Beiträge von Lagurus

    Ich habe auch einen Dackelmix, der immer eine Bürste bei der Sichtung von fremden Hunden bekommt und auch knurrend und Zähnefletschend sich in die Leine hängend. War jedenfalls früher so, dass haben wir gut im Griff. Sie amcht das aus Angst und Unsicherheit.
    Ich würde dir allgemein dieses Buch empfehlen, aber gut ist es eigentlich, wenn man die ersten Schritte in gestellten Situationen mit einem Trainer machen kann:

    Ich habe damit gearbeitet, dass das Angucken des fremden Hundes mittels Clicker oder Markerwort und Leckerlie belohnt wird. Angefangen haben wir mit Hunden, die sehr weit entfernt waren und sind fremden Hunden so weit wie möglich aus dem Weg gegangen um den Wohlfühlabstand zu bewahren. Wir haben größtmöglichen Abstand gesucht und sind Bögen gelaufen. Am Anfang hab ich mich auch einfach nur auf eine Bank gesetzt und drauf gewartet, dass Hunde vorbeikommen (also die Bank muss weit genug vom eigentlichen Gehweg entfernt sein, um ausreichenden Abstand zu gewährleisten) und das Angucken der vorbeilaufenden Hunde belohnt.
    Außerdem habe ich keine Fremdhundekontakte mehr zugelassen und eisern durchgezogen, dass an meinen angleinten Hund kein fremder Hund dran kommt. Somit hat sie das Vertrauen gewonnen, wenn sie angeleint ist, kann ihr nix passieren, weil Frauchen sich drum kümmert. Das dauert natürlich alles etwas und sie musste auch erstmal einige Erfahrungen sammeln, dass ich fremde auf uns zu stürmende Hunde wirklich blocke. Selbst eine Freundin, die ab und zu mit meinem Hund Gassi geht, ist aufgefallen, dass sie bei Fremdhundesichtung deutlich entspannter wird, sobald man sie anleint und sie dann richtig erleichtert wirkt, weil sie weiß, dass sie nun in Sicherheit ist.
    Das alles ist aber ein langer Prozess und auch heute belohne ich noch das anschauen von fremden Hunden, es ist wie ein kleines Spiel zwischen uns, sobald sie einen fremden Hund sieht, guckt sie direkt mich an und wartet auf ihr Leckerlie. Sie ist immer noch nicht super entspannt (eine Bürste bekommt sie immer noch häufiger), aber sie geht an lockerer Leine neben mir und es gibt kein Knurren oder in die Leine springen.

    Ach ja und vor mir laufen darf sie bei Fremdhundesichtung auch nicht, sie muss neben oder hinter mir bleiben.

    Und zum Thema hochheben, ich würde meinen Hund in brenzligen Situationen immer hochheben, wenn er leicht genug ist, mein Hund ist schon fast zu unhandlich dafür, deswegen bleibt sie in der Regel am Boden, wenn aber mehrere Hunde auf mich zustürmen und ich weiß, dass ich die nicht alle blocken kann, würde ich sie definitiv hoch heben und nicht einfach ihren Schicksal überlassen und das aufgebaute Vertrauen zerstören.

    Ich habe noch nie wegen meines kleinen Hundes ein blöden Kommentar gehört. Was vermutlich auch daran liegt, dass sie kein Kleinsthund ist, mit einem Chi muss man sich sicher öfter mal was blödes anhören. Mein 10 kg Tier (33 cm Schulterhöhe) wird dann schon nicht mehr so sehr als Fußhupe wahrgenommen.

    Generell bin ich einfach Kleinhundeliebhaber, da geht mir einfach das Herz auf und sie haben für mich einfach so viel mehr Vorteile und sind für mich einfach alltagstauglicher. Da mein Hund klein und auch noch unglaublich lieb ist, darf sie immer und überall mit hin, darf auch in die Wohnung von Freunden, die nicht viel mit Hunden anfangen können und auch in deren Auto mitfahren, weil "es ist ja nur die Betty, die darf das". Wohingegen andere Freunde mit großen Hunden ihren Hund nicht mitrbingen dürfen und schon 3x nicht in deren Auto mitfahren dürfen.

    Große Hunde sehe ich eigentlich nie in Restaurants, da ist ein kleiner Hund schon ultra praktisch. Auch in der Urlaubsunterbringung ist es viel einfacher. Zudem macht mein Hund einfach auch echt wenig Dreck, würde ich eine Wohnung von anderen Menschen mit Hund betreten und die wäre danach vollgehaart, wäre mir das sehr unangenehm.

    Ein paar Vorteile sehe ich aber auch in großen Hunden. Sie wirken abschreckender und vermitteln mehr Sicherheit und man hat weniger "die klären das unter sich (weil meiner 3 x schwerer ist als dein Hund)"-Problem.
    Aber für mich überwiegen die Vorteile von Kleinhunden massiv.

    Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Tomatensamen eingepflanzt und will mir mal Tomaten ziehen, mal gucken, ob das was wird. Nun bin ich gänzlich unerfahren im Gemüse anbau. Meine Tomatensamen habe ich im Mini-Zimmergewächshaus keimen lassen und als sie gekeimt sind, habe ich sie rausgenommen aus dem gewächshaus. Nun sind sie ca. 3-4 cm hoch und ich will sie am Wochenende in größere Töpfe umpflanzen. Ab wann kann ich sie denn nach draußen setzen?

    Muss übrigens noch mal das Rezept für die Vollkorn Wraps loben, hatte die gestern mit auf Arbeit und obwohl da Tomaten drin waren, die etwas wässern können, sind die Wraps nicht durchgeweichter, obwohl sie so um die 16 Stunden gefüllt im Kühlschrank lagen. Man kann die Wraps auch (ohne Füllung) einige Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren, vielleicht mache ich mir mal welche auf Vorrat, ist ja doch immer ein wenig Arbeit die frisch zu machen, wenn man mal schnell Wraps machen will. Aber ich könnte noch nirgendwo Vollkorn Wraps fertig zum kaufen finden und die normalen fertigen haben ja im richtigen viel Scheißkram in der Zutatenliste.

    Auf der Packung steht, die werden noch besser, wenn man sie vor dem kochen ankeimen lässt. Hat da jemand Erfahrung mit?

    Nicht mit Sojabohnen, aber ich habe gerade Linsen keimen lassen und in mein Essen gemacht (auch noch ganz kurz mitgekocht). Hab dann von den Linsen aber nicht mehr allzu viel rausgeschmeckt, der Rest war zu dominant. Aber Hülsenfrüchte werden um ein vielfaches nahrhafter, wenn man sie ankeimen lässt.

    Hier gab es heute Süßkartoffel-Wirsing-Schwarze-Bohnen-Erdnuss-Eintopf mit gekeimten Linsen ;)

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    Wie gesagt, ich seh das nicht so eng, ich jubel auch niemandem was unter, aber finde die Aktion nun auch überhaupt nicht schlimm und diskussionswürdig (und auch die unterjubelnde Schwiegermama achtet darauf, dass es den bekochten schmeckt, da muss niemand leiden ;) ).

    Das Problem wird aber sein, dass es für Diabetes Typ 2 geeignet sein muss.

    Meine Schwiegermutter hat Diabetes, wenn ich für sie koche, achte ich darauf, dass ich kein Weißmehl nehme, sondern Vollkorn und allgemein eher Kohlenhydratarm koch,a lso kein großer Teller Pasta, sondern eher viel Gemüse. Zucker ist auch tabu, bzw nur in kleinen Mengen, manchmal mache ich den Nachtisch für sie etxra mit Zuckerersatz wie Erythrit.

    @milkali Ich habe ihn noch nicht ausgetestet, aber den hier habe ich gerade gefunden und finde, dass er bombastisch lecker aussieht: Veganer Blaubeerkuchen mit Cremefüllung | glutenfrei - Elavegan

    Ansonsten mache ich sehr oft Apfle-Streusel-Zimt-Kuchen für Gäste, ich habe das Rezept aber in meinem Büchlein stehen, ich denke es wird so ähnlich wie dieses hier sein: Veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln von Schmim | Chefkoch.de
    Der kommt eigentlich immer gut an.

    Den hier mache ich auch sehr gerne, Kirsch-Schoko-Brownies vom Blech, sehr einfach und gelingt mir bisher immer, ich würde aber noch ein zweites Glas Kirschen nehmen, im rezept ist mir das zu wenig:Kirsch-Brownies vom Blech Rezept | LECKER