SanSu Einen möglichst feinen Scherkopf nutzen (es gibt grobe und feine Scherköpfe), je kürzer der Scherkopf von der mm Anzahl und je gröber er ist, desto gefährlicher für Zitzen. Bei so einem großen Hund wie Kami kann man da aber noch recht gut drum herum scheren. Tatsächlich ist mir das glaub ich erst einmal passiert, dass eine Zitze in den Scherkopf gekommen ist, Hund hat gequiekt, aber Zitze war nur leicht gerötet, wurde wohl nur kurz eingeklemmt aber nicht verletzt. Schere ist da gefährlicher. Ich weiß noch, dass mir auf einem Pudelseminar von der Seminarleiterin mal erzählt wurde, dass auf einem anderen Seminar, wo ein bekannter Groomer aus dem Ausland eingeladen war, ihrem Pudel während der Vorführung die Zitze mit der Schere abgeschnitten hat
Das passiert also wirklich auch den Profis. Und bei der Hautfalte Übergang Bauch / Oberschenkel sollte man gut aufpassen, dass die nicht in die Schermaschine gerät. Wobei ich da auch bei kleinen Hunden die größere Gefahr sehe, da die Falte da viel schmaler ist.
Beiträge von Lagurus
-
-
Wenn wir Urlaub mit Hund machen, dann nur Wanderurlaube. Aber wir gehen auch gerne wandern bzw. zieht es uns in die Natur. Städte kann ich nur begrenzt für kurze Zeit ertragen. Meine Hündin haben wir früher auch mit in Städte genommen oder Sehenswürdigkeiten, weil die alles so brav mitgemacht hat. Heute würde ich das nicht mehr machen, abgesehen davon, dass sie jetzt Seniorin ist, macht halt immer alles brav mit und würde sich nie "beschweren", auch wenn sie es total kacke und stressig findet. Heute nehme ich da mehr Rücksicht drauf und weiß, dass sie von einem Stadtbummel rein gar nichts hat und da einfach nur hinterherdackelt um uns im Trubel nicht zu verlieren, aber eigentlich lieber auf der Couch liegen würde.
Seit mein Rüde da ist, geht sowas wie Stadt sowieso nicht mehr, weil für den das extrem stressig wäre. Wenn wir dann Ausflüge machen, die wir den Hunden nicht zumuten wollen, dann lassen wir sie in der Ferienwohnung. Sie können super gut alleine bleiben und sind sehr dankbar dafür, wenn wir sie nicht überall mit hinschleppen. Sie wollen auch nicht jeden Tag wandern gehen und brauchen immer einen Tag Pause dazwischen. Deswegen machen wir dann einen Tag einen Wanderausflug mit Hunden und am nächsten Tag machen wir was alleine, entweder was wo die Hunde nicht so gut mit können oder Wanderungen, die für die Hunde zu anstrengend wären.
Letztes Jahr waren wir das erste Mal an der Nordsee in Holland. So richtig entspannt fand ich das nicht mit meinen Hunden, weil da einfach tausende andere Hundehalter waren und mein Rüde ziemlich gestresst davon war. Mich ziehts dann doch lieber in die einsame ruhige Natur.
-
Betty scheint mir mehr Spaß am Gassi gehen zu haben, wenn Luigi mit dabei ist, dann rennt sie mehr, erkundet mehr die Umwelt, guckt immer wieder was er so macht und schließt sich an. Luigi kommt mir entspannter vor, wenn Betty nicht dabei ist. Und am besten auch kein anderer Mensch. Aber im Anschluss kann ich zu Hause nicht behaupten, dass jemand entspannter oder ausgelasteter wäre, sie legen sich beide nach dem Gassi gehen recht schnell hin und pennen, egal ob sie zusammen unterwegs waren oder einzeln.
-
Sagt mal, kleine Frage am Rande. Englische Bulldoggen gehören ja auch zu den Qualzuchten. Aber wie sieht es denn mit den OEB aus, die ja andere Rassen untergemischt bekommen haben, damit sie gesundheitlich wieder besser dastehen? Ist das Problem damit wirklich gelöst worden? Oder haben die OEB auch noch immer Qualtzuchtprobleme? Ich frage, weil Bekannte jetzt einen OEB Welpen gekauft haben und bevor ich da mal was falsches "ablasse" sollte ich ja schon wissen wovon ich rede. Mir fehlt nämlich jegliches Verständnis dafür, wenn man sich einen solchen Hund kauft und ich fürchte, ich kann da nicht still bleiben, wenn mal drüber geredet wird.
Meine Nachbarin hat eine OEB. Von der Atmung her ist sie deutlich besser als der Durchschnittsmops und Frenchie. Thermoregulation ist allerdings nicht sonderlich gut, 18 Grad und Sonne führen schon dazu, dass sie sich immer wieder hin legt wie ein Frosch und Kühlung am Boden sucht. Der Körperbau ist furchtbar, die läuft so steif, hat keine Winkelung in der Hinterhand, hat Probleme im Rücken... Und ist ist allergisch auf alles, Allergietest hat bei jedem getesteten Lebensmittel ausgeschlagen.
-
Zudem, die kurze Nase alleine ist nicht ausschlaggebend der Problematik, da spielen noch andere Faktoren mit rein, aber, das muss ich den ganzen Experten hier im Forum ja nicht erklären 😉
Eine nicht vorhandene Nase ist eine Garantie für schlechte Thermoregulation und schlechte Atmung, weil es anatomisch gar nicht anders möglich ist. Aber du hast recht, nicht die Nase alleine ist entscheidend, auch Hunde mit moderater Nase und weiten Nasenlöchern können verdammt beschissen atmen.
Ich habe einige Shih Tzus in meiner Kundschaft, die haben alle moderate Nasen. Und erstaunlicherweise sind da Exemplare drunter, die die schlimmste Atmung von all meinen plattnasigen Kunden haben. Hier ein Beispiel. Er muss immer wieder das Maul öffnen um zu atmen, weil er durch die moderate Nase mit weiten Nasenlöchern keine Luft bekommt (er wurde gerade gebadet und ist deshalb nass).
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Klar so schlimm trifft es nicht jeden plattnasigen Hund, aber auch die Hunde mit moderaten Nasen in meiner Kundschaft sind alle in unterschiedlich starker Ausprägung von Atemproblemen und schlechter Thermoregulation betroffen.
-
Hat hier vielleicht jemand eine Empfehlung für eine vernünftige Effilierschere?
Schau dich mal hier um: https://www.kebelyn.com/
Wenn ich deinen gewünschten Einsatzzweck richtig verstehe, würde ich einen Chunker dafür nehmen (Chunker = sehr grobe Modellierschere, die viel Fell auf einmal wegnimmt). Feine Modellierscheren sind nur für Feinarbeiten und weiche Übergänge oder sehr sehr feines dünnes Fell.
-
Ich liebe den bedda Fetakäse auch. Und auch den von Violife. Finde ich auch viel besser als echten Feta. Meine Schwester (omni) möchte ichn nicht so, schmeckt ihr zu sehr nach "Ziegenstall"
Aber sie hat dahingehend recht, dass er mehr nach Ziegenkäse als nach Feta schmeckt und ich habe Ziegenkäse früher geliebt. -
Phonhaus Du kannst gerne zur Beratung bei mir im Salon (in Karben) vorbei kommen. Nur Neukunden kann ich keine mehr aufnehmen, vorallem keine großen Rassen.
-
Ich habe häufiger gelesen, dass die breite kurze Schnauze einen festeren Biss erlaubt und der Unterbiss und die etwas weiter zurück liegende Nase ironischerweise dne Hund beim zupacken besser atmen lässt und er nicht aufgrund von Atemnot los lassen muss.
-
Ich muss mal was anderes fragen. Bei uns in der Nachbarschaft wohnt jemand mit einem Chihuhua, dem die Zunge permanent seitlich aus dem Maul hängt. Das habe ich schon öfter bei Kleinhunden gesehen. Kann mir jemand sagen, warum die das machen? Ist die Zunge zu groß, sind irgendwelche Nerven gelähmt, der Mund Höhle zu klein oder was auch immer?
Neben den schon erwähnten fehlenden Zähnen oder falsch angelegten Zähnen haben Chis häufiger einen Überbiss (Unterkiefer zu kurz) und die Zunge passt nicht gut in den zu kurzen Unterkiefer. So wie bei diesem Hund: Chi mit Überbiss