Beiträge von Lagurus

    Den Frankfurter Hauptbahnhof finde ich schon als Mensch eine nervlich Belastung, wenn der Hund das stressfrei mit machen soll, braucht der echt Nerven wie Drahtseile.wie oft ich schon angerempelt wurde und auch selbst schon versehentlich Menschen angerempelt habe, weil man beim Umsteigen wegen ständiger Verspätung zum Gleis hetzen muss und sich durch Menschenmassen im Zick Zack durchkämpfen muss. Betty war auch öfter am Frankfurter Hbf mit, weil sie meinen Freund eine zeitlang ins Büro begleitet hat. Für sie war das oft echt Stress, obwohl sie tendenziell ein echt cooler Hund ist. Und man musste höllisch aufpassen, dass keiner auf sie drauf tritt. Mit Luigi wurde ich im Leben nicht auf die Idee kommen den da hinzuschleppen. Auch für Betty bin ich froh, dass sie nicht mehr Zug fahren muss.

    Ich wohne eher ländlich, fahre aber trotzdem mehrmals ca 3 x die Woche mit dem Auto, maximal 10 Minuten. Zum einen um nicht immer dieselben Strecken zu laufen und um Auto fahren zu trainieren und positiv zu verknüpfen, habe da ein kleines Angst Problem mit Betty da, da sie immer denkt, wir fahren zum Tierarzt. Hier im Ort hab ich nicht so viel Auswahl an Strecken, da smdie Strecken rausfallen, wo viele andere Hundehalter lang gehen.

    Ja das ist auf jeden Fall sinnvoll. Allerdings würde ich mir wohl einen erfahrenen Trainer suchen, der sowieso schon Verhaltenstierärzten zusammenarbeitet und sich entsprechend mit dem Thema etwas auskennt.

    Aber wenn ihr viel Vertrauen zu dem Trainer und seinen Fähigkeiten habt, dann bleibt bei ihm und nehmt ihn mit. Trainer und Verhaltenstierarzt müssen auf jeden Fall zusammen arbeiten und sich austauschen.

    Warum kriegt der Hund den Trockenfutter, wenn er es nicht frisst? Habt ihr es schon mit anderem Futter probiert?

    Könnt ihr auch einfach nur in Ruhe Spazieren gehen gehen? Also er darf natürlich auch mal rennen, aber grundsätzlich sollte der Spaziergang nun kein Dauergerenne und Gespiele sein. Erkundet er auch die Umwelt und schnüffelt und schlendert?

    Wenn er sich so aufregt, wenn ihr rausgehen wollt, kann er in der Zeit Futter annehmen? Hast du probiert ihn mal in der Zeit mit Kong zu beschäftigen oder einem Schnüffelteppich? Natürlich gesichert in seinem Bereich, damit es mit dem Futter nicht zu Konflikten mit den Kindern kommt.

    Im Prinzip werdet ihr aber nicht drum rum kommen euch einen wirklich kompetenten Trainer zu suchen und mit dem auch mehrere Monate zu arbeiten. Wenn Kinder und Aggressionen im Spiel sind, ist es arg gefährlich sich über Internettipps beraten zu lassen.

    Ich weiß, man sollte sich nicht mit anderen vergleichen, aber das ist etwas, was ich gerade durch die hohe Hundedichte gar nicht vermeiden kann: Ich sehe halt ständig Hunde, denen andere Hunde egal sind oder die zumindest nur kurz Schnuppern wollen und seelenruhig weitergehen, meist sogar im Freilauf. Interessanterweise, und das habe ich heute erst wieder beobachten können, sind ihr andere Hunde so gut wie egal, wenn es plötzlich passiert. Ich bin heute in eine andere Straße eingebogen und da kam uns halt genau am Eck ein anderer Hund entgegen. Die haben sich dann kurz beschnüffelt, bei ihr hat sich keinerlei Stress aufgebaut und wir sind danach gechillt einfach unserer Wege gegangen. Nichts. Das hab ich dann natürlich ganz stark belohnt, aber solche Situationen sind sehr selten.

    Die Menschen die Probleme mit Hundebegegnungen habe, werden ja auch nicht im belebten Park spazieren gehen zu Uhrzeiten, wo besonders viele andere Hundehalter unterwegs sind. Glaub mir, Hundebegegnungen ist wohl das Thema, womit Hundetrainer mit Abstand am meisten beschäftigt sind, weil das einfach enorm viele Hundehalter beschäftigt. Und was manchmal so schön und gechillt aussieht, ist oft aber ganz viel mit Konfliktverhalten behaftet. Meine Hündin wäre auch so eine, mit der ich da lang spazieren würde und für Außenstehende sieht es so aus, als wenn sie völlig gechillt ihres Weges an anderen Hunden vorbei geht. Aber sie ist nicht entspannt, wenn sie nicht müsste, weil ich eben da lang gehe. würde sie solche Begegnungen immer vermeiden und nie frontal einfach auf die anderen Hunde zu gehen. Sie will dann aber eben auch keinen Ärger mit den anderen Hunden und so lange sie nicht belästigt wird, geht sie ihres Weges. Aber schön findet sie das nicht. Und wenn du mal so richtig gelernt hast Hunde zu lesen, wirst du ganz viel Konfliktverhalten sehen. Hunde fangen auch gerne aus Übersprung und Konfliktverhalten an zu spielen und wir Menschen stehen dann daneben und freuen uns, wie "super sich die Hunde verstehen".

    Ich muss also deutlich früher anfangen und mich langsam vorarbeiten, das habe ich jetzt verstanden.

    Ja sehr gut, dass ist eine wichtige und entscheidende Erkenntnis! :gut:

    Verstehe. Dann muss ich es vielleicht doch sanfter machen. Zu Tricks: Ich habe es zu Beginn immer mit Pfote gemacht und das hat auch geklappt, aber sobald man sie belohnt hat und weitergehen wollte, hing sie mit dem Maul wieder in der Leine. Das hat sie nur kurzzeitig abgelenkt. Auch längere Ablenkungen, also z.B. eine handvoll Leckerli in die Wiese werfen und sie suchen lassen, halfen nicht immer.

    Ich würde mir immer etwas Zeit nehmen. Nicht einfach ein Trick abfragen, Leckerlie rein stopfen und dann erwarten dass alles wieder ok ist. Bleibt doch einen Moment stehen und frag ein paar Tricks ab und streu danach noch etwas Futter. Oder übe etwas Leinenführigkeit und belohne jeden Schritt. Oder nimm ein Spielzeug mit in dass sie alternativ erstmal reinbeißen kann. Und erwarte nicht, dass alles immer beim den ersten paar Malen funktioniert, Lernen ist immer ein Prozess, der dauert. Und wenn sie immer und immer wieder in die Leine beißt, dann würde ich sowieso direkt nach Hause gehen, jeder weiter Stressor macht es ja dann nur noch schlimmer und es staut sich immer mehr an.

    Verhaltenstierarzt halte ich für eine gute Anlaufstelle. Hunde, die im Dauerstress sind, können auch nicht gut lernen. Also sie lernen schon, aber sie lernen nicht unbedingt, das, was man möchte. Es gibt keinen Hund, der resistent ist zu lernen, jedes Lebewesen muss lernen können um zu überleben. Wenn Fortschritte trotz viel Training nicht sichtbar sind, ist es entweder das falsche Training oder der Hund ist krank und braucht medizinische Unterstützung.

    Kennst du Click For Blick? Beschäftige dich mal damit, das wird dir helfen. Zur Not eben einen passenden Trainer suchen, der damit arbeitet. Der Hund sollte idealerweise Strategien lernen, selber mit dem "Trigger" umzugehen und nicht immer deine Anweisung und Ablenkung zu benötigen. Bei Click For Blick lernt der Hund sich mit dem Auslöser auseinander zu setzen und sich selbstständig abzuwenden. Dabei muss der Hund dich nicht angucken, idealerweise taucht er eben wieder in die Umwelt ab, geht schnüffeln, aber darf natürlich auch dich angucken, ist aber kein muss.

    Hier mal ein Beispiel, wie ich Hundebegegnungen mit meinem Hund trainiere, der bei dieser Begegnung früher kreischend in der Leine gehangen hätte und sich als Übersprung in Dauer-Markieren oder buddeln geflüchtet hätte.

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    Andere Hunde werden nie uninteressant für deinen Hund werden, das wäre biologisch unsinnig. Du kannst deinem Hund nur beibringen, wie er damit umgeht und die Emotionen verändern. Es ist SEHR viel von einem Hund verlangt nah an angeleint an anderen Hunden entspannt vorbei zu gehen. Hunde sind eigentlich nicht dafür gemacht in so hoher Hundedichte zu leben und locker flockig entspannt an frontal auf sie zu kommenden Hunden vorbei zu gehen. Das ist je nach Hund richtig richtig viel Arbeit und manche werden das nie schaffen und brauchen immer Unterstützung. Aber man kann das natürlich für jeden Hund deutlich besser machen, aber man muss sich auch drauf einstellen, dass das nicht innerhalb weniger Wochen erledigt ist.

    Übrigens würde ich deinen Hund nicht bedrohen, wenn er versucht in die Leine zu beißen. Sie macht das nicht, weil sie "böse" ist, sie hat Stress und es ist eine Übersprungshandlung und es ist sehr unfair sie dafür noch zu strafen. Kennt dein Hund ein paar gut aufgebaute Tricks wie Handtouch? Wenn du siehst sie, wird gleich in die Leine beißen, frag doch einen netten Trick ab, wo sie mit der Schnauze was anderes tun kann und stelle erstmal wieder etwas Entspannung her und gute Emotionen :-)

    @Frufo

    Der Raum ist eher Gelnhausen |) Frankfurt und Wetterau habe ich auch gefunden, aber ist beides jeweils mehr als 50 KM entfernt. Großkreis Hanau noch, aber da war ich nicht so überzeugt.

    Ich stöbere da in nächster Zeit mal weiter. Mit Ackerlei kann ich halt wirklich einem wirklich guten Teil meines Bedarfs decken (Mehl, Zucker und so was kaufe ich noch konventionell) und noch einen Teil Fleisch für den Mann besorgen. Er kauft für sich zwar lieber im Supermarkt ein, aber Bio bei Fleisch konnte ich durchsetzen.

    Hey du bist ja ganz in meiner Nähe, ich bin Kreis Wetterau :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Ich hole direkt beim Hof ab, hier gibt es aber keine Milch oder Brot, nur Gemüse und Kartoffeln. Und Honig kann man dazu kaufen. Hab somit immer Bio Gemüse quasi frisch vom regionalen Feld und unterstütze den Landwirt auch bei Ausfällen. Wobei dann eben manchmal nur die Kiste etwas kleiner ist, dafür in anderen Wochen wieder reichlich.

    Aber man kann sich ncihst individuell zusammenstellen, jeder bekommt die gleiche Kiste.

    Ich geselle mich mal zu euch Zähneputzern, meine Tierärztin hat gestern mit mir geschimpft weil Oona an einem der hinteren Zähne ganz schön Zahnstein hat. Habt ihr das Putzen lange Auftrainiert? Oona lässt vieles über sich ergehen und ich habe bisher viel mit ihr ins Maul gucken geübt. Jetzt hab ich gestern einfach mal mit einer Solo-Bürste angefangen und putze nun zumindest die Reißzähne und die Backenzähne damit. Sie zieht dann den Kopf nach unten und ich frage mich an der Stelle ob ich lieber erstmal Zähne-Anschauen und Kopf oben lassen bekeksen soll oder ob sie da nun einfach durch muss :woozy_face:

    Schmier auf jeden Fall was Leckeres drauf auf die Zahnbürste, viele Zahnpasta Sorten schmecken ja für die Hunde schon sehr gut. Dann ganz kurz mal schrubben und dann dürfen meine als Belohnung Zahnpasta aus der Tube schlecken. Und ich kündige immer an, was ich tue und grabsch nicht einfach so nach dem Maul. Du kannst auch erstmal nur mit dem Finger und Leberwurst am Finger über die Zähne fahren. Würde am Anfang nicht zu viel Ehrgeiz walten lassen, lieber kurz und dafür positiv.

    Ich bin kein Freund von "da müssen sie durch", das würde hier auch nur dazu führen, dass vor allem Betty wohl irgendwann zitternd unterm Tisch sitzt, wenn sie nur die Zahnbürste sieht.

    Also Geschmack beschreiben ist schwierig, wie beschreibt man denn den Geschmack einer Karotte, Aubergine oder Tomate? :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich finde schon, dass Avocado Eigengeschmack, aber den zu beschreiben erscheint mir nicht möglich 🤪

    Google sagt "Reife Avocados schmecken mild nussig bis vollmundig sahnig und haben stets eine leicht säuerliche Note im Abgang"

    Ich find sie weder nussig noch säuerlich im Abgang :beaming_face_with_smiling_eyes: