Beiträge von Lagurus

    Es soll ja tatsächlich Leute geben, die ihre Tiere ebenfalls vegetarisch bzw. vegan ernähren. Die könnte ich ... also halt Hunde und Katzen.

    Vegetarische Ernährung für Hunde ist aber mittlerweile von der Wissenschaft auch schon abgesegnet. Zu veganer Ernährung gibt es noch keine (ersntzunehmenden) Studien/Untersuchungen. Vegane Freunde von uns ernähren ihren Hund vegan.

    Ich bin da persönlich noch nicht so überzeugt von, ich hole viel Fleischabschnitte vom Bio-Hof, was sonst nur in der Mülltonne landen würde. Das fände ich noch viel schlimmer. Alles bekomme ich da natürlich nicht und kaufe dann noch Fleisch dazu, was entweder vom Wild oder nicht aus MAssentierhaltung stammt. Allgemein bin ich dazu übergegangen deutlich weniger Fleisch als früher zu füttern.

    Ich sehe nicht ein, die Sachen jetzt alle wegzuschmeißen oder zu verschenken, die ich noch tragen kann, werde aber künftig mehr drauf achten, was ich kaufe...

    Wegschmeißen ist auch quatsch.

    Betty hat noch Lederhalsbänder und Lederleinen, die wurden aber vor meiner Veggiezeit angeschafft. Jetzt kaufe ich für den Hund kein Leder mehr, weil der Hund es nun wirklich nicht braucht.

    Ich glaube ja, nein, ich bin überzeugt davon, dass ein nicht geringer Teil der Menschheit zumindest vegetarisch leben würde, wenn jeder das Schwein oder die Kuh selber schlachten und verarbeiten müsste.

    Wenn wir das von heute auf morgen tun müssten dann ja. Würden wir aber damit aufwachsen, dass wir Tiere selbst töten müssten, um sie zu essen, glaube ich nicht, dass es so viel mehr Vegetarier gäbe.

    @Chatterbox Es muss eben jeder für sich selbst rechtfertigen, wie weit er bereit ist, was zu ändern, ich wollte damit nur ausdrücken, dass eben das Verdrängen nichts ist, was nur tierliebende Fleischesser machen 8hast du ja auch bestätigt). Ich kaufe auch ab und zu Lederschuhe, müsste ich die Kuh dafür selbst schlachten und ihren elenden Lebensweg begleiten, würde ich wohl kein Leder tragen, auch so eine Sache, wo ich mir Leder schön rede, weil ich es ja einige Jahre trage und es nicht, wie Fleisch, nur ein kurzer Genuss ist.

    Ich lese ja eh nur eBooks, aber wenn ich Bücher zum Verschenken kaufe, dann auch immer online. Die Öffnunsgzeiten von Buchhandlungen passen schon mal gar nicht zu meinen Arbeitszeiten und es ist einfach so viel bequemer. Wenn ich bei Amazon bestelle, ist mein Buch am nächsten Tag da (bin Prime Kunde). Und zwar immer. Ich muss mir nicht Gedanken machen, an welchem Tag ich mal Zeit habe, in die Stadt zu fahren, um dann vielleicht noch im Stau zu stehen und für den Parkplatz Geld zu bezahlen. Da habe ich wirklich keine Lust drauf.

    @Chatterbox Achtest du bei jedem Produkt, wie z.B. Kleidung, was du kaufst darauf, dass es Faire Trade ist?

    Ich habe einen Arbeitskollegen, der ist wenig Fleisch, er besitzt kein Auto, keiner in der Familie hat ein Smartphone, sie haben keinen Fernseher, sie fliegen nie in den Urlaub und er hat nur sehr wenig Kleidungsstücke. Wegen seines tierischen Kosums könnte man ihn als Veganer anprangern, dabei bin ich mir aber sicher, dass seine allgemeine Umweltbilanz deutlich besser als die manches Veganers ist. Ich kenne zumindest keinen Veganer, der so minimalisitisch lebt.

    Häufig liegt es auch gänzlich an Unwissenheit. Viele wissen gar nicht so genau, wie das Leben eines Schlachttieres aussieht. Viele wissen gar nicht, dass Kühe nicht einfach so Milch produzieren und dazu Kälber gebären müssen.

    @Chatterbox Man blendet es einfach aus, man hat beim Essen keinen Bezug mehr dazu, dass die Wurst mal ein Tier war und es ist einfach so selbstverständlich, dass man nicht das Gefühl hat, was falsches zu tun. Es liegt an unserer Kulutur unserer Erziehung, unserer Distanz zur Herstellung von zierischen Produkten. Ich habe ewig damit gekämpft eigentlich zu wissen, wie schlecht es den Tieren geht und trotzdem Fleisch zu essen. Es wird schlicht und einfach ausgeblendet und nicht drüber nachgedacht, weil man seine eigene Lebensqualität nicht einschränken mag und die lebenslang liebgewonnen Essgewohnheiten nicht aufgeben will.

    Ich bin noch nicht mal der Ansicht, dass man Tiere nicht töten dürfte, um sie zu essen, das ist ein Prozess, der von der Natur vorgesehen ist. Es ist nur verwerflich, wie wir das tun.

    Ich quäle mich schon einige Jahre mit dem Zwiespalt, dass ich Fleisch esse, aber eigentlich dieses unsagbare Tierleid unterstützen möchte. Habe immer mal wieder versucht mal wenigstens eine Woche kein Fleisch zu essen, viel aber jedes mal wiede rzurück in alter Verhaltensmuster, insbesondere, wenn ich auswärts esse (Kantine, Restaurant, etc.), weil da da sFleischangebot so enorm ist und ich es einfahc gerne gegessen habe. Zu Hause habe ich dann abgefangen immer mehr vegetarisch zu kochen. Dann habe ich Stück für Stück tierische Produkte ersetzt, habe Magarine statt Butter genommen, Sojasahne sattt richtieg Sahne, Reismilch im Müsli anstatt Kuhmilch usw. 100% vegan ernähre ich mich noch nicht, sondern so ca. zu 90%, aber seit einem Jahr esse ich kein Fleisch mehr. Ausschlaggebend war eigentlich, dass gute Freunde von uns von heute auf morgen Veganer wurden. Da wir uns eh oft zum Essen getroffen haben und uns viel Austauschen konnten, war auf einmal der Knoten geplatzt und habe es geschafft auf Fleisch und Wurst zu verzichten und mein Freund zog gleich mit, was mir auch unheimlich geholfen hat.

    Betty geht ab und zu mal zu Freunden zur Urlaubsbetreuung, wo im Haus geraucht wird. Wenn man das Haus betritt, riecht man nicht, dass dort geraucht wird (keine Ahnung, wie die das machen), aber wenn ich Betty abhole, riecht ihr Fell nach Rauch und ich muss ihr Körbchen waschen. Der Geruch in ihrem Fell ist dann nach einem Tag weg. Da es nur ein paar Tage im Jahr sind, finde ich es ertragbar, aber dauerhaft würde ich ihr das nicht zumuten. Draußen kann jeder in der Nähe meines Hundes rauchen (mache ich als gelegenheitsraucher ja auch), aber in geschlossenen Räumen möchte ich das nicht dauerhaft haben.

    Die rauchende Freunde (bzw. ist es nur sie, die raucht) haben selbst einen Mops und der ist seit 7 Jahren dem Qualm ausgesetzt. Bisher hat er keine erkennbaren Schäden davon bekommen, aber ich würde das meinem Hund nicht zumuten wollen.