Beiträge von Lagurus

    Ich bin ein bißchen irritiert, daß hier so oft wohlwollend davon gesprochen wird, daß die Hunde den Platz vollpieseln dürfen.

    Na ja es wird natürlich nicht drauf angelegt, wir sollen schon vorher eine Löserunde gehen, aber gerade wenn die Hunde frei laufen und toben (was bei uns eben auch erwünscht), hab ich nicht unter Kontrolle, ob mein Hund 100 Meter weiter pieselt und es ist uns auch egal. Gearbeitet wird trotzdem anständig. Unsere Hunde pieseln auch keine riesen Lachen, es muss sich sicher kein Hund in eine Lache legen. Wir sind überwiegen kleine bis mittelgroße Hunde, da ist die Pipi schneller im Boden versackt als man gucken kann, ich hab noch nie eine Pipilache auf dem Platz gesehen. Abgesehen davon hat der Platz eine Größe von mehreren 1000 qm. Ich sehe da auch kein Problem, mein Hund soll trotz Pipiduft anständig mit mir arbeiten. Pipistellen sind bei uns auch selten ablenkend für die Hunde, die meisten Hunde schweifen eher ab, wenn sie verlorengegangen Leckerlies erschnüffeln ;) Habe also nicht das Gefühl, dass das die Arbeit beeinträchtigt.

    500 g Nudeln für 2 Personen, wow und ich dachte immer wir seien gute Esser xD (Jedenfalls essen die meisten anderen Menschen in unserem Umfeld weniger als wir, insbesondere Frauen). Esst ihr den Rest des Tages dann noch was? :D Bei uns gibt's maximal 300 g für 2 Personen, aber wir essen auch meist 2x warm und mindestens 3 Mahlzeiten.

    Ich habe mir gezielt einen ganz kleinen Verein gesucht, der alles nicht so streng sieht. Der erste Verein, den ich mir angeschaut habe, da hätten wir x Arbeitsstunden leisten müssen, es wurde viel im Vereinshaus gesessen und geschnackt, die Hunde mussten im Auto bleiben (was für mich überhaupt nicht in Frage kommt) oder bei alteingessessen gefühlt 100jährigen Mitgliedern, wurden die Hunde nicht mal mehr mitgenommen und es wurde nur zum Kaffe und Bier trinken im Vereinshaus gegammelt. Die Gesprächsthemen waren dementsprechend und die Herrschaften, die sich da festegesessen haben, waren auch alle doppelt so alt wie ich und mit deutlich anderer Weltanschauung ausgestattet. Die Hunde waren nur zum Arbeiten da, selbst im Spiel- und Spaßkurs durften die Hunde nicht miteinander spielen bzw frei auf dem Platz laufen, wenn der Kurs vorbei war, wurde der Hund im Auto abgestellt. Da wäre ich nie glücklich geworden.

    Jetzt bin ich einem kleinen Verein (nicht mehr als 10 Mitglieder), indem eigentlich das Vereinshaus nur betreten wird, wenn jemand auf's Klo muss :lol: Ansonsten sitzen wir draußen bei Wind und Wetter immer mit allen Hunden zusammen, trainieren oder schwätzen und sind eine echt lustige Gruppe, die sich gut versteht. Feste Anzahl Arbeitsstunden gibt es nicht, es wird nur erwartet, dass man 1-2 mal im Jahr auf einem Turnier mithilft. Hundis dürfen den Platz vollpullern (nur Kot muss entfernt werden und Geräte anzupinkeln ist tabu), dürfen rumfetzen und miteinander spielen und wenn man sich als nicht-Turniertauglich entpuppt, ist das auch nicht so schlimm. Aber Turnierambition wird sehr begrüßt und ein bisschen Ehrgeiz und Trainingswillen sollte auch da sein, nur zum Kaffeekränzchen kommen wird nicht gerne von der Trainerin gesehen. Aufgrund der lockeren Atmosphäre sind unsere Trainingsfortschritte zwar nicht berauschend, aber dafür fühlen sich Hund und Halter wohl. Für ambitionierte ernste Sportler wäre das sicher nichts.
    Wenn wir gemeinsam essen, dann nicht auf dem Platz, sondern im Restaurant. Auf dem Platz bringt jeder auf freiwilliger Basis nur Snacks und Süßigkeiten für die Hand mit, da muss nichts gespült werden.

    Stimmt schon, dass man da wohl erst mal die Gesetzeslage im Ursprungsland und die Einfuhr- und Deklarationsbestimmungen durchackern müsste, aber es steht eben Free-Range drauf und zumindest hier in D wäre das wohl ein geschützter Begriff.
    Die Schweizer Lupo-Natural-Hühner wurden hier im Forum mal diskutiert: Die kommen wohl auch nicht ans Tageslicht und die Standards sind niedriger als sogar die laschen Bio-Bestimmungen hierzulande.

    Danke für die Aufklärung. Alles nicht so einfach :muede: Ich wünschte der Demeterhof bei mir um die Ecke würde Leckerlis produzieren, da sehe ich wenigstens, wie die Tiere gehalten werden und dass die riesen Freilaufflächen haben, die auch ausgiebeig genutzt werden.

    Ich wüsste auch nicht, weswegen du Vorwürfe erwartest, dein Hund ist bei einer seiner Bezugspersonen und wurde schließlich nicht in fremde Hände gegeben. Bei einer Trennung muss der Hund sich nun mal von jemanden verabschieden und wenn im Interesse und Einverständnis aller der Hund zu deinem Ex geht, sehe ich da nichts verwerfliches dran.

    Ich hab rausgefunden, dass Betty voll auf die Wheaty Spacebars (vegane Würstchen) steht, aber als Standardleckerlie sind die mir zu teuer bzw. eigentlich wollte ich die auch selbst essen :lol:

    Bei Orijen und sowas habe ich mich noch nicht informiert, wird sicher auch schwer rauszufinden, wie die Tiere da wirklich gehalten werden. Eine Alternative wäre vielleicht noch Lupo Natural, das kommt aus der Schweiz und in der Schweiz gibt es viel strengere Tierschutzrichtlinien und Massentierhaltung ist verboten.
    Ansonsten sind Leckerlis mit Wildfelfleisch natürlich auch immer eine Option. Der kv-shop.de brüstet sich ja auch mit Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, die bieten auch Leckerlis an, ob die aber von denen selbst produziert werden, geht nicht so ganz hervor, müsste man mal nachfragen.

    Bei DM käme ich jetzt aber nicht auf die Idee, dass die Futter aus artgerechter Futtertierhaltung haben, auch wenn die mit "artgerecht" bzw. "glücklichen Tieren" werben sollten (was mir noch nicht aufgefallen ist), dass ist ja schon ein sehr dehnbarer Begriff.

    Unser Garten ist nicht komplett eingezäunt, aber ich kann meinen Hund dort auch unbeaufsichtigt lassen, ohne, dass sie abhaut. Aber ich denke, dass ist eine große Ausnahme und wir mussten ihr da nichts beibringen. Am Anfang sind wir nur mit Leine in den Garten. Irgendwann ohne Leine und sind aber immer mitgelaufen, wenn sie raus ging ihr Geschäft erledigen. Irgendwann bin ich nur noch an der Terassentür stehen geblieben und mittlerweile schicke ich sie auch unbeaufichtigt raus. Aber mein Hund bleibt auch nicht stundenlang im Garten, schon gar nicht, wenn wir nicht dabei sind. Da kommt sie allerspätestens nach 10 Minuten wieder rein.
    Ich denke mit Welpen und Junghund wird das nicht realisierbar sein. Ob es als erwachsener Hund klappt, hängt dann vom individuellen Wesen ab, aber die wenigsten Hunde wird man unbeaufsichtigt draußen lassen können, ohne dass sie spazieren gehen.

    Ich habe vor einigen Wochen vergessen die Terassentür zu schließen, als ich auf Arbeit gegangen bin und mein Hund hatte 5 Stunden lang freien Zugang zum offenen Garten. Als ich Heim kam, war der Schock erstmal groß, als ich die offene Terassentür sah, aber die Couch war warm und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie keinen Schritt außerhalb des Gartens gemacht hat ;) Aber wie gesagt, große Ausnahme, alle Besuchshunde versuchen in unserem Garten stiften zu gehen.

    Unser Garten ist aber auch ziemlich blickdicht und der Eingang ist sehr versteckt, sodass man den nicht sieht, wenn man nicht weiß, wo er ist. Wäre der Garten komplett offen und hätten wir keine blickdichte 2 Meter hohe Hecke vor dem Zaun, würe ich sie auch nicht unbeaufsichtigt rauslassen, weil bei uns viele Menschen mit Hunden dran vorbeispazieren und da würde mein Hund wohl versuchen sich mit denen anzulegen.

    Heute mal was einfallsloses

    Nudeln mit Oliven-Tomaten-Snackballs in Tomatensauce

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    Rezept gibt's keins, weil es fast ein easy peasy Fertiggericht ist ;) Die Tomatensauce ist von der Rewe Eigenmarke, wurde nur mit Reissahne ergänzt, die Snackballs sind von der Marke Kato und die Nudeln von Barilla ;) (sehr lecker übrigens, die Spiralnudeln von Barilla).