Ich glaub, die Untersuchung ist nicht kostenfrei zugänglich, muss den Namen erstmal wieder raus suchen, dauert aber einen Moment.
Beiträge von Lagurus
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Erzähl das mal allen Hunden, die auf Wildschweine angesetzt werden

Aber davon ab - wer sagt denn, dass mein Hund niemals einen Hund erlegen würde? Oder dass er jeden Hund, unabhängig von der Größe, automatisch als Bedrohung empfindet? Und warum soll Jagd ohne Erlegen keine Freude machen? Die einzelnen Jagdsequenzen machen doch auch Spaß, gerade wenn man mental überlegen ist und der andere Hund dann Angst bekommt und Beuteverhalten zeigt. Warum sonst würde mein Hund das Verhalten auch bei Hunden zeigen, die ignorierenderweise eindeutig kein Interesse an Kontakt haben?Wildschweine sind Wild und gelten als Beute und Jungtiere oder verletzte oder kranke Wildschweine könnten in der Natur durchaus Beutetiere sein.
Ein Artgenossen ist typischerweise kein Beutetier. Artgenossen werden im Gehirn in dem Bereich zuerst verarbeitet, der Gefahren verarbeitet. Ein erlernte Konfliktverhalten wird auch dann gezeigt, wenn der andere Hund gar keinen Kontakt will, für den Hund entsteht der Konflikt ja nicht erst wenn der andere Hund Kontakt auf nimmt, sondern unter Umständen schon, wenn er ihn riecht.
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Provokante Frage dazu, weil du sehr sicher in dieser Aussage klingst. Nicht böse gemeint, mich interessiert das wirklich.
Angenommen, mein Hund zeigt das exakt gleiche Verhalten bei Katzen und Tauben. (Oder züngeln Hunde da grundsätzlich nicht?) Da wäre deine Interpretation doch sicher eine andere, oder nicht? Warum ist Jagdverhalten gegenüber Hunden in deinen Augen anscheinend automatisch Konfliktverhalten?
An Katzen zeigen Hunde unter Umständen auch Konfliktverhalten, Hunde schwanken da oft zwischen Jagdt- und Aggressionsverhalten weil Katzen wehrhaftem Raubwild sind und für Hunde unter Umständen eine Gefahr darstellen können. Unter anderem Deswegen reagieren Hunde auch häufig anders auf Katzen als beispielsweise ein Kaninchen. Für einen Hund ist ein Artgenossen potenziell gefährlich. Wenn man Hunden genug Raum lässt (je nach Hund unterschiedlich groß) gehen viele Hunde den Artgenossen aus dem Weg, wenn nicht schon verdammt viel blöde Lerngeschichte dahinter steckt. Das züngeln und meist auch der Rest vom Gesamtpaket der Körpersprache mit sehr viel weiteren Konfliktverhalten zeigt das Unwohlsein des Hundes. Viele Hunde Kippen in Jagdsequenzen, aber nicht weil sie egoistische Ärsche sind, sondern weil sie gelernt haben, das Jagdverhalten den andern Hund potenziell stoppt und hemmt und sei es nur kurz. Es ist ihre Strategie, die sich für sie am besten anfühlt und oft aufgrund der Reaktion der anderen Hunde verstärkt wurde.
Rein aus Egoismus etwas zu jagen, was man nie erlegen würde und einen selbst in eine höchst gefährliche Situation bringt, ergibt für mich verhaltensbiologisch keinen Sinn.
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Das ist ein Konfliktverhalten. Dein Hund möchte die Annäherung des anderen Hundes nicht. Mit fixieren, anstarren und anschleichend versucht er den Hund auf Abstand zu halten, bei manchen folgt dann eben noch das losschießen. Züngeln ist ein Konfliktsignal, der andere Hund ist einfach schon zu nah, sie will den Kontakt nicht und versucht mit dieser Strategie ihren Konflikt zu lösen.
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Mit Schnauze bzw. Kopf ist er wesentlich entspannter, als wenn er was mit den Pfoten machen soll.
Bei einer Decke muss der Hund ja nichts mit den Pfoten machen, sondern einfach nur stehen / liegen / sitzen auf der Decke. Verlässt er die Decke, hört man auf. Dafür würde ich nun auch keine winzig kleine Decke nehmen, wo sich der Hund drauf konzentrieren muss bloß nicht die Pfoten zu weit zu bewegen. Wenn der Hund zu einer super kooperativen Sorte Hund gehört, die gut und lange und immer wieder dieselben Signale auch unter potenziellen Stress ausführen können und denen Schnauzen-Targets leicht fallen, ist das sicherlich eine gute Option. Für meine Hunde wären Schnauzen-Targets zu anspruchsvoll und sie würden deutlich schneller aussteigen. Ist nur eine Anregung.
Ansonsten kann man sich vielleicht auch so eine Art "stehenden Target-Stab", mit Tennisball oben dran oder so basteln?
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Ich hätte jetzt auch an eine Decke gedacht, ich finde es wahnsinnig schwierig für Hunde solche Schnauzen-Kooperationssignale lange zu halten, vorallem wenn sie in stressigen Situationen sind und dabei auch nicht sehen können, was an ihnen gemacht wird. Muss man eben immer Bedenken, dass es das Training schwieriger und langwieriger macht.
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Momo und Lotte Ich suche ein Spielzeug, wo man Futter rein machen kann, es gut werfen kann und der Hund dann leicht selbst an das Futter kommt ohne dass im Flug oder beim aufdotzen alles an Futter gleich raus fällt. Zur Zeit hab ich einen Klettball, den die Hunde auch selber öffnen können, aber das ist nicht ganz so easy und Luigi verliert dann manchmal die Lust, wenn es nicht schnell genug auf geht.
Ich denke, die Rückseite ist geschlossen bei dem Spielzeug auf dme Foto, muss mir da aber noch mal ein Foto von der Rückseite schicken lassen.
Selber machen, geht bestimmt auch irgendwie, aber ich will den einfachen Weg und nur das "bestellen" - Knöpfchen drücken. Ich hab nicht so die Zeit für sowas, bzw. nutze ich meine wenige Freizeit lieber für andere Dinge als sowas selbst zu machen, womit ich dann am Ende eh nicht zufrieden bin, weil andere, die Übung da drin haben, dass einfach 10x besser und durchdachter machen.
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Ihr seid nicht sehr hilfreich

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Weiß jemand, wo man so ein Spielzeug kaufen kann? Man kann da Leckerlies in die Mitte reinstecken.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Diejenige, die das Spielzeug hat, sagte sie hat es vo funwithfido aus england, ist aber schon einige Jahre her und die scheinen sowas nicht mehr herzustellen.
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Ich bin auch immer ganz gerne mit den Öffis gefahren bis ich dann einen Job hatte, bei dem ich am Frankfurter Hbf in einer der überfülltesten S-Bahn Linien umsteigen musste
Macht richtig Spaß sich an andere Leute eng ranpressen müssen und zu diskutieren, wer jetzt die S-Bahn verlässt, damit sich die Türen schließen können. Dann steht man da wie die Sardinen, Gott sei Dank müsste ich nur wenige Minuten da drin fahren, sonst wäre ich wohl irgendwann zum Amok Läufer geworden. Dank Home Office musste ich nun 2 Jahre nicht mehr ins Büro. Aber letzten war ich mal wieder am Hbf, da ist mein Stresspegel automatisch wieder gestiegen, obwohl ich gar nicht Bahn fahren musste 
Natürlich geht das Bahn fahren mit Hund auch irgendwie am Hbf, aber schön ist das für keinen Hund dort. Aber ich weiß gar nicht, wie wir hier drauf gekommen sind, wenn ich zum Gassi gehen Bahn fahren würde, würde ich nicht Richtung Frankfurt fahren
Da nehm ich lieber die entspannte andere ländliche Richtung. Aber die Anbindungen sind dann auch so, dass das Gassi gehen ja 10 mal so lange dauern würde wie mit dem Auto, das macht für mich hier gar keinen Sinn.