Mir ist es so am liebsten, wie es jetzt bei unserer Betreuung ist, Betty lebt im eigenen Haus mit Familienanschluss im 3er-Rudel der Betreuerin. Und das mit dem 3-er Rudel ist auch nur ok, weil es immer gleichbleibend und das Rudel sehr sozial ist. Ab und zu hat sie mal noch einen Pflegehund da, das geht in den meisten Fällen gut, aber es gab einen Hund, vor dem hatte mein Hund so dermaßen Angst, dass sie morgens zitternd vor der Tür stand und nicht rein wollte (und das war ein 5 kg Zwerg an Hund). Aber von dem Modell kann man natürlich nicht leben und es ist keine Pension in dem Sinne.
Bei einer Pension würde ich, wenn überhaupt nur ganz kleine Rudel von höchstens 3-4 Hunden wollen, für meinen Hund gerne ein Kleinhunde- oder Seniorenrudel, keine Großhunde oder Grobmotorik. Am Besten fände ich aber, wenn nur maximal ein weiterer Hund dabei wäre, der meinen Hund nicht bedrängt. Und eigentlich würde ich nicht wollen, dass diese Rudel unbeaufsichtigt sind, eben um bei evtl. Unstimmigkeiten sofort eingreifen zu können. Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass man das realisieren kann und gleichzeitig noch genug Hunde aufnehmen kann, damit es sich rentiert. Die Betreuer sollten die Kompetenz haben, Hunde sehr genau lesen und sich durchsetzen zu können.
Reine Außenhaltung geht für meinen Hund gar nicht, Hundezimmer mit Anschluss nach draußen wäre ok (aber es ist auch ok, wenn sie nur mit menschlicher Hilfe in den Auslauf gelangen, wenn es regelmäßig gemacht wird), wobei das Hundezimmer ausreichend beheizt sein sollte. Menschliche Nähe sollte ausreichend vorhanden sein, Spaziergänge fände ich in Ordnung (aber ist bei genug eingezäuntem Auslauf kein Muss), gerne auch ohne Leine, wenn die Umgebung es zulässt (meist sind die Pensionen ja irgendwo in der Pampa) und es sollte ausreichend Kompetenz da sein, sich gegen Fremdhunde durchzusetzen. Ohne Leine natürlich nur nach Absprache mit dem Besitzer, bei meinem Hund aber kein Problem.