann explodierte er entweder in Luftsprüngen und Drehungen an der Leine, zog wie ein Ochse oder sprang denen eben mit seinen 38kg vor die Brust um das Gesicht zu knutschen. :pfeif: Bei fremden Hunden klatschte er sich auf den Boden (Hund noch gut 30-40m weg) und ließ sich nicht zum Weitergehen bewegen. :roll:

    Ich verwende das Platinum Spray schon länger, regelmäßig angewendet (hier im Wechsel mit Fortan & Putzen mit Orozyme)
    wirkt es ganz gut. Ich überlege die Qchefs Dinger mal zu versuchen.