Beiträge von Lagurus

    Nicht-Bio ist für uns da keine Alternative. Das wollen wir nicht für uns, nicht für unsere Tiere, nicht für die Nutztiere und nicht für die Umwelt.

    Gute Einstellung ;) Alles ist meinem Hundefutter auch nicht Bio, aber ich hole oft Fleisch"abfälle" vom Demeter-Bauern für kleines Geld. Die Kühe stehen hinter meinem Haus und weiden dort. Ich traue nämlich auch nicht jedem Bio-Siegel. Ansonsten kaufe ich viel Wild und Lamm.
    Ich will dich auch nicht zum kochen überreden, ich wollte nur meine Erfahrung wiedergeben und zwar das es für mich einen merkbaren Unterschied macht, ob ich selbst koche oder hochwertige Dosen verfüttere. Und selbst wenn ich mein eigenes Futter einkochen würde, glaube ich immer noch, dass der Kot danach besser wäre als bei Dosenfutter (auch wenn einkochen für mich keine Option ist wegen dem Zeitaufwand). Beim Kochen kann man auch Unverträglichkeiten eher herausfinden, wenn man die Zusammensetzung selbst in der Hand hat.
    Für mich persönlich käme auch eine reine Dosenfütterung in Frage (im Gegensatz zum Trockenfutter), da ist nichts schlechtes dabei, wenn es dem Hund bekommt und meine liebt Dosenfutter (nur mir ist es zu teuer und es entsteht so viel Müll und es macht nicht so viel Spaß :D ) .

    Dann bleib erstmal beim Dosenfutter und fütter das noch eine zeitlang und beobachte, ob es besser wird. Ansonsten wirst du mit Futter noch ein wenig rumprobieren müssen. Man sagt übrigens auch Spirulina nach, dass es sich positiiv auf Mundgeruch auswirken kann, der keine medizinische Ursache hat.

    Interessiert wie ich bin, hab ich natürlich direkt beim Öffnen der Dosen daran gerochen. Es roch "neutral" - also nicht so ekelhaft wie Chappi und Co. Bei Dosen gibt´s geruchstechnisch wirklich richtig große Unterschiede.

    Klar, da gibt's riesen Unterschiede und oft (nicht immer) riechen die hochwertigen Dosen besser bzw. weniger nach typischen Dosenfutter, aber sie riechen nie wie selbstgekochtes Futter.

    Nur damit mich niemand falsch versteht: Wir lieben diesen Hund. Er ist toll, wie er ist - selbst mit Mundgeruch. Wir wollen nur nicht, dass ihm etwas fehlt - deswegen meine Nachfrage.

    Keine Sorge, mich würde es ziemlich stören, wenn mein Hund in irgendeiner Art und Weise stinkt, aber deswegen würde ich ihn nicht weniger lieben ;)
    Getreide hat in den letzten Jahren leider zu Unrecht einen schlechten Ruf bekommen. Oft wird eine Allergie auf Getreide vermutet, allerdings ist unter den häufigsten Allergieauslösern viel mehr tierische Produkte (Fleischsorten, Eier, Milch) als Getreidesorten vertreten.

    Oder gibt es einen qualitativen Unterschied beim Selbstkochen und Bio-Dosen ohne Zusätze?

    Eigentlich meint man, dass es da keinen Unterschied geben müsste, aber der Kot von meinem Hund sieht beim selbst kochen viel besser aus, als mit Dosen (abgesehen davon ist es auch günstiger). Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Es riecht auch ganz anders, Dosenfutter riecht oft eben irgendiwe nach Dosenfutter und selbstgekochtes Futter riecht nach "Menschenessen" ;)
    Mein Hund würde sicher mit gutem Dosenfutter auch gut zurecht kommen und keinen Körpergeruch entwickeln, aber der Kot sieht eben nicht mehr ganz so gut aus und stinkt auch mehr. Warum auch immer...

    Ich kann nur sagen, dass mein Hund aus dem TS am Anfang ziemlich nach Hund gerochen hat, stinkigen nicht besonders gesund aussehenden Kot hatte, schuppiges Fell und tränende Augen. Mundgeruch hatte sie aber nicht. Die erste Woche habe ich ih gewohntes Futter noch beibehalten. Danach bin ich auf Barf umgestiegen, heute koche ich selbst und füttere teiweise auch noch roh. Seitdem ging es rapide bergauf, der Hundegeruch war innerhalb weniger Tage weg, die Schuppen haben sicher so um die 2 Monate gedauert bis sie weg waren, die Aufen tränten nach wenigen Wochen auch nicht mehr. Allerdings ist Lacky auch schon ein Alter Hund, die Zähne werden nicht mehr die besten sein.
    Ich würde es erst mal noch eine zeitlang mit anderem Futter probieren, bevor ich einen TA aufsuche. Er ist ja noch nicht lange da und TA ist schon extrem stressig. Und er hatte ja gerade erst eine Zahnsteinentfernung.

    Getreidefrei heißt nicht KH-frei. Sowas wie Kartoffeln und Pseudogetreide kann bei getreidefreier Fütterung gefüttert werden. Allerdings wird Getreide ziemlich oft zu unrecht als "böse" und Ursache aller Unverträglichkeiten verurteilt.

    Ich empfehle gerne selbst zu kochen, da kann man die Zutaten für empfindliche Hunde haargenau selbst bestimmen und rausfinden, was nicht vertragen wird. Aber dazu muss man natürlich Lust haben, macht eben mehr Aufwand als Fertigfutter.

    Asiatisches Essen unterscheidet sich schon dadurch , dass oft ROH!!!! gegessen wird. Stichwort Sushi und weniger gekocht, als gedünstet wird.

    Gedünstet wird viel, aber roh wird in vielen asiatischen Ländern nicht oft gegessen, das mit Sushi ist ja eher so ein japanisches Ding. Das ist oft rein von der Hygiene her gar nicht umsetzbar Fisch oder Fleisch roh zu essen. In Ländern wie Thailand, Vietnam, Indonesien, Malaysia, etc wird bis auf Obst und wenig Gemüse (Gurke, Tomate...) meistens nicht viel roh gegessen.

    Ich habe es am Anfang so gemacht, dass ich mir Leckerlies genommen habe, ich bin vor die Tür, nach kurzer Zeit wieder rein und Leckerlie gegeben. Das ein paar mal gemacht, den Zeitabstand etwas verlängert und das gleiche wieder.

    Ich weiß nicht, ob es schon jemadn gesagt hat, aber ich persönlich finde den Aufbau suboptimal. Wenn du jedes Mal ein Leckerlie gibts, wenn du wieder kommst, baust du unter Umständen eine Erwartungshaltung auf und der Hund sitzt wahrscheinlich gespannt vor der Tür und wartet gespannt auf deine Rückkehr. Ziel wäre es aber eher, dass der Hund sich entspannt hinlegt und bestenfalls schläft, wenn du weg bist.
    Ich fand dieses Buch hier nicht schlecht zum Training für das entspannte alleine bleiben:

    Aus Attila Hildmanns Kochbuch :D Aber da ich letztens erfahren habe, dass Rezepte nicht urheberrechtlich geschützt sind, hier grob aus dem Kopf (und etwas abweichend von der AH-Anleitung):

    - Ceshew-Mus mit Wasser, Salz und Hefeflocken zu einer sämigen Soße aufkochen
    - Räuchertofu klein schneiden und anbraten
    - Blätterteig mit Soße bestreichen und anschließen mit roten Zweibelringen, dünn gehobelter Zucchini und Räuchertofu belegen
    - für 15 Minuten bei 230 Grad in den Ofen un abschließend mit Schnittlauch bestreuen